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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Killer Mike</title>
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		<title>Kritik &#124; Pl3dge von &#8220;Killer Mike&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Mike]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-pl3dge-von-killer-mike/attachment/killer-mike-pledge/" rel="attachment wp-att-7522"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/killer-mike-pledge-200x200.jpg" alt="" title="killer-mike-pledge" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7522" /></a>Mit &#8220;Pl3dge&#8221; veröffentlicht Killer Mike, der sich in den letzten Jahren kurzzeitig in Mike Bigga umbenannte, den dritten und damit finalen Teil der &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind&#8221;-Serie. Kleiner Unterschied zu den 2006 und 2008 erschienen Vorgängern: das Album erscheint nun neben Mikes eigener Plattenfirma Grind Time Official auch über die des Kollegen T.I., Grand Hustle. Neben dem neuen Geschäftspartner treffen wir auf der Gästeliste auf jede Menge weitere Prominenz aus Atlanta. So sind neben Mikes langjährigem Dungeon Family Kumpanen Big Boi von OutKast auch noch Gucci Mane oder Young Jeezy mit von der Partie. Wer also auf Southern Rap aus Georgia steht, kann sich auf eine Platte ganz nach seinem Geschmack einstellen.</p>
<p>Smiff &#038; Cash, die bereits auf älteren LPs von Killer Mike so manchen Song produziert hatten, lieferten für &#8220;Pl3dge&#8221; erneut einige Beats ab, den ersten zum Opener &#8220;So Glorious&#8221;. Wen oder was Killer Mike so glorious findet, liegt natürlich auf der Hand: sich selbst. Mit scharfem Flow zeigt der mittlerweile 36-jährige Rapper, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und das mit einem Instrumental im Hintergrund, das nicht nach dem typischen Down South Rap kling, sondern trotz des kräftigen Beats dank Pianoloop und Backgroundgesang einiges an Soul mitbringt. 5 Jahre nach &#8220;That&#8217;s Life&#8221; bekommen wir nun den zweiten Teil (feat. Rock D The Legend) zu hören. Killer Mike geht hierbei mit mächtig Wut im Gepäck als eine Art Ghetto Preacher auf die Missstände seines Landes ein. Die musikalische Begleitung fällt dazu recht schlicht aus, lediglich ein treibender Bass, ein paar scharfe Claps und ein sich dauerhaft wiederholendes Vocal-Sample sorgen zwar nicht für megamäßiges Spektakel, dafür für Power. Die Single &#8220;Ready Set Go&#8221; (feat. T.I.) ist bereits schon länger im Umlauf, für alle die sie noch nicht kennen: Es ist ein reiner Club-Track. Zwar bringt er die Boxen ordentlich zum Beben, insgesamt fehlt es jedoch an Abwechslung, sodass der ewig gleiche Sound schon nach der ersten Strophe seinen Reiz verliert. Der Remix, der sich unter den Bonus Tracks befindet, unterscheidet sich bis auf einen Vers von Killer Mike leider nicht merklich davon.</p>
<p>Nachdem wir mit &#8220;Go Out On The Town&#8221; den für Atlanta typischen Trap Style, bei dem sich auch Young Jeezy die Ehre gibt, zu hören bekamen, erwartet uns ein zweiter Part zu &#8220;God In The Building&#8221;. Sein Vorgänger war wohl das größte Highlight auf &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind II&#8221;, daher sind die Erwartungen hier natürlich relativ hoch. Und tatsächlich schafft es Killer Mike wieder einen echten Knaller abzuliefern. Der Song sprüht nur vor Soul und Gospel, auch wenn Mike offensichtlich darlegt, dass er kein Chorknabe ist. Seinen Reiz bekommt dieses Stück in erster Linie von seinem emotionalen Touch, doch auch der MC am Mic weiß zu unterhalten. &#8220;Player&#8217;s Lullaby&#8221; zeigt nicht nur Mikes entspannte Seite, sondern auch, dass bei &#8220;Pl3dge&#8221; versucht wurde, ein abwechslungsreiches Album abzuliefern. Wenn man das Lied bildlich beschreiben sollte, so könnte man es mit einem relaxten Sonnenaufgang vergleichen, etwas verträumt, doch immer wieder mit kleinen Höhepunkten bereichert. Insbesondere der Auftritt von Twista, der selbstverständlich einen High-Speed-Rap hinzaubert ist ein Genuss, während der Refrain eine Spur zu schnulzig ausfällt. &#8220;Animal&#8221; entpuppt sich als wahres Biest, den sein Beat pumpt gnadenlos, dazu ein paar dunkle Synthie-Effekte und dazu ein Gucci Mane, dessen langsamer Flow hier wie gemacht ist. Zwar gibt es Tracks dieser Art wie Sand am Meer, Fans dieser Richtung werden dennoch sicher ihre Freude daran haben. Wo es hier noch so hart zur Sache ging, fällt die Schlussphase des Albums wesentlich ruhiger aus. So ist &#8220;Everything (Hold You Down)&#8221; sommerlich relaxt gehalten, &#8220;Follow Your Dreams&#8221; zeigt dagegen starken Hang zum R&#038;B.</p>
