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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Ludacris</title>
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		<title>Battle Of The Sexes von &#8220;Ludacris&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 09:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Ludacris]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3209" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/battle-of-the-sexes-von-ludacris/attachment/battleofthesexes-cd-bewertungen-de/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3209" title="BattleoftheSexes-cd-bewertungen-de" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/BattleoftheSexes-cd-bewertungen-de-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Ursprünglich war &#8220;Battle Of The Sexes&#8221; als Kollabo zwischen Ludacris und Shawnna geplant, doch aufgrund diverser Differenzen und dem Abgang der Rapperin aus Chicago zu T-Pain&#8217;s Label Nappy Boy, wurde kurzerhand ein neues Solo Album des Luden aus Atlanta, Georgia daraus gemacht. Nachdem sich Luda&#8217;s Fans nur schwer an seinen etwas seriöseren Style, den er seit 2006 pflegte, gewöhnen konnten, mit dem Vorgänger &#8220;Theater Of The Mind&#8221; allerdings ein kreatives und abwechslungsreiches Werk geboten bekommen haben, geht es nun wieder genau in die andere Richtung, quasi back to the roots, denn Ludacris packt hier wieder die freche Schnauze aus, die mit expliziten Lyrics nur so um sich wirft. Auch die Produzenten und Features sind nun wieder mehr auf Down South Rap abgestimmt, man darf als gespannt sein, ob Luda mit &#8220;Battle Of The Sexes&#8221; an seine Glanzzeiten anknüpfen kann.</p>
<p>Den Anfang der Lieder macht die bereits bekannte Single &#8220;How Low&#8221;, produziert von T-Minus, den man hauptsächlich von Cash Money kennt. Der knochenharte Beat ist ein echte Brett, bringt sowohl die Crowds der Tanzflächen als auch Lowrider zum Bouncen, durch wechselnd einsetzende Synthie Effekte und eine Computerstimme kommen noch Elemente dazu, die dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird und zu guter Letzt wäre da noch Luda, der mit schnellen und dreckigen Rhymes zeigt, dass er wirklich wieder wie früher klingt. Ähnlich kraftvoll, aber weniger spektakulär, geht es mit &#8220;My Chick Bad&#8221; weiter. Besonders der Screw Hook bleibt hier im Ohr, ansonsten wirkt der Track leider etwas eintönig. Als Gast ist Newcomerin Nicki Minaj dabei, von der sich sicher immer noch viele fragen, wie ihr Plattenvertrag gerechtfertigt ist. Im hinteren Teil des Albums gibt es auch noch einen Remix dazu, dessen Instrumental genau das selbe ist wie hier, lediglich die Features wurden mit Diamond und Eve ausgetauscht, im Großen und Ganzen also ein recht unnötiger Track. &#8220;Everybody Drunk&#8221; zeigt das zweite der nicht gerade einfallsreichen Themen: Party. DJ Montay vom Oomp Camp schmiedete ein South typisches Instrumental, dessen Bass die Boxen zum Beben bringt und eine etwas dunklere Note mit sich bringt. Die Texte von Luda und Gast Lil Scrappy sind schlicht gesagt zum Vergessen, da hätte man aus der guten Produktion sicher mehr rausholen können, dafür kommen ihre Flows jedoch schnell und flüssig, freshes Detail am Rande: die Vocal Samples von Legende 8Ball. Die Anfangsphase seiner neuen Platte hat Ludacris also mehr oder weniger ordentlich über die Bühne gebracht. Zwar liefert er nichts Bahnbrechendes, aber wer sich mit Rap aus den Südstaaten anfreunden kann, wird nicht viel zu meckern haben.</p>
<p>Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden, kommen wir gleich zum Punkt: von nun an geht es stetig bergab. Den Anfang macht &#8220;I Do It All Night&#8221;, das nicht nur musikalisch stinklangweilig klingt, auch Luda wärmt alte Bettgeschichten, die keinen interessieren, einfach neu auf. Noch schlimmer wird es mit &#8220;Sex Room&#8221;. Hier hat man versucht ein bisschen Schlafzimmeratmosphäre in die Tracklist zu zaubern. Softe R&#8217;n'B Tunes, die in Kitsch kaum zu überbieten sind, dazu kommt ein weinerlicher Gesang von Trey Songz, der auch alles andere als gefühlvoll oder gar romantisch ist, welches Thema Ludacris mal wieder auf den Lippen hat, sollte sich jeder denken können &#8211; furchtbar! Etwas peppiger ist &#8220;I Know You Got A Man&#8221; gestaltet. Hier kommt ein Standard Synhtie Beat zum tragen, der zwar im Vergleich zu &#8220;Sex