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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; San Quinn</title>
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	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
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		<title>Welcome To Scokland von &#8220;Keak Da Sneak &amp; San Quinn&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 21:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Keak Da Sneak]]></category>
		<category><![CDATA[San Quinn]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1881" title="welcome-to-scokland-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/welcome-to-scokland-cd-bewertungende.jpg" alt="welcome-to-scokland-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Wenn man Keak Da Sneak und San Quinn eines nicht vorwerfen kann, dann das sie faul auf ihrem Hintern sitzen. Gerade im letzten Jahr waren die beiden sehr aktiv, produzierten je ein Solo- und ein Kollaborationsalbum. Nun machen die beiden Bay Area Veteranen aus Oakland und San Francisco gemeinsame Sache und leiten das neue Jahr mit &#8220;Welcome To Scokland&#8221; ein. Viel Wert gelegt wurde bei dieser Platte auf einen ausgewogenen Mix aus R&#8217;n'B angehauchten und entspannten Songs mit etwas härteren, teils aggressiveren Tracks. Produziert wurde das Ganze hauptsächlich von Baby S, der auch als Feature mit eingreift, aber auch Hollywood, Chops, Cosmo, Insane oder Matt Blaque hatten ihre Hände an Mikro bzw. Mischpult.</p>
<p>Der Beititel des Albums &#8220;Town Business City Situation, City Business Town Situation&#8221; wird uns im Intro von Lil&#8217; Quinn, dem Sohn San Quinns, etwas näher erläutert, nebenbei macht er noch gleich etwas Werbung für sein bald erscheinendes Album &#8220;Children Of The Future&#8221;. Richtig los geht es dann mit dem Titelsong &#8220;Welcome To Scokland&#8221;, was in bombastischer Manier geschieht. Ein Gewitter aus freshen Synthesizer-Melodien gepaart mit Beckenschlägen, die fast schon das Flair einer Parade aufkommen lassen, was durch heroische Hintergrundgesänge noch verstärkt wird, begleiten die beiden Anfang 30-iger bei ihren Rhymes. Was hier gleich auffällt ist, dass Keak, der ja noch nie dafür bekannt war einen besonders eleganten Reimstil zu haben, sich hier wesentlich mehr ins Zeug legt als noch in der Vergangenheit, auch wenn er San natürlich lange nicht das Wasser reichen kann. Dem folgen mit &#8220;Blue Dolphin&#8221; und &#8220;Hot &#8216;N Cool&#8221; eine verrückt durchgefunkte Nummer und ein Hyphy Track.</p>
<p>Beim Letztgenannten dreht sich die Thematik zwar nicht mehr um als das Protzen mit seiner Karre, aber man muss ja schließlich auch mal zeigen was man hat. Die geschieht über tiefe Kickbeats, denen Crunk ähnliche Sounds hinzu gefügt wurden, was zu einer Kombination führt, die die Boxen doch etwas belasten dürfte. Komplett anders ist da die Lead-Single &#8220;She Fine&#8221;, die mit seichten Pianoklängen und mächtig R&#8217;n'B-Charakter auf einen zukommt. Keak&#8217;s raues Organ wirkt hier nicht zu 100% richtig am Platz, das machen San Quinn mit seinem lässigen Flow und Feature Matt Blaque mit smoothem Gesang jedoch wieder wett. &#8220;Hollarin&#8217;&#8221; (feat. Lazareth) fährt erneut mit Tiefem und eher minimalistischem Bass auf, dazu dicke Töne aus der Elektronik, wenn es in Richtung Refrain geht &#8211; Hyphy pur! Wer es etwas ernster mag, ist bei &#8220;Marinated Game Profane Slang&#8221; an der richtigen Adresse. Zunächst ist man von Keak Da Sneak&#8217;s engagierter Performance etwas überrascht, dann genießt man sie in Zusammenhang mit dem doch etwas dunkleren Charakter des Instrumentals.</p>
