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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; The Game</title>
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	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
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		<title>Kritik &#124; The R.E.D. Album von &#8220;Game&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/attachment/theredalbumcover/" rel="attachment wp-att-8392"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/THEREDALBUMCOVER-200x200.jpg" alt="" title="THEREDALBUMCOVER" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8392" /></a>Bereits 2009 kündigte der aus Compton, L.A. stammende Rapper Game einen Nachfolger zu &#8220;LAX&#8221; an. Nun, 2 Jahre, zahlreiche Singles und Mixtapes später, steht &#8220;The R.E.D. Album&#8221; nun endlich in den Läden. Der Albumtitel soll angeblich nicht auf die Gangfarbe der Bloods hinweisen, sondern steht für rededication &#8211; eine Widmung an Fans und Musik. Ob die Bloods wirklich nichts damit zu tun haben, sei nun mal dahingestellt. Viele Fans gerieten im Vorfeld schon in helle Aufregung, denn &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sollte nach seinem Major Debüt &#8220;The Documentary&#8221; das erste Werk werden, für das Game wieder mit Dr. Dre zusammenarbeitet. Diese Euphorie muss jedoch etwas gebremst werden, denn der Doctor greift nur lyrisch etwas ein. Stattdessen ist Neptunes-Chef Pharrell Williams der starke Mann hinter dieser Platte. </p>
<p>Wie wir es von Game kennen fällt auch &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sehr umfangreich aus. Abzüglich der Skits von Dr. Dre bleiben unterm Strich 17 Songs zu Buche stehen zu denen sich insgesamt 18 Guest-Features gesellen. Den Anfang macht &#8220;The City&#8221;, einem Song, auf dem Game kurz seinen Werdegang beschreibt und nicht damit zurückhält, sich selbst zu loben. Unterstützt wird dies von einem ruhige, mystisch angehauchten Beat, der auch eine gewisse Kraft aufbaut, sie jedoch nicht komplett entfesselt. Zusätzlich darf Newcomer Kendrick Lamar mitwirken. Einen typischen West Coast Banger bekommen wir mit &#8220;Drug Test&#8221; aufs Gehör gezimmert. Worum es geht, erkennt man schon am Titel. Da ist es wenig überraschend, dass Dr. Dre und Snoop Dogg mit am Start sind. Lil Wayne und Tyler The Creator geben sich auf &#8220;Martians vs. Goblins&#8221; die Ehre. Schon der Name des Tracks klingt ein wenig schräg und auch Weezy und Tyler stehen ja dafür, gerne mal zu experimentieren. Und tatsächlich schafft es Game mit dieser Kombo einen wirklich aufsehenerregenden Track, der mit harten Lyrics und Wortspielen nur um sich wirft, dabei gleichzeitig noch ein paar Ohrfeigen an Rihanna und Bruno Mars verteilt, zu erschaffen. Passend dazu wummert ein tiefer Bass zu schrillen Hintergrundklängen. Abgerundet wird die Startphase von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; mit der Single &#8220;Red Nation&#8221;, auf der Lil Wayne erneut vertreten ist. E-Gitarren und Piano wurden hier mit einem Sample von &#8220;Kernkraft 400&#8243; von Zombie Nation. Böse Zungen könnten zwar bemängeln, dass diese Idee von Three 6 Mafia (&#8220;I Got&#8221;, 2008) geklaut wurde, aber man sollte sich lieber über einen weiteren gelungenen Smash freuen.</p>
<p>Ein furioser Beginn also, mit dem Game in sein viertes Major Album gestartet ist. Leider kann er diese Qualität nicht durchgehend halten. Besonders der Mittelteil beinhaltet einige Tracks wie das flotte &#8220;Good Girls Go Bad&#8221; (feat Drake), das auf Hart getrimmte &#8220;Heavy Artillery&#8221; (feat. Rick Ross &#038; Beanie Siegel) oder &#8220;Speakers On Blas&#8221; mit einem glänzend aufgelegten E-40 nebst Big Boi, die zwar alle als O.K. zu bezeichnen sind, jedoch weit davon entfernt sind Bäume auszureißen. Zusätzlich werden auch ein paar Langweiler, wie &#8220;Paramedics&#8221; (feat. Young Jeezy) oder zu kitschige R&#038;B Nummern wie &#8220;All The Way Gone&#8221; (feat. Mario &#038; Wale), die dem Gesamtbild natürlich schaden. Wirkliche Hit erleben wir hier nur mit &#8220;Ricky&#8221;, einem