Room&#8221; ein kleiner Lichtblick ist, letztendlich aber auch nichts Besonderes darstellt, sondern eher nach B-Klasse Produktion klingt, die man schon gefühlte 1000 Male zu hören bekommen hat. Das Thema des Fremdgehens, welches mit Flo Rida vorgetragen wird, mag zwar etwas Neues sein, im Endeffekt dreht sich aber auch wieder alles um das Eine. Einen der wenigen Lichtblicke der zweiten Albumhälfte bringt Luda mit &#8220;Hey Ho&#8221;. Ähnlich wie bei &#8220;How Low&#8221; wird hier auch mit brachialem Bass der Staub aus Boxen und Ohren gepustet und das in sehr lässigem Tempo. Überraschend ist hier die gelungene Performance von Lil&#8217; Kim, die man sich gut anhören kann. &#8220;Party No Mo&#8217;&#8221; mit Gucci Mane soll den Style fortführen, doch es wirkt eher wie ein billiger Abklatsch, reißt weder mit, noch ist es in irgendeiner anderen Art und Weise wirklich interessant &#8211; ein Sinnbild für so viele Tracks von &#8220;Battle Of The Sexes&#8221;. Es ist wirklich eine Enttäuschung was Ludacris hier abliefert, auch die restlichen Lieder sind bis auf die Ausnahme von &#8220;Can&#8217;t Live With You&#8221; (feat. Monica), das den einzig wirklich gelungenen R&#8217;n'B Song der LP darstellt, entweder langweilig, völlig belanglos oder unerträglich schmalzig und benötigen daher auch keiner näheren Betrachtung mehr.</p>
<p>Mit seinem letzten Album hatte sich Ludacris gereift und weiterentwickelt präsentiert, mit &#8220;Battle Of The Sexes&#8221; wirft er das völlig unnötig wieder alles über den Haufen und verfehlt dabei sogar das Thema. Denn anstatt einem Kampf der Geschlechter, werden hier abgedroschene Klischees bedient, die Schuld dafür sind, das Hip Hop in der Öffentlichkeit einen nicht mehr all zu guten Ruf hat. Abgesehen von der lyrischen Seite stimmt auch die musikalische nicht. Billige Massenproduktion ohne jegliche frische Ideen, dazu schlecht gewählte Features &#8211; hier kommt wirklich alles zusammen, wirklich schade, denn Luda stand bisher für Qualität und hatte daher auch viele Fans außerhalb des dreckigen Südens. Wem die Singles gefallen haben, der kann hier ruhig mal rein hören, alle anderen, die ein gutes Rap Album erwarten, sollte lieber einen weiten Bogen um &#8220;Battle Of The Sexes&#8221; machen und auf eine Steigerung beim Nachfolger &#8220;Ludaversal&#8221; hoffen.</p>
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		<title>Theater Of The Mind von &#8220;Ludacris&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 14:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Ludacris]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1921" title="ludacris-theater-of-the-mind-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/ludacris-theater-of-the-mind-cd-bewertungende.jpg" alt="ludacris-theater-of-the-mind-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Früher war er noch der durchgeknallte Junge aus Atlanta, der uns frauenfeindliche und drogenverherrlichende Songs ohne Ende um die Ohren gehauen hat, doch seit 2006, als er sich die Cornrows abgeschoren hat, scheint Ludacris gereift und erwachsen geworden zu sein. Der mittlerweile 31 Jährige liefert uns nun mit &#8220;Theater Of The Mind&#8221; sein erstes richtiges Konzeptalbum, das laut eigener Aussage Tracks, die wie einzelne Szenen sind, beinhaltet. Ein nettes Gimmick ist dabei, dass es auf dem Backcover nicht heißt &#8220;Featuring&#8230;&#8221;, sondern &#8220;Co-Starring&#8230;&#8221;, außerdem hat sich Luda zu den vielen Rappern auch noch Schauspieler wie Ving Rhames, Chris Rock, Jamie Foxx und Spike Lee, sowie Boxer Floyd Mayweather ins Studio geholt. Das hört sich spannend an, ob der Film dann tatsächlich so fesselt, werden wir sehen, sobald der Abspann läuft.</p>
<p>Mit dem Intro beginnt die Platte schon recht vielversprechend. Zunächst wird man von einer leicht durchgeknallten Stimme gebeten, seine Plätze einzunehmen, dann legt Ludacris eine super Performance über einen düsteren Beat hin. &#8220;Undisputed&#8221; überzeugt mit fröhlichen Blues-Klängen und kraftvollen Claps. Floyd Mayweather redet nebenbei ein bisschen und gibt Neu-Boxer Luda einige Ratschläge. Insgesamt ok, doch durch den fehlenden Refrain wird der Song bald eintönig. Wie auch schon auf &#8220;Paper Trail&#8221; arbeiten die ehemaligen Feinde Ludacris und T.I. hier zusammen. Wenn man sich ihr &#8220;Wish You Would&#8221; jedoch so anhört, fragt man sich, ob das Ende des unterhaltsamen Beefs wirklich nötig war, denn es handelt sich dabei um einen der schlechtesten Songs des Albums.</p>