<p>Richtig düster hingegen geht es bei &#8220;Wanna See&#8221; zur Sache. Hier zeigt San Quinn mal das ganze Potential, das in ihm steckt, perfekt unterlegt mit monströsem Bass und bedrückend fidelnden Violinen. San rappt hier wirklich wie am Fließband, da kommt Keak nicht ganz mit, Feature Lazareth bringt mit seinem Refrain eine kleine Verschnaufspause für den Hörer. Ganz im Stile des Wu-Tang Klassikers &#8220;C.R.E.A.M.&#8221; ist &#8220;C.A.S.H.&#8221; gehalten, da verwundert es auch nicht, dass die selben Lyrics im Hook verwendet werden. Insgesamt ein sowohl dynamisches, als auch gefühlvolles und nachdenkliches Lied, das definitiv mit zu den besten der Platte zählt. Generell ist dieser Teil des Albums ernster und teilweise auch etwas härter gestaltet. So weiß auch die traurige Chops-Produktion &#8220;Streets Don&#8217;t Lie&#8221; zu gefallen, genau wie &#8220;We Can Bubble Up&#8221; zusammen mit Sängerin Dai Renee. Richtig emotional werden die zwei Rapper aus Kalifornien mit &#8220;Comfortably Numb&#8221;. Über eine Kombination aus Schlagzeug und Klavier erzählenuns die beiden über die Missstände ihrer Heimat, was schon sehr berührt, wenn im Refrain dann noch krachende E-Gitarrenriffs hinzukommen, artet das Ganze zum sowohl lyrischen als auch musikalischen Highlight von &#8220;Welcome To Scokland&#8221; aus.</p>
<p>Die nun beginnenden Endphase wird mit dem Lovesong &#8220;Fool 4 U&#8221; eingeleitet. Produziert wurde dieses doch recht chillige Stück von Baby S, der auch gleich noch den Refrain eingesungen hat und so den smoothen Gegenpart zu den Rhymes der beiden darstellt. Fast das selbe Konzept gilt beim darauffolgenden &#8220;Too Much&#8221;: angenehm melodischen Produktion und Gesang von Baby S, Verse von San Quinn und Keak Da Sneak &#8211; eine Kombination, die man sich ruhige öfter anhören kann. Zum gelungenen Ausklang bekommt man mit &#8220;Da Hood In Me&#8221; einen Song geboten, der etwas an den Synthie-Pop der 80er erinnert, zwar recht flott ist, dennoch zum Relaxen verleitet. Da kann der Closer &#8220;Cannons On The Blocks&#8221; leider nicht ganz mithalten und zählt insgesamt zu den recht wenig vorhandenen mittelmäßigen Songs der Platte.</p>
<p>San Quinn lies es mit seinen guten Leistungen aus 2008 schon fast erahnen: auch diese Scheibe gelang ihm mal wieder. Auch wenn Keak Da Sneak schon fast Kultstatus genießt, muss man auch hier wieder sagen, dass er kein wirklich großer Rapper ist, dennoch gelingt es ihm auf &#8220;Welcome To Scokland&#8221; mit Engagement am Mic, dass man ihm das gerne verzeiht. Wer den aktuellen West Coast Sound aus der Bay Area mag, wird an diesem Album definitiv gefallen finden und dürfte sich freuen, das für 2009 noch ein Nachfolger geplant ist.</p>
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		<title>From A Boy To A Man von &#8220;San Quinn&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 22:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[San Quinn]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1915" title="from-a-boy-to-a-man-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/from-a-boy-to-a-man-cd-bewertungende.jpg" alt="from-a-boy-to-a-man-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Mit seinen Jungs von All City gelang San Quinn mit der &#8220;SF Anthem&#8221; einen der heißesten Hits des Sommers. Nun ist der Mann aus San Francisco mit seinem bereits siebten Solo-Abum &#8220;From A Boy To A Man&#8221; zurück. Wie es zur Zeit an der Westküste üblich ist, drehte man auch hier den Trend des Hyphy etwas zurück und besinnte sich auf melodische und ernstere Nummern. Features auf dem 17 Track + 2 Bonus starken Werk sind die hierzulande noch unbekannteren Boo Banga, P.S.D. Tha Drivah, Homewrecka oder Chops, aber auch bekannte Gesichter wie Too Short und Mistah F.A.B. trifft man an. Auch die Producer um Iconz, Dexbeats, Cozmo, Davey oder Automatic sagen nicht vielen etwas, dafür kennt man aber Big D und Traxamillion.</p>
<p>Schon das Intro &#8220;Boy To A Man&#8221; ist echt klasse, was dem schönen Beat zu verdanken ist, leider rappt San Quinn nicht durchgehend, sonst wäre es ein noch besserer Einstand. Richtig los geht es mit &#8220;They&#8217;re All Waitin&#8217; On Me&#8221;, einem echten Meisterwerk. Ein sowohl dramatisches als auchsehr emotionales Stück aus Piano und Violinen sorgt für etwas Gänsehaut, dazu kommen noch leise Frauengesänge, Applaus und Sirenen im Hook. Was für ein Smash, bei dem sich der gute San auch nicht lumpen lässt. Etwas fröhlicher, aber auch mit dickem Bass ausgestattet geht es mit &#8220;Wind It Up&#8221; weiter. Es hat leichten Down South Einfluss und eignet sich besonders gut für Partys, woraus das Duo um San Quinn und Iconz, der den Refrain übernimmt, keinen Hehl macht. &#8220;Double Dose Of Gangsta&#8221; (feat. Chops) zeigt uns, dass der G-Funk an der West Coast schon lange abgelöst wurde und drückenden Beats und kraftvollen Melodien weichen musste.</p>
