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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Tech N9ne</title>
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		<title>Kritik &#124; All 6&#8242;s And 7&#8242;s von &#8220;Tech N9ne&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 09:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Tech N9ne]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-all-6s-and-7s-von-tech-n9ne/attachment/techn9ne6n7/" rel="attachment wp-att-7890"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/techn9ne6n7-200x200.jpg" alt="" title="techn9ne6n7" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7890" /></a>Es ist mittlerweile ein alljährliches Ritual geworden, dass Aaron Yates a.k.a. Tech N9ne mindestens eine Platte veröffentlicht &#8211; die Collabos-Werke einbezogen. Nachdem sich &#8220;K.O.D.&#8221; zumindest in den USA verkauft hat wie geschnitten Brot und Tech&#8217;s Fans generell hohe Ansprüche haben, liegt die Messlatte für sein jüngstes Werk &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; selbstverständlich sehr weit oben. Im Vorfeld wurde bereits viel über das Album gesprochen, insbesondere die geplante Gästeliste mit Leuten wie Nicki Minaj, Lil Wayne, Eminem oder Snoop Dogg hatte bei nicht wenigen für etwas Missmut gesorgt, allerdings wurde im Endeffekt nur ein Teil der Ideen in die Tat umgesetzt. Wie das funktioniert und ob Kansas City&#8217;s liebster Sohn eine weitere Perle zu seiner hochkarätigen Discografie hinzugefügt hat, sehen wir jetzt. </p>
<p>Stolze 24 Titel zählen wir auf der Tracklist, wobei natürlich wieder einige Skits mit dabei sind. Etwas schade ist auch, dass Pre-Order, Best Buy und die iTunes-Ausgaben von &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; insgesamt 7 Bonus Tracks spendiert bekamen, in deren Genuss wir hier nicht kommen. Sei&#8217;s drum. Mit dem ersten Song &#8220;Technicians&#8221;, eine Art Hommage an seine Anhänger, die er der Welt präsentiert. Das Kampfgeschrei, das aus dem Film &#8220;300&#8243; übernommen wurde, kam ja schon früher zum Einsatz, passt hier aber auch wie die Faust aufs Auge, in Kombination mit Tech N9ne&#8217;s zerstörerischem Flow und dem donnernden Beat wird am Ende eine wahre Hymne daraus, der auch Krizz Kaliko mit seinen Parts im Refrain seinen Stempel aufdrücken kann. Auf diesen Kracher zu Beginn folgt mit &#8220;Am I A Psycho?&#8221; gleich das nächste Highlight. B.o.B., der ja sonst eher zur soften Kategorie zählt, produzierte das Stück und ist gleich noch als Feature dabei, zusätzlich ist noch Hopsin mit am Start. Schnell wird klar, dass der Titel des Songs eigentlich nur eine rhetorische Frage ist und mit abgedrehten Verses der drei beantwortet wird. Soundmäßig ein wenig düsterer, aber erneut mit einer unglaublichen Wucht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Nach diesem kleinen Einblick in Tech&#8217;s Inneres bekommen wir mit der Single &#8220;He&#8217;s A Mental Giant&#8221; gleich noch passenden Nachschub. Hierzu schaut man sich am besten das Video an, das mit seiner abgedrehten Visualisierung die Stimmung des Songs perfekt einfängt.</p>