<p>Dies liegt vor Allem an den Vocals, den das drückende und harte Instrumental ist eigentlich gar nicht schlecht. Luda lässt nur ab und zu sein Können aufblitzen, T.I. versagt total. Sein Flow ist hier unglaublich schlecht, lieber schnell geskippt. &#8220;One More Drink&#8221; ist das erste kleine Highlight der Platte und lässt den alten Ludacris wieder etwas zum Vorschein kommen. Man könnte bei den seichten Melodien und R&#8217;n'B-Sounds in Versuchung kommen, dass es sich um ein Liebeslied handelt, tatsächlich geht es darum, dass man sich vor der weiblichen Begleitung voll laufen lässt. Luda&#8217;s Rhymes kann man hier bestens folgen, dazu singt T-Pain einen sehr smoothen Hook. Nach dem imposanten und mitreißenden &#8220;Call Up The Homies&#8221; zusammen mit The Game und Willy Northpole, erreicht man nun &#8220;Southern Gangsta&#8221;.</p>
<p>Es ist der erste Song, an dem man Luda&#8217;s Down South Herkunft spürt. Wuchtig hämmernde und langsame Beats treffen auf ein dunkles Synthesizer-Gewitter, was doch schon sehr nice Klingt. Eingeleitet wird das Ganze von Ving Rhames, der jeden MC auch während des Songs vorstellt. Nach Ludacris sind dann auch noch Rick Ross und Playaz Cirlce an der Reihe, wobei der Boss den Besten Eindruck hinterlässt. Auch wenn dieser Track schon wieder keinen Refrain hat, brennt er dennoch einiges nieder. Bei &#8220;Everybody Hates Chris&#8221; trifft man wieder auf viel Blues. Mit Bass und massig Bläsern ausgestattet reißt das schon mit, Ludacris&#8217; bissige Raps tun ihr Übriges dazu.</p>
<p>Die Mitte des Albums ist insgesamt sehr R&#8217;n'B lastig gestaltet. Den Anfang macht hier Club-Track &#8220;What Them Girls Like&#8221;. Das Instrumental ist orientalisch angehaucht und bringt durch die wuchtigen Beats die Tanzfläche zum Beben. Luda tut was er tun muss, nicht mehr, genau wie Sean Garrett und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Chris Brown der Star des Liedes ist. Leider haftet diesem Song eine doch sehr kommerzielle und poppige Note an, genau wie &#8220;Nasty Girl&#8221; mit Plies. Ein Synthie-Gedudel wie es kaum schnulziger und poppiger hätte sein können wird hier auf den Hörer losgelassen. Freunde von Chart-Rap werden dazu Luftsprünge machen, Fans des alten Ludacris schnell die Skip-Taste drücken.</p>
<p>Dann doch lieber richtigen Soul, wie das wunderschöne und sehr entspannte &#8220;Contagious&#8221;, bei dem besonders Jamie Foxx eine gute Figur macht. Gegen Ende des Albums steigt die Qualität nun kontinuierlich an. Los geht&#8217;s mit dem Brecher &#8220;Last Of A Dying Breed&#8221; zusammen mit Lil Wayne. Es verbindet unglaublich viele Elemente wie Scratches, Schlagzeug, richtig abgefahrene Synthie-Töne, eine Trompete und das alles auf einem donnernden Beat. Beide MCs legen eine tolle Performance hin, wobei sowohl Luda&#8217;s aggressiver Part, als auch Weezy&#8217;s kratzige Stimme nice klingen. Das wohl absolute Highlight von &#8220;Theater Of The Mind&#8221; findet man mit &#8220;MVP&#8221;.</p>
<p>Es ist das einzige Lied ohne Gastauftritt, gleichzeitig produziert von Legende DJ Premier. Der tut das Selbe wie immer und packt einen Wahnsinnsbeat mit Soul und ordentlich New York Flavor aus. Nicht Down South, doch trotzdem Ludacris in seinem Element &#8211; was will man mehr? Das ernste und gänsehautverursachende &#8220;I Do It For Hip Hop&#8221; mit Nas und Jay-Z in den Nebenrollen ist ein weiterer Höhepunkt, bevor man mit &#8220;Do The Right Thang&#8221; die letzte Szene genießen darf. 9th Wonder schmiedete hierfür ein Instrumental, das nichts anderes verdient hat als das Attribut wundervoll. Flöten und Trompeten blasen einen chilligen und emotionalen Marsch, der reingeht wie warme Butter, passend dazu rappt Common mit, besser könnte dieses Album gar nicht enden.</p>
<p>Trotz einiger kleiner Durchhänger ist &#8220;Theater Of The Mind&#8221; wirklich gelungen. Etwas weniger Gäste wären vielleicht von Vorteil gewesen, doch auch so schafft es Ludacris im Mittelpunkt zu bleiben. An alte Glanzzeiten von einem &#8220;Word Of Mouf&#8221; kann er damit zwar lange nicht anschließen, dennoch kann man die Platte jedem empfehlen, der auf gute Raps gepaart mit radiotauglichen Beats steht, Fans vom Luden sollten auf alle Fälle zuschlagen.</p>
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