<p>Düster und hammerhart geht es mit &#8220;Rockin&#8217; Up Work&#8221; weiter, bei dem San Quinn mit seinen schnellen Reimen über ein leicht freaky Synthie-Stück begeistert. &#8220;Reinforced Steel&#8221; geht ebenfalls in die ernstere Richtung, allerdings auch in die gefühlvolle. Dominiert wird das Instrumental von einer singenden Computerstimme, was sich aber sehr gut und vor Allem schmerzvoll anhört, weshalb die Emotionen auch gut transportiert werden. Besonders P.S.D. Tha Drivah passt mit seiner dunklen Stimme hier dazu, aber auch Quinn und Cozmo machen einen guten Job. Spätestens mit &#8220;We All Gone Eat&#8221; sollte man als Zweifler bemerken, dass es in Oakland und San Francisco nicht pausenlos um stumpfsinnige Hyphy-Party-Mucke geht, sondern man sich tiefgründigen Themen widmet und damit dem Chicano-Movement aus Los Angeles doch einen großen Schritt voraus ist.</p>
<p>Bei &#8220;My Brother&#8221; (feat. Bailey) kann man sich am Titel schon denken, auch hier weiß San Quinn etwas Wichtiges zu erzählen. Die geschieht über ein wunderschönes Stück, eingespielt von Violinen, was wohl keinen unberührt lassen sollte, gerade bei dem tollen lyrischen Beitrag. &#8220;Dreamin&#8217; Of Riches&#8221; zusammen mit Homewrecka zeigt den üblichen Ghetto-Blues, diesem folgt ein dunkles Bassmonster namens &#8220;3rd Eye&#8221;, das dank dem Chorus von Moon D auch etwas Reggae-Flavor bekommt. Auch etwas Gangsta-Stuff wird einem geboten und zwar mit &#8220;Catch A Body&#8221;. Dumpfe Beats treffen hier aus einen Mix aus Orgel und Posaune, was für eine bedrückende Atmosphäre sorgt und wie der Rest der Platte einfach Spaß macht. Das wohl größte Highlight von &#8220;From A Boy To A Man&#8221; ist &#8220;Billionaire (What We Livin&#8217;)&#8221;. Dies liegt nicht unbedingt an der musikalischen Untermalung, die mit einem ruhigen Klavierspiel zwar auch gelungen ist, sondern aus der Vater-/Sohn-Kombination von San Quinn und Sprössling Lil&#8217; Quinn, der schon rappt wie ein großer, besonders toll hört es sich an, da sich die beiden immer abwechseln.</p>
<p>R&#8217;n'B gemixt mit etwas Hyphy und sommerlichen und frischen Klängen lassen bei &#8220;Ready To Go&#8221; (feat. Willie Hen) ein tolles California-Feeling aufkommen, danach folgt mit &#8220;One Of Them Gangstas&#8221; eines der Highlights. Viele Elemente um Schlagzeug, Bass, Piano, Streicher, Frauenchor und diversen Synthesizer-Sounds lassen eine doch sehr imposante Stimmung aufkommen, was die beiden MCs San Quinn und 18 bestens nutzen. &#8220;Devotion&#8221; featured Too Short, Mistah F.A.B. und Chops, weshalb man einen Kracher erwarten könnte, tatsächlich ist es einer der sehr wenigen nur durchschnittlichen Tracks. Dafür lassen sich die 2 Bonus Titel aber wieder hören. &#8220;Do Ya&#8217; Thizzle&#8221; wurde von Traxamillion produziert und wie man sich schon denken kann, ist dies ein Hyphy-Banger mit tiefen Kickbeats und abgefahrenen Elementen aus der Elektronik. Auch der letzte Song &#8220;Kill The Connect&#8221; fährt die schnellere, aber auch harte und brachiale Schiene, ist zwar kein Highlight, allerdings ein guter Abschluss.</p>
<p>Bei solch tollen Werken wie &#8220;From A Boy To A Man&#8221; ist es wirklich schade zu sehen, dass der Erfolg in San Francisco sich nur so langsam einstellt. San Quinn hat es tatsächlich geschafft ein Album ohne Ausfälle abzuliefern, aber man muss auch sagen, dass es ein paar echter Kracher mehr benötigt hätte, um die Höchstwertung zu erreichen. Alle die sich für den aktuellen Trend im Westen interessieren und dabei etwas anderes suchen als Hyphy und das Chicano-Movement, sind hiermit bestens bedient, Fans von San Quinn und Konsorten sowieso.</p>
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