<p>Wer nun denkt ein wenig verschnaufen zu können, der hat leider Pech gehabt, den mit &#8220;Worldwide Choppers&#8221; wird der Power-Regler bis zum Anschlag aufgedreht. Aggressive E-Gitarren zieren einen mächtigen Bass, dazu feuern Tech N9ne und seine Gäste Busta Rhymes, Yelawolf, Twista, D-Loc, Twisted Insane, JL, Ceza und Uso einen High Speed Vers nach dem nächsten ab. Dank den europäischen Kollegen Ceza und Uso blieb es diesmal nicht bei der Bezeichnung &#8220;Midwest Choppers&#8221;, allerdings passt &#8220;Worldwide&#8221; bei einem solchen Biest auch gleich viel besser. Einen krassen Kontrast dazu bietet die groovy Gute-Laune-Nummer &#8220;I Love Music&#8221;, die das Album zum richtigen Zeitpunkt ein wenig auflockert. Eine kleine Überraschung erleben wir mit &#8220;Strangeland&#8221; und das liegt weniger am Song an sich, sondern am Producer-Team J.U.S.T.I.C.E. League, das sich ja eigentlich auf sonnigen Florida Hip Hop à la Rick Ross oder Ace Hood spezialisiert hat. Das Stück für Tech N9ne gestalteten sie hingegen mystisch und fast schon märchenhaft, wozu unser Erzähler von seinem selbst kreierten Reich berichtet. Da das den Jungs offenbar so viel Spaß gemacht hat, setzen sie mit &#8220;The Boogieman&#8221; das Konzept fort und liefern ihre Version der Story um den bösen Mann, der unterm Bett lauert. In der Mitte von &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; finden wir eine Art Porno-Phase, angeführt von dem Song, vor dem es wohl vielen gegraut hat, nämlich &#8220;F*ck Food&#8221;, die Kollabo mit Lil Wayne und T-Pain. Gemeinsam mit seinen Gästen lässt Tech keine Gelegenheit über die Vorlieben beim Schäferstündchen zu philosophieren, da sollte man eine Brise Humor mitbringen. Das eigentlich Verrückte an dem Track: es funktioniert. Besonders T-Pain zeigt auf dem wieder ein wenig dunkler ausgelegten Stück, dass er als Rapper mehr auf dem Kasten hat, als als Sänger.</p>
<p>Leider ist der Rest dieser Phase bei weitem nicht auf dem Niveau, sondern insgesamt recht uninteressant und wird von dem ebenfalls nicht besonders glänzenden &#8220;You Owe Like Pookie&#8221; und dessen unharmonischer Art vollendet. &#8220;So Lonely&#8221; verbindet gekonnt Härte mit Gänsehauteffekten, besonders der Refrain mit Tech&#8217;s aggressiver Performance zusammen mit dem Gesang von Mackenzie, der Tochter von Co-Labelchef Travis O&#8217;Guin. Feature Blind Fury hat gegenüber Tech N9ne deutlich das Nachsehen und passt somit nicht hundertprozentig auf einen Track, in dem es um Alleinstellung im Biz geht, nichts desto trotz hören wir ein großartiges Stück Musik. Ebenfalls sehr schön anzuhören sind die gefühlvollen Songs gegen Ende. Angefangen mit &#8220;If I Could&#8221;, das seiner Familie gewidmet ist, über das chillige &#8220;Love Me Tomorrow&#8221;, das sich mit der eigenen Person beschäftigt, hin zu &#8220;Mama Nem&#8221;, das &#8211; wie der Titel schon erkennen lässt &#8211; an die Mutter gerichtet ist und als Danksagung zu verstehen ist. All diese Titel zeigen die menschliche Seite des Tech N9ne und nicht den Psycho aus dem Strangeland. Nebenbei glänzt Krizz Kaliko, der mit seinen Hooks den Vorstellungen seines Chefs die Krone aufsetzt. Zum Abschluss gibt es mit freaky Klängen einen kurzen Überblick über den freaky Werdegang von Tech N9ne und dessen komplett selbstgeschaffener Karriere, dem sogenannten &#8220;Promiseland&#8221; (feat. Nikkiya Brooks).</p>
<p>Trotz bald 40 Jahren auf dem Buckel zeigt sich Tech N9ne mit &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; so frisch und energiegeladen wie eh und je. Zwar haben sich bei der langen Tracklist auch schwache Stücke eingeschlichen, insgesamt überwiegen jedoch wieder einmal die Highlights, die in Sachen Text und Sound für Begeisterung bei all seinen Fans unter Garantie sorgen werden und sicher auch noch einige neue hinzugewinnen.</p>