kurzen und bombastischen Einblick in Game&#8217;s Leben, das mit einem genialen DJ Khalil Instrumental versehen wurde, und mit der äußerst chilligen zweiten Single &#8220;Pot Of Gold&#8221;, die auch etwas zum nachdenken anregt. Lediglich die Worte &#8220;I miss the days when life was simple&#8221; vom verwöhnten Luxus-Bubi Chris Brown wirken ein wenig unglaubwürdig. Gegen Ende weiß insbesondere die DJ Premier Produktion &#8220;Born In The Trap&#8221; zu gefallen. Die gewohnt harte Drum trifft auf eine emotionale Melodie, die Game&#8217;s Raps unterstreichen, die hier wieder einmal deutlich aufzeigen, wie sehr sich Compton&#8217;s heißestes Eisen im Feuer in den letzten Jahren verbessert hat. Das unglaublich smoothe &#8220;Mama Knows&#8221; überrascht hingegen mit einer Nelly Furtado, die man auf einem Album von Game wohl eher weniger erwartet hat. Außerdem lassen die Neptunes aufhorchen, dass sie nicht nur Party-Banger schmieden können, sondern auch eingängige Sahnestücke. </p>
<p>Der wohl größte Pluspunkt von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; ist die viele Abwechslung. Game versucht nicht mehr nur einen auf West Coast Gangsta zu machen, sondern zeigt ein buntes Spektrum an Facetten. Bedauernswert, dass die großartige Qualität mancher Tracks nicht über die komplette Spielzeit anhält, sondern dass sich auch einige mittelmäßige bis schwächere Songs eingeschlichen haben. Fans von Game werden jedoch auf alle Fälle ihre Freude an dieser Platte haben.</p>
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		<title>Game meldet sich zurück mit Unterstützung von Dr. Dre und Pharrell Williams &#124; Album-VÖ: 19.08.11</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Westküsten-Revial geht in die nächste Runde: Game meldet sich am 19.08.11 mit dem „R.E.D. Album“ zurück, das er gemeinsam mit Pharrell Williams produziert hat! Außerdem wieder mit von der ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/news/game-meldet-sich-zuruck-mit-unterstutzung-von-dr-dre-und-pharrell-williams-album-vo-19-08-11/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Game_Foto_03.jpg" rel="lightbox[8209]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8210" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Game_Foto_03-200x149.jpg" alt="" width="200" height="149" /></a>Das Westküsten-Revial geht in die nächste Runde: Game meldet sich am 19.08.11 mit dem „R.E.D. Album“ zurück, das er gemeinsam mit Pharrell Williams produziert hat! Außerdem wieder mit von der Partie: die West-Coast-Legende Dr. Dre!</p>
<p>Kaum ein anderer Rapper hat in den letzten fünf Jahren für so viel Furore gesorgt wie Game: Sein Name steht nicht nur für aggressiven Flow und das Revival des Westküsten-Rap, sondern auch für diverse Zerwürfnisse mit anderen Protagonisten der HipHop-Welt. Für die eine Fraktion ist er „West Coast’s finest MC“; die anderen hassen und attackieren ihn – nicht umsonst hieß eine seiner ersten Smash-Singles „Hate It Or Love It“. Doch sie alle hören ganz genau hin, wenn er sich zu Wort meldet. So auch jetzt.</p>
<p>Denn nachdem Game, der sich neuerdings nicht mehr The Game nennt, ursprünglich seine Karriere nach drei LPs an den Nagel hängen wollte, steht der 30-Jährige nun doch mit seinem vierten Album in den Startlöchern: Das „R.E.D. Album“ erscheint am 19. August auf Aftermath/Interscope.</p>
<p>Produziert wurde das „R.E.D. Album“ von Game und Pharrell Williams, der die Gelegenheit natürlich sofort beim Schopfe packte: „Game ist ein lässiger Typ, und ich finde es großartig, dass ich ihm dabei helfen durfte, all die unterschiedlichen Facetten seines Könnens auf dem Album zu präsentieren. Das allein ist schon der Hammer, aber noch unglaublicher ist, dass ich als absoluter Fan es kaum glauben kann, Songs für ein Album produziert zu haben, an dem auch eine Legende wie Dr. Dre mitgearbeitet hat. Da fühlt man sich mit einem Mal ganz klein, und dafür hat Game definitiv einen gut bei mir“, sagte der Neptunes-Mastermind.</p>
<h3>Weblink</h3>
<p><a href="http://www.urban.de/game" target="_blank">www.urban.de</a></p>