<p>Ein Innovationswunder ist &#8220;Pl3dge&#8221; sicher bei Weitem nicht, macht dafür aber größtenteils einen durchaus souveränen und gelungenen Eindruck. Neben den oben angesprochen Highlights wird man mit &#8220;Ric Flair&#8221; oder &#8220;Burn&#8221; noch die ein oder andere Perle finden, die uns bei der ebenfalls vorhandenen Stangenware gerne mal ein Ohr zudrücken lassen. </p>
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		<title>I Pledge Allegiance To The Grind II von &#8220;Killer Mike&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 13:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Mike]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2095" title="killer-mike-i-pledge-allegiance-to-the-grind-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/killer-mike-i-pledge-allegiance-to-the-grind-cd-bewertungende.jpg" alt="killer-mike-i-pledge-allegiance-to-the-grind-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Unglaublich, aber wahr: Killer Mike&#8217;s einziger Hit &#8220;A.D.I.D.A.S.&#8221; liegt mittlerweile schon ganze fünf Jahre zurück. Mittlerweile hat sich im Biz einiges getan und fast unbeobachtet brachte Mike 2006 den ersten Teil der &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind&#8221;-Reihe heraus. Etwas mehr Aufmerksamkeit gibt&#8217;s nun für Nummer 2, auf dem sich einiges an bekannten Leuten tummelt. Mit dabei u.a. Ice Cube, Chamillionaire, Shawty Lo, 8Ball &amp; MJG und S.L. Jones, die gemeinsam mit den eher unbekannten Producern Young Sears, Tec Beatz, CKP oder Tyrice Jones ein echt überraschend starkes Werk abgeliefert haben.</p>
<p>Atlanta ist ja eher bekannt für poppige Partybeats, davon zeigt sich Killer Mike jedoch unbeeidruckt. Passend zum Cover wirkt hier alles etwas härter, düsterer und ernster als die Platten anderer ATL-Rapper. Erster Beleg dafür: Track #2, &#8220;10 G&#8217;s&#8221;. Brachiale Bässe, kraftvolle Melodien, gescrewter Refrain und bissige Raps des Dungeon Family-Mitglieds. Etwas gefühlvoller geht es da bei &#8220;Can You Hear Me&#8221; zu. Emotionale Synthies, die sofort unter die Haut gehen, Vocoder-Hook a lá T-Pain, nur viel besser und ein Killer Mike, der sich als echt großartiger MC auszeichnen kann, indem er unglaublich schnelle und deepe Reime spuckt. West Coast Veteran Ice Cube stand bei &#8220;Pressure&#8221; als Feature parat. Passend zum Titel bekommt man hier ein drückendes Instrumental, das mit einem aggressiven Klavierspiel bestückt ist, geboten, dazu zwei klasse Rapper, die sich sowohl stimmlich als auch vom Flow her kaum unterscheiden und somit perfekt zusammenpassen.</p>
<p>Etwas für die Clubs wird dem willigen Käufer mit &#8220;Big Money, Big Cars&#8221; geboten. Der Refrain mag einem hier vielleicht etwas bekannt vorkommen, was daran liegt, dass er von &#8220;Ev&#8217;rybody Know Me&#8221; der YoungBloodZ übernommen wurde, allerdings gescrewt. Ansonsten gibts hammerharte und sehr elektrische Klänge auf die Gehörmuschel gehämmert, verfeinert mit den Versen von Killer Mike, Messy Marv und King Koopa a.k.a. Chamillionaire, der hier die beste Figur macht. Nach einem solchen Brett eignen sich am Besten die etwas gediegeneren Sachen und genau diese gibt&#8217;s auch gleich mit dem religiösen &#8220;God In The Building&#8221; und dem wieder emotionaler klingenden &#8220;Super Clean / Super Hard&#8221;, auf dem das aus Memphis stammende Duo 8Ball &amp; MJG mit von der Partie ist und diesen Song zu einem der Highlights von &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind II&#8221; machen. Wunderbar chillig präsentiert sich die Smoker-Hymne &#8220;I Woke Up This Morning&#8221;, deren Instrumental doch stark von Manu Chao&#8217;s Welthit &#8220;Bongo Bong&#8221; abgekupfert ist, was zum sofortigen Zurücklehnen und anzünden diverser Rauchwaren verführt.</p>