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		<title>K.O.D. von &#8220;Tech N9ne&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Tech N9ne]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2406" title="tech-9-kod-cd-bewertunge-de.jpg" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/tech-9-kod-cd-bewertunge-de.jpg-200x200.jpg" alt="tech-9-kod-cd-bewertunge-de.jpg" width="200" height="200" />Bevor Tech N9ne und Strange Music nach einem recht produktiven Jahr in die Winterpause gehen, wird uns rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft noch mal ein echter Leckerbissen vorgesetzt. Mit &#8220;K.O.D. (King Of Darkness)&#8221; veröffentlicht der mittlerweile 38-jährige Rapper aus Kansas City das erste richtige Solo-Album nach seinem bisher größten Erfolg &#8220;Killer&#8221; aus 2008, daher sind die Erwartungen natürlich hoch. Nachdem die letzten Strange Music alle etwas leichter verdaulich waren, geht Tech mit dieser Platte wieder etwas back to the roots, also wieder düsterer, wie der Titel bereits schon verrät. Helfen dabei sollen wie üblich die Angestellten um Krizz Kaliko, Big Scoob, Brotha Lynch Hung oder Prozak, aber auch die Three 6 Mafia und T-Nutty wurden für Gastauftritte verpflichtet. Stolze 17 Songs erwarten den Hörer, mal sehen, ob neben der Quantität auch die Qualität stimmt.</p>
<p>Wie man es von Tech N9ne so gewohnt ist, ist auch &#8220;K.O.D.&#8221; wieder in Themenbereiche eingeteilt, diese wären &#8220;Anger&#8221;, &#8220;Madness&#8221; und &#8220;The Hole&#8221;. Der erste Teil des Albums beginnt mit dem schon etwas länger bekannten &#8220;Show Me A God&#8221;. Passend zu &#8220;Anger&#8221; donnert dieser Track aggressiv und mit ordentlich Power auf einen zu, der Beat klingt dabei fast schon nach Schlachtfeldtrommeln, ist daher eher unrund, doch das macht überhaupt nichts, im Gegenteil. Tech N9ne feuert wie gewohnt die Reime locker raus, den pompösen Refrain singt er, wobei die Bezeichnung grölen auch nicht verkehrt wäre. Viele dürften auf &#8220;Demons&#8221; gespannt sein, denn dies ist die Kollabo mit der wohl erfolgreichsten Rap Crew aus Memphis, die Rede ist natürlich von der Three 6 Mafia. Als erstes muss gesagt werden, dass DJ Paul und Juicy J den Song nicht produziert haben, diese Enttäuschung löst sich jedoch recht schnell wieder, denn auch so ist die mit leisen E-Gitarren und mystischen Melodien gespickte Untermalung echt gelungen, besonders in Richtung Refrain, wenn sich das Ganze in eine pompöse Klangkulisse entwickelt und Tech sein Organ perfekt einsetzt. Die Jungs von Three 6 werden von Tech N9ne zwar ganz schön in den Schatten gestellt, sind dennoch eine nette Bereicherung.</p>
<p>&#8220;Blackened The Sun&#8221; hat einen fast schon märchenhaften Touch, allerdings ist Tech N9ne eher der böse Wolf anstatt ein Prinz, dementsprechend dunkel wummert der Song auf einen zu. Besonderheit hier ist Tech N9ne&#8217;s Rapstyle, denn den kann man hier schon fast als Gesang bezeichnen. So wie hier hat man ihn definitiv noch nie gehört, schön, dass auch ein alter Hase wie er sich noch etwas Neues einfallen lässt. Auch &#8220;Check Yo Temperature&#8221; ist alles anderes als soft, besser gesagt ein echter Brecher. Der Beat hämmert nur so, dazu kommt ein flotter Mix aus Piano, Paukenschlägen und abgedrehten Tönen, die aus einem Trash-Horrorfilm stammen könnten. Neben dem wie immer überzeugenden Tech N9ne kann sich auch Sundae als einzige Lady profilieren, außerdem schmettert T-Nutty mit High Speed Raps einen großartigen Part. Leider haut nicht alle so rein, wie dieser Song, Stücke wie &#8220;Hunterish&#8221; oder &#8220;In The Trunk&#8221; sind zwar nicht misslungen, aber in fehlt eben der letzte Kick, der einen vollends überzeugt und mitreißt. Besser wäre da &#8220;Pinocchiho&#8221;, das mit seiner unheimlichen und verrückten Art perfekt in den Mittelteil &#8220;Madness&#8221; passt, in dem wir uns mittlerweile befinden. Auch das mit Opernsängern ausgestattete und im großen Stil angeberische &#8220;Horns&#8221; (feat. Prozak &amp; King Gordy&#8221; ist gelungen, fügt sich gut ein und unterhält bestens, da Hip Hop in diesem Stil doch sehr selten ist.</p>