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		<title>LAX von &#8220;The Game&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 19:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2140" title="lax-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/lax-cd-bewertungende.jpg" alt="lax-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Neben Lil Wayne&#8217;s &#8220;Tha Carter III&#8221; ist es das wohl am Meisten erwartete Rap-Album 2008 im Mainstreambereich: &#8220;LAX&#8221; von The Game. Nach mehreren Verschiebungen ist es nun endlich erhältlich. Seine alte Posse, die G-Unit, hatte mit ihrem Werk ja kläglich versagt, daher stellten sich wohl alle die Frage, ob The Game es besser macht. Ja, sein Werk ist das deutlich stärkere, doch es weist auch einige Schwächen auf, doch dazu später. Wie man es von The Game kennt, holte er sich auch wieder hier massig Star-Producer ins Studio und wieder kommen sie fast alle aus dem Osten oder Süden, darunter befindlich u.a. Kanye West, DJ Toomp, J.R. Rothem, Cool &amp; Dre, Nottz oder Hi-Tek. Die Gästeliste besteht zu einem Großteil aus Leuten aus dem R&#8217;n'B-Bereich wie Raheem DeVaughn, Ne-Yo, Latoya Williams oder Keyshia Cole, aber auch Ice Cube, Ludacris, Reakwon, Common und Nas mischen kräftig mit.</p>
<p>Nach dem Intro, das ebenso wie das Outro von DMX übernommen wurde, beginnt &#8220;LAX&#8221; mit &#8220;LAX Files&#8221;, einem ruhigen und eher nachdenklichen Stück, das durch sein Klavierspiel und den Gesang von Feature Shorty Emotion bekommt. Was hier besonders auffällt ist, dass The Game sich raptechnisch deutlich weiterentwickelt hat und so stark flowt wie nie zuvor. Den einzigen West Coast Rapper neben Game hätten wir mit Legende Ice Cube auf &#8220;State Of Emergency&#8221;. Besonders die elektrischen und pumpenden Elemente gehen hier ins Ohr, aber auch der Piano- und Streichereinsatz trägt zum weiteren Genuss bei und findet spätestens im Refrain von Ice Cube, der noch etwas an die alte G-Funk Zeit erinnert, seinen Höhepunkt. Dass ausgerechnet ein Song mit Lil Wayne zum echten Meisterwerk wird, ist schon eine kleine Überraschung, mit &#8220;My Life&#8221; aber tatsächlich der Fall. Cool &amp; Dre setzten hier nicht wie üblich auf Synthie ohne Ende, sondern auf ein eher einfaches Klavierspiel, das seine Wirkung jedoch nicht verfehlt und sofort unter die Haut geht. The Game erzählt uns ruhig und abgeklärt über sein Leben, Weezy singt den Refrain mit leicht verzerrter Stimme, was sich recht nice anhört.</p>
<p>Der erste Song, der ein wirkliches West Coast-Feeling aufkommen lässt, ist &#8220;Cali Sunshine&#8221;, bei dem mit Bilal ein zweiter ehemaliger Schützling von Dr. Dre mit dabei ist. Insgesamt recht entspannt, so wie es sich für den Sonnenstaat gehört, leider kein wirklicher Reißer. Auch Atlanta ist in Form von Ludacris auf &#8220;LAX&#8221; vertreten. &#8220;Ya Heard&#8221; heißt das Stück von Luda und Game und ist wohl insgesamt der schwächste Track der Platte, was an dem doch eher nervigen Instrumental liegt, obwohl man sagen muss, dass besonders Ludacris sich hier richtig ins Zeug legt. Nach dem härteren und auch rockigen &#8220;House Of Pain&#8221; erreicht man eine kleine R&#8217;n'B angehauchte Phase. Viele Fans von The Game waren darüber nicht besonders begeistert, was bei &#8220;Gentleman&#8217;s Affair&#8221; (feat. Ne-Yo), &#8220;Let Us Live&#8221; (feat. Chrisette Michelle) und &#8220;Touchdown&#8221; (feat. Raheem DeVaughn) sicher auch nachzuvollziehen ist, denn als besonders toll kann man sie beim besten Willen nicht bezeichnen, eher etwas eintönig. Dennoch sind sie alles andere als schlecht und man kann sie sich durchaus mal anhören.</p>