<p>Leider gestaltet sich die zweite Albumhälfte nicht ganz so stark wie die erste. Zwar bietet sie keine schlechten Songs, allerdings ist das ein oder andere Mal nicht mehr als Durchschnittskost mit dabei. Zu den besseren Songs lässt sich hier zweifelsohne &#8220;If I Can&#8217;t Eat Right&#8221; zählen. Freshe Synthies kombiniert mit düsteren und drückenden Slow-Beats sorgen für die perfekte Atmosphäre, die dann von Killer Mike, Gangsta Pill und Rochelle Fox dazu genutzt wird, den Hörer zu begeistern. &#8220;I&#8217;m The Shit&#8221; sticht wegen seiner Gitarrenriffs noch etwas aus der Reihe, allerdings war&#8217;s das dann auch schon, denn insgesamt ist dies wohl das schwächste Stück der Platte. Eine letzten Banger kriegen wir mit &#8220;You See It&#8221; vorgesetzt. Als Unterstützung dient hier Shootingstar S.L. Jones, der wie Mike eine tolle Vorstellung über den brachialen Crunk-Beat bietet. Wirklich eine Bombe und fast schon Pflicht für einen Down South-Fan.</p>
<p>Wie bereits angedeutet, kann auch fast der komplette Rest von &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind II&#8221; überzeugen, was dieses Album zu einer der großen Überraschungen diesen Jahres macht, denn ein solch starkes Werk war von Killer Mike definitiv nicht zu erwarten. Wer auf die etwas härtere Gangart aus Atlanta steht, macht mit diesem Album garantiert nichts falsch, aber auch der gewöhnliche Fan von Rap aus den Südstaaten sollte Gefallen an dieser Platte finden.</p>
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		<title>Monster von &#8220;Killer Mike&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2003 18:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Mike]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1936" title="killer-mike-monster-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/killer-mike-monster-cd-bewertungende.jpg" alt="killer-mike-monster-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Schon länger war Killer Mike mit den Jungs von OutKast und der Dungeon Family unterwegs, bis etwas verspätet sein Debüt &#8220;Monster&#8221; im Jahr 2003 den Weg in die Regale der Händler fand. Während Big Boi und Andre 3000 mit ihrem &#8220;Speakerboxxx/The Love Below&#8221; völlig neue und teils auch wirre Wege gingen, blieb man hier beim gewohnten Style aus dem Dunstkreis der Dungeon Family. Verantwortlich dafür die Produzenten aus ihrem Umfeld, aber auch andere Leute wie Cool &amp; Dre oder Lil Jon passten sich hier an, anstatt zu versuchen den Songs ihren komplett eigenen Stempel aufzudrücken. Lyrische Unterstützung erhielt Mike von Big Boi, Bizarre, Slimm Calhoun, T.I., Bun B oder Bone Crusher, größtenteils zeigt er sich jedoch als Alleinunterhalter, was mir sehr gut gefällt.</p>
<p>Der Opener und gleichzeitig auch Titelsong &#8220;Monster&#8221; eröffnet das Album passend, nämlich eher bedrückend und düster, was perfekt zum Artwork des Werkes passt. Killer Mike überzeugt gleich von Beginn an mit schnellen und bissigen Raps, besonders der Refrain macht Spaß. Gut weitergeführt wird dies mit &#8220;Akshon (Yeah!)&#8221;, das von Andre 3000 produziert wurde, der ein elektrisches Bassfeuerwerk kreierte, dem noch den ein oder anderen freshen Synthie-Ton hinzugefügt hat, was sich als Ganzes sehr nice anhört. Bei &#8220;Rap Is Dead&#8221; wird man mit schnellen Bässen und Melodien, nicht zu vergessen dem engagierten Mike, befeuert, was sofort mitreißt, auch weil die Kombination aus flotten Rhythmen und eher dunklem Sound sofort zu gefallen weiß und an den beliebten Style des Dungeons erinnert. Nach dem eher entspannten und sehr von ruhigem Piano geprägten &#8220;Scared Straight&#8221;, packt Killer Mike seine etwas emotionalere Seite aus.</p>