<p>Der dritte und letzte Abschnitt des Albums, &#8220;The Hole&#8221;, wird mit einer recht ruhigen, aber auch angenehm melodischen Nummer in Form von &#8220;Shadows On The Road&#8221; eingeleitet. Es ist frei von jeglicher Aggression, auch Tecca Nina flowt für seine Verhältnisse lässig, trotzdem schafft er es eine doch recht unbehagliche und geheimnisvolle Atmosphäre heraufzubeschwören, große Klasse. Noch besser gelingt dies bei &#8220;Low&#8221;, das durch drückende Elemente aus der Elektronik gepaart mit dramatisch klingenden Violinen und einem Rock lastigen Refrain die Stimmung noch weiter pusht. Das komplette Gegenteil wird einem dagegen mit &#8220;Leave Me Alone&#8221; geboten. Hier zeigt Tech N9ne auch mal seine gefühlvolle Seite. Nicht nur das Instrumental steckt voller Emotion, auch seinen Raps spürt man dies deutlich an. Ganz zum Schluss gibt es den für Strange Music üblichen Song über Alkohol, in diesem Falle &#8220;The Martini&#8221;. Wie gewohnt ist dieses Stück etwas fröhlicher, hervorgerufen wird dies vor Allem durch ein flottes Klavierspiel, aber auch der gefeaturte Krizz Kaliko sorgt mit seinem Gesang für einen entspannten Groove, der durch die Strophen von Tech N9ne abgerundet wird. Tolles Ende eines tollen Albums.</p>
<p>&#8220;K.O.D.&#8221; ist nicht mehr ganz so massentauglich wie &#8220;Killer&#8221; oder &#8220;Sickology 101&#8243;, nichts desto trotz dürfte es bei jedem eingefleischten Strange Music Fan unter Garantie für Begeisterung sorgen. Zwar nicht durchgehend perfekt, dafür ohne gröbere Schnitzer, noch dazu eine dunkle Atmosphäre, die sich bis zum Ende durchzieht &#8211; so wollen wir Tech N9ne hören! Nebenbei wäre noch das edle Jewel Case sehr erwähnenswert. Teils lackiert und mit 3D-Effekt, noch dazu zwei verschiedene Zeichnungen im Inneren, je nachdem ob man es komplett oder nur zur Hälfte aufklappt. Insgesamt also nicht nur eine musikalische, sondern auch eine optische Bereicherung für jede Plattensammlung.</p>
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		<title>Sickology 101 von &#8220;Tech N9ne&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Tech N9ne]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst letzten Sommer bescherte Tech N9ne seinen Fans mit &#8220;Killer&#8221; ein absolutes Highlight, nun steht schon wieder eine Veröffentlichung ins Haus. &#8220;Sickology 101&#8243; ist nach &#8220;Misery Loves Company&#8221; das zweite ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/sickology-101/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1779" title="tech-n9ne-stickology-101-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/tech-n9ne-stickology-101-cd-bewertungende.jpg" alt="tech-n9ne-stickology-101-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Erst letzten Sommer bescherte Tech N9ne seinen Fans mit &#8220;Killer&#8221; ein absolutes Highlight, nun steht schon wieder eine Veröffentlichung ins Haus. &#8220;Sickology 101&#8243; ist nach &#8220;Misery Loves Company&#8221; das zweite seiner Collabo Alben Serie, was so viel zu bedeuten hat, dass Tecca Nina auf so gut wie keinem Song alleine auftritt, allerdings ist dies in Zeiten, in denen immer mehr Features verpflichtet werden, keine all zu große Besonderheit mehr. Auf der natürlich sehr langen Gästeliste befinden sich hierbei alte Bekannte von Tech wie Krizz Kaliko, B.G. Bulletwound, Big Scoob oder Kutt Calhoun, aber auch Crooked I, Krayzie Bone oder Messy Marv lassen etwas von sich hören.</p>