<p>Mit &#8220;Angel&#8221; erreichen wir die zweite echte Bombe nach &#8220;My Life&#8221;. Kanye West produzierte dieses Soundfeuerwerk und brachte mit Common auch gleich noch einen seiner Schützlinge mit. Das Lied ist traumhaft melodisch, chillig, aber auch dynamisch und durchgefunkt von vorne bis hinten, es lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen, man muss sich diesen Song einfach mal anhören, besonders weil mit Gentleman Common und Gangster The Game ja zwei völlig verschiedene Welten aufeinander treffen, aber perfekt harmonieren. Ein wahres Brett donnert mit &#8220;Dope Boys&#8221; auf einen zu. Treibende Beats, aggressive Synthesizer-Elemente, die besonders im Refrain zum echten Ohrwurm mutieren. Neben Game steht hier auch Travis Barker als Gast parat und macht wie der Gastgeber einen mehr als ordentlichen Job. Nach Hitsingle &#8220;Game&#8217;s Pain&#8221; (feat. Keyshia Cole) erreicht man mit &#8220;Letter To The King&#8221; ein würdiges Ende von &#8220;LAX&#8221;. Es ist eine der wenigen tiefgründigen Nummern, auf der The Game mal nicht prahlt, was für ein harter Hund er doch ist, was wohl hauptsächlich auf Lyricist Nas, der als Feature dabei ist, zurück zu führen ist. Alles in Allem eine schöne Nummer, die zum Nachdenken anregt und das Album angemessen ausklingen lässt.</p>
<p>Insgesamt wurde &#8220;LAX&#8221; ein recht ordentliches Werk, das zwar einige kleinere Durchhänger wegstecken muss, aber auch mit einigem an echt tollem Material aufwartet. Lyrisch gesehen darf man keine Weiterentwicklungen von The Game erwarten, dafür vom Flow. Die Gäste hätte man teilweise sicher besser auswählen können, sind insgesamt aber zufriedenstellend allerdings zu zahlreich. Größtes Manko ist bei &#8220;LAX&#8221; das selbe wie bei &#8220;The Documentary&#8221; und &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221;: es klingt einfach zu wenig nach West Coast. Ein Classic ist &#8220;LAX&#8221; trotz anderer Behauptungen der Fans definitiv nicht, genauso wenig wie die Vorgänger, dennoch für jeden zu empfehlen, der sich mit The Game anfreunden kann.</p>
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		<title>Doctor&#8217;s Advocate von &#8220;The Game&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 18:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Streit mit 50 Cent, der trotz inszenierter Versöhnung nie wirklich vom Tisch war, verlies The Game nicht nur das G-Unit Camp, sondern auch gleich noch das Label seines ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/doctors-advocate/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2036" title="the-game-doctors-advocate-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/the-game-doctors-advocate-cd-bewertungende.jpg" alt="the-game-doctors-advocate-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Nach dem Streit mit 50 Cent, der trotz inszenierter Versöhnung nie wirklich vom Tisch war, verlies The Game nicht nur das G-Unit Camp, sondern auch gleich noch das Label seines Mentors und Helden Dr. Dre. Auf dem Nachfolger zu &#8220;The Documentary&#8221; sollte einiges anders werden und Game wollte zeigen, dass er es auch ohne Dre schaffen kann. Tatsächlich werden Worte wie Aftermath jedoch ständig erwähnt und auch der Titel &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221; sowie die Gestaltung des Covers, das dem Vorgänger doch fast ähnelt wie ein Ei dem anderen, zeigen, dass The Game damals noch nicht so ganz mit der Geschichte abgeschlossen hatte. Auch wenn hier wieder ein Haufen Produzenten am Werk war, die fast alle nicht von der Westküste kommen, hat &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221; mehr California-Sound als seine anderen Alben, was zwar etwas überrascht, aber auch sehr positiv ist.</p>
<p>Ohne Intro, sondern gleich mit einem Brecher donnert das Album auf einen zu, angeführt von &#8220;Lookin At You&#8221;, das mit dunkel hämmernden Beats die Härte Comptons aufzeigt, wobei besonders The Game zeigt, dass er sich flowtechnisch entwickelt hat, aber auch der Gesang von Tracey Nelson passt gut dazu. Ähnlich, aber auch ähnlich gut, ist das nur minder entspanntere &#8220;Da Shit&#8221;, bei dem Tracey erneut den Hook übernimmt. Die erste Singleauskopplung findet man mit &#8220;It&#8217;s Okay (One Blood)&#8221;. Wie einst auch der Wu-Tang Clan hat The Game gefallen an Junior Reid&#8217;s Klassiker &#8220;One Blood&#8221; gefunden und ihn dazu eingeladen, auch hier die Zeilen von 1990 zu performen. Heraus kam dabei ein guter, schneller und harter Song, der von den guten Rhymes und vor Allem von Junior Reid lebt.</p>