<p>&#8220;All 4 U&#8221; heißt das Stück, das seiner Nichte gewidmet ist. Das Instrumental wird hauptsächlich von einer singenden Computerstimme im Hintergrund gestaltet, dazu kommen noch entspannte Grooves von diversen Instrumenten wie Schlagzeug oder E-Gitarre, was alles zusammen kombiniert eine doch sehr angenehm anzuhörende Nummer ergibt. Hitsingle &#8220;A.D.I.D.A.S.&#8221; verkörpert genau das, was die Fans so am OutKast Umfeld lieben, nämlich fröhliche und verdammt funky Klänge, die so gar nichts mit dem Rest des immer langweiliger werdenden Atlanta gemein haben. Besonders Big Boi gefällt mir hier, Mike macht aber auch nichts falsch, als i-Tüpfelchen verfeinert Sleepy Brown den Refrain noch mit seiner einmaligen Stimme. Etwas überraschend war für mich der Auftritt von D12 Rapper Bizarre auf &#8220;Creep Show&#8221;, da er ja normalerweise komplett versagt. Perfekt produziert kommt der Track um die Ecke, denn er hat tatsächlich einen Touch von Freak Show oder einem Horror Zirkus. Killer Mike übertrumpft Bizarre zwar locker, doch da man weiß, das der MC aus Detroit ziemlich durchgeknallt ist, fügt er sich perfekt zur musikalischen Untermalung ein.</p>
<p>Trommelnde Beats und Streicher, die einen leichten asiatischen Touch versprühen begleiten Mike bei &#8220;U Know I Love U&#8221;, wozu er mit einem verdammt eleganten Flow darüber geht, der einen richtig fesselt und auch der Hook von Sänger J-Sweet ist sehr eingängig und verleitet zum mitsingen. Das wohl beste Stück der Platte findet man mit dem Kracher &#8220;Home Of The Brave&#8221;, bei dem auch noch Dungeon Family Kollege Slimm Calhoun vertreten ist. Imposante Bläser und Geigen treiben den Song ordentlich nach vorne und sorgen für mächtig Power. Killer Mike versteht sich perfekt diese Kraft des Instrumentals umzusetzen und rappt als gäbe es keinen Morgen, besonders sein Refrain ist eine Wucht und lässt einen fast glauben, dass Atlanta, Georgia eine Macht im ernstzunehmenden Rap Business wäre. Nebenbei liefert auch Slimm Calhoun einige tolle Verse. Zur Entspannung taugt da &#8220;Blow (Get Down)&#8221; ganz gut, das sehr melodisch, etwas funky und sehr von Bläsern geprägt ist, insgesamt jedoch nicht wirklich zu den Highlights zählt.</p>
<p>&#8220;Sex, Drugs, Rap &amp; Roll&#8221; verbindet sowohl Blues als auch Rock. Während der Strophen dominert eine Südstaaten typische E-Orgel, nebenbei hört man noch ein paar E-Gitarren, die jedoch erst im Hook ihre ganze Power entfalten und Mike zu den Riffs schon fast schreit. Sicher nicht jedermanns Sache, ich finde es recht gut. Dem folgt leider ein ziemlich langweiliges Stück namens &#8220;Dragon&#8221;, das doch eine Spur zu langsam geworden ist, auch wenn es voller Emotion steckt. In die etwas crunkere Richtung geht &#8220;Re-Akshon&#8221;, das von Lil Jon produziert wurde und der zum Refrain auch noch etwas Gebrüll hinzusteuert. Sehr basshaltig pumpt das eher düstere Lied, bei dem zunächst T.I. das Mic ergreift und mit recht gutem Flow überzeugt, leider passt seine Stimme hier überhaupt nicht, ganz im Gegensatz zu Bone Crusher, der sich im Refrain perfekt mit Lil Jon ergänzt. Bei den Strophen macht Mike selbst den besten Job, doch auch Bun B lässt sich nicht lumpen. Wer die Geduld hat wird nach einer gewissen Zeit der Stille auf Tonspur 30 den Bonus Track &#8220;Hard Nard&#8221; finden, der mir persönlich aufgrund seines doch zu harten und unmelodischen Rock-Sounds nicht wirklich gefällt.</p>
<p>Killer Mike und seine Homies haben bei &#8220;Monster&#8221; wirklich gute Arbeit abgeliefert. Sicher muss man die ein oder andere weniger spektakuläre Nummer in Kauf nehmen, dafür gibt es aber auch einige echte Perlen, wie sie in Atlanta nur die Dungeon Family hinbekommt. Besonders würde ich die Platte all denjenigen empfehlen, die wie ich vom ebenfalls 2003 erschienenen OutKast Album &#8220;Speakerboxxx/The Love Below&#8221; mehr als nur enttäuscht waren. Hier bekommt man noch den guten, alten und einmaligen Sound geboten, der einen zum Fan der außergewöhnlichen Formation aus Atlanta gemacht hat.</p>
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