<p>Titelsong &#8220;Sickology 101&#8243; macht genau da weiter, wo &#8220;Killer&#8221; aufgehört hat, nämlich mit einem wahren Banger. Zusammen mit Chino XL und Crooked I feuert Tech N9ne seine Reime über ein von massig Synthesizer-Effekten geprägtes Instrumental mit ordentlich Power, welche durch ein bisschen Geschrei im Hintergrund noch weiter aufgeheizt wird. Nach diesem Stimmungsmacher kommt &#8220;Midwest Choppers 2&#8243; gerade recht. Düster, mystisch und schnell, das erinnert etwas an den alten Style von Bone Thugs-N-Harmony, passender Weise ist ihr größter Star Krayzie Bone als Feature mit am Start. Der legt auch mal wieder eine traumhafte Vorstellung hin, jedoch stehen ihm Tech N9ne und Gast Nr. 2 K-Dean in nichts nach und schießen ihre Verse mit einem solchen Tempo aus dem Magazin, sodass man schon voll konzentriert dabei sein muss, um mitzukommen.</p>
<p>&#8220;Poh Me Anutha&#8221; (feat. Kutt Calhoun &amp; Potluck) sorgt für etwas Humor, denn es dreht sich hier lediglich um Alkoholkonsum, wobei besonders der einfach mitzusingende Refrain biegt die Fun-Kurve deutlich nach oben. Die wohl stärkste Phase hat &#8220;Sickology 101&#8243; definitiv im Mittelteil. Eingeleitet wird diese mit &#8220;Let Me In&#8221; zusammen mit Cash Image und D Loc Da Chop, das durch den eingesungenen Hook und die melodische Untermalung mal eine etwas neue Seite bietet. Massig Streicher und Tech N9ne&#8217;s einmalige, tiefe Stimme sind der Hauptgrund für die großartige Gänsehautatmosphäre von &#8220;In The Air&#8221; (feat. Craig Smith &amp; Nesto), allerdings muss man auch die Gäste loben. Albumübergreifend dürfte dies der beste Song der Platte sein. Einen der wenigen Tracks, bei denen Tecca Nina ganz alleine performt, findet man mit &#8220;Blown Away&#8221;. Insgesamt klingt die Nummer sehr traurig und behäbig, steckt also voller Gefühle, genau die richtige Bühne für einen MC, der mit Rap und Gesang sowohl Aggression als auch Verletzlichkeit so gut ausdrücken kann, wie kaum ein zweiter.</p>
<p>Ein weiteres Element fliesst mit Rock in die Tracklist ein. &#8220;Far Away&#8221; heißt die Nummer, bei der hauptsächlich E-Gitarren den Sound bestimmen, allerdings auf eher ruhige und emotionale Art, anstatt zu hart zu wirken. Feature Krizz Kaliko schafft es hier etwas Tech die Show zu stehlen, was auf diesem Werk sonst eigentlich keiner schafft. Ein Beleg dafür ist u.a. auch das flotte &#8220;Creepin&#8217;&#8221;, bei dem der 37 Jährige Rapper aus Kansas City, Missouri mal wieder zeigt, dass er ein Ausnahmekünstler ist und trotz der Features B.G. Bulletwound und Paul Mussan dem Song zu hundert Prozent seinen Stempel aufdrückt, was auch bei fast allen anderen Tracks der Platte der Fall ist, trotz der vielen Gäste. Zum Abschluss von &#8220;Sickology 101&#8243; wird mit &#8220;Areola&#8221; die Stimmung noch einmal mächtig gepusht. Treibende Beats, fetzige Synthies und ein Refrain, der an den Tag Team Klassiker &#8220;Whoomp! (There It Is)&#8221; angelehnt ist, sorgen dafür, dass man mit Tech N9ne und den 816 Boyz abgeht und gar nicht möchte, dass der Titel jemals endet.</p>
<p>Auch in diesem Jahr reißt die Serie von Tech N9ne nicht ab und er bringt mal wieder ein Album mit seinem  nverkennbaren und einmaligen Style, sehr abwechslungsreich in Produktion und Lyrik und das alles auf top Niveau. Durch die vielen Gäste fehlt zwar etwas der Charme eines Solo-Albums, aber das ist ja gewollt, schließlich handelt es sich um die Collabo Reihe. Wem &#8220;Killer&#8221; gefallen hat, dem gefällt garantiert auch &#8220;Sickology 101&#8243;. Doch auch diejenigen, die Tech N9ne bisher noch nicht kennen und auf die etwas härtere Schiene aus dem mittleren Westen abfahren, sollten hier unbedingt einmal rein hören.</p>
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