<p>Das erste Highlight der Platte erschuf will.i.am mit &#8220;Compton&#8221;, das mehr California-Sound versprüht, als das komplette letzte Album. Kraftvolle Bassline gepaart mit wirklich tollen Synthesizer-Melodien und Samples, die u.a. von Eazy-E&#8217;s &#8220;Real Muthaphuckkin G&#8217;s&#8221; stammen, das macht schon verdammt viel Spaß, die Vorstellumg von Game und will tun ihr Übriges &#8211; Bombe! Just Blaze produzierte mit &#8220;Remedy&#8221; einen weiteren Smash, der ordentlich abgeht. Anstatt auf dröhnende Elektronik setzte der Mann aus New Jersey auf smoothe Beats und ein Pianospiel, dass sich nach Saloon anhört und so ein fresher Wild West-Style entsteht. Wieder ein toller Track. Schon relaxt kommt &#8220;Let&#8217;s Ride&#8221; um die Ecke. Der Mix aus Klavier und Streichern erzeugt schön melodische Klangwelten, die reingehen wie Öl, The Game&#8217;s leicht raue Stimme wirkt wie dafür gemacht.</p>
<p>Mein persönliches Highlight ist eindeutig &#8220;Too Much&#8221;. Was Scott Storch hier abgeliefert hat, ist schon ein Traum. Drückende, jedoch sehr angeheme Beats, garniert von Glöckchen, Streichern und leisen E-Gitarren, was sich zusammen so toll anhört, dass der Song auch ruhig noch ewig weiterlaufen könnte. Game und Altmeister Nate Dogg tun ihr Übriges zu diesem Knaller. Kanye West ist als Produzent und Feature bei &#8220;Wouldn&#8217;t Get Far&#8221; mit von der Partie, wobei sein souliges und chilliges Instrumental doch etwas besser gelang als seine Strophe, jedoch ist Kanye auch hier eine echte Bereicherung. Nach der wieder einmal eher dürftigen Swizz Beatz-Produktion &#8220;Scream On Em&#8221;, erreicht man eine Phase, die ein paar ruhigere Lieder enthält.</p>
<p>Eingeleitet wird diese von &#8220;One Night&#8221;, das mit angenehmen Klängen, hervorgerufen durch Instrumente wie Trompeten, Klavier und Geigen und zu einem schönen Gesamtbild verschmilzt. Auch &#8220;Ol&#8217; English&#8221; ist ein mehr als gelungener Titel, besser gesagt einer meiner Favoriten von &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221;. Es zwar eher unspektakulär produziert, doch die ruhigen und behäbigen Sounds verfehlen ihr Ziel nicht, besonders der von Dion gesungene Refrain ist richtig klasse. Kraftvoll, ja fast schon brachial brettert &#8220;California Vacation&#8221; mit Snoop Dogg und Xzibit aus den Speakern. Besonders der Doggfather zeigt sich nach einigen Fehltritten wieder mal von seiner besten Seite, allerdings sieht er gegen The Game auch etwas alt aus.</p>
<p>Auch die Jungs von Tha Dogg Pound haben es sich nicht nehmen lassen, Game hier zu unterstützen. Auf dem rhythmischen, aber auch etwas dunklen &#8220;Bang&#8221; rappen sie mit, wobei mit Daz Dillinger mit seiner souveränen Vorstellung sehr gut gefällt, The Game und Kurupt spulen ihr Standart-Reportoire ab. Das sehr R&#8217;n'B lastige &#8220;Around The World&#8221; passt zwar nicht ganz zum Rest der Platte, ist auch nicht wirklich herausragend, dafür bringt es etwas Abwechslung in das Ganze. Nebenbei zeigt Jamie Foxx mal wieder, dass er bessere Musik machen kann, als Filme. Zum Ausklang von &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221; wird man auf eine kleine Probe gestellt, denn der Song hat eine stolze Spielzeit von 9:22 Minuten. Allerdings sind diese wirklich toll gestaltet, nämlich mit einem sehr angenehmen und viel Soul ausgestatteten Instrumental von Just Blaze, für die Vocals sorgen mit The Game und Nas zwei absolute Schwergewichte der aktuellen Rap-Szene für gute Unterhaltung.</p>
<p>Auch wenn &#8220;Doctor&#8217;s Advocate&#8221; die Chart-Hits des Vorgängers und des Nachfolgers fehlen, ist es über die gesamte Laufzeit betrachtet das wohl stärkste Werk des MCs aus Compton, Los Angeles. Lyrisch stärker als zuvor, auch das Feeling orientiert sich etwas mehr an Game&#8217;s Heimat, wozu man sich auch die passenden Gäste rausgesucht hat. Fans von The Game werden die Platte bestimmt schon im Regal haben, wenn nicht wird es schleunigst Zeit, genau wie für diejenigen, die auf den aktuellen West Coast Rap stehen.</p>
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