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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; John Legend</title>
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	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
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		<title>Kritik &#124; Wake Up von “John Legend &amp; The Roots”</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 22:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[John Legend]]></category>
		<category><![CDATA[The Roots]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de.jpg" rel="lightbox[5112]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4632" title="John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>John Stephens aka John Legend hat sich in letzter Zeit ein wenig rar gemacht. In den Charts hat man zuletzt Mitte 2009 von ihm gehört, seit letztes Album „Evolver“ ist auch schon wieder zwei Jahre her. Nun hat sich der Amerikaner mit The Roots zusammengetan und schlägt mit „Wake Up!“ eine neue musikalische Richtung ein: Von R&amp;B zu Soul und Funk. Dabei hat man sich außergewöhnlicher Klassiker bedient und diese neu eingespielt. Etwas ungewohnt, aber durchaus hörenswert.</p>
<p>Die erste Single-Auskopplung „Wake Up Everybody“ feat. Common &amp; Melanie Fiona ist bereits erschienen und steht in der Schweiz aktuell auf Platz 62. Das Original stammt von Harold Melvin &amp; the Blue Notes und wurde in der Vergangenheit zahlreiche Male gecovert. 2004 im Rahmen der Präsidentschaftswahl von Größen des R&amp;B unter der Regie von Babyface und Russel Simmons. Beteiligt waren u.a. Mary J. Blige, Brandy, Babyface, Jamie Foxx und Jadakiss. DieVersion von John Legend &amp; The Roots kann sich durchaus hören lassen und hat chartmäßig auf jeden Fall noch Luft nach oben.</p>
<p>Auf dem Album finden sich aber noch weitere Perlen. Dazu zählt beispielsweise „I Can’t Write Left Handed”, im Original von Bill Withers, das in der 2010er Version von John Legend knapp zwölf Minuten zählt. Direkt im Anschluss: „I Wish I Knew How It Would Feel To Be Free“, komponiert vom amerikanischen Jazz Pianist Billy Taylor. In den letzten Jahren wurde dieses Stück mehrfach gecovert, 2001 beispielsweise von der Lighthouse Family. Auf „Wake Up!“ passt es ganz hervorragend, so wie auch die restlichen Tracks. Ob „Little Ghetto Boy“ oder „Hang On In There“: Die Stimme von John Legend ist einmalig, die Arrangements sind beeindruckend.</p>
<p>Das Album macht Lust auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die 60er und 70er Jahre. Man kramt wieder Baby Huey &amp; The Babysitters, Renaldo Benson und John Stephens raus und besinnt sich dem Ruf nach Freiheit und Revolution. Schon allein dafür gebührt John Legend Respekt. Der Sprung von R&amp;B zu Soul/Funk ist nicht leicht, aber ihm ist er geglückt. Wer Musik im Stil von „Evolver“ erwartet, wird allerdings enttäuscht sein.</p>
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		<title>John Legend &amp; The Roots mit gemeinsamem Album &#8220;Wake Up&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Camillo</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[John Legend]]></category>
		<category><![CDATA[The Roots]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de.jpg" rel="lightbox[4631]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4632" title="John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/John_Legend_The_Roots_Wake_Up_Album_Cover_cd-bewertungen-de-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>„Wake Up!“</strong> ist ein Album, das bereits im Vorfeld von Barack Obamas historischer Wahl zum Präsidenten konzipiert wurde. Bewegt von den Millionen von jungen Leuten, die während der Wahl 2008 ihre eigene politische Stimme entdeckten, reisten <strong>John Legend</strong> und <strong>The Roots</strong> in die Vergangenheit zurück, um ein musikalisches Manifest zu schaffen, das diesem neu entdeckten politischen Aktivismus und Optimismus zusätzliche Kraft verleihen sollte.</p>
<p>Aus einer anfangs umfangreichen Liste von Songs aus verschiedenen Zeiten und Genres, grenzten <strong>Legend</strong> und <strong>Ahmir „?uestlove“ Thomson von The Roots</strong> das Repertoire schließlich auf die sozialbewusste Soulmusik der 60er und 70er Jahre ein. <strong>„Wake Up!“</strong> ist das Ergebnis von viel Ausgrabungsarbeit in den Kratern der Geschichte – eine Zeitreise in eine Epoche, die unsere Konflikte und unser Potenzial auf seltsame Art widerspiegelt – auf der Suche nach dem reinen, Freiheit stiftenden Klang des ethnischen Bewusstseins und der radikalen Proteste. Die Trauer um die Kennedys, Malcolm und Martin, die Proteste gegen den Vietnam Krieg und das Entsetzen über die Aufstände in Newark und Watts; die Songs die hier erscheinen, erfolgreich oder unbekannt zu ihrer Zeit, führten zu den neuen Musikgenres Funk und Soul und riefen ihre Generation dazu auf, aufzuwachen, um etwas zu ändern.</p>
<p>Zurück zur jüngeren Geschichte: Die elf Songs auf diesem Album stammen aus Aufnahmen, die zwischen Juli 2008 und Juni 2010 stattfanden, zunächst im „The Studio“, dem musikalischen Zuhause der <strong>Roots</strong> in Philadelphia und später in den Legacy Studios in New York City. <strong>John Legend</strong> singt auf allen Tracks, Melanie Fiona tritt nur im Titelsong des Albums auf. Auf anderen Tracks sind Künstler wie die MCs <strong>Common, CL Smooth</strong> und natürlich <strong>Black Thought</strong> <strong>von The Roots</strong> vertreten. Die Instrumente sind mit <strong>Ahmir „?uestlove“ Thompson</strong> am Schlagzeug, <strong>James Poyser</strong> an Keyboards, Orgel und Klavier<strong>, Kirk Douglas</strong> an der Gitarre und <strong>Owen Biddle</strong> am Bass besetzt.</p>
<p>Eine Hymne für eine Generation zu entwickeln, die mit HipHop und Pop (und nicht mit Soul) aufgewachsen ist, und die mit MTV und YouTube (und nicht Vinyl) durch ihre Jugend ging, war keine leichte Aufgabe. Diese Generation stammt aus einer Zeit nach den großen Kämpfen für die Befreiung: Sie sind aufgewachsen, nachdem die Bürgerrechtsbewegung und die Frauenrechtsbewegung ihre Siege gefeiert und in die Verfassung gebracht hatten. Sie kämpfen nun in den „Wars of Choice“ im Irak und in Afghanistan, den Kriegen die ohne eine unmittelbare Gefahr geführt werden, aber werden durch keine wesentliche Antikriegsbewegung geschützt.</p>
<p>Angefangen mit <strong>?uestloves</strong> genialem Schlagzeug auf <strong>„Hard Times“</strong>, im Original aus dem Jahr 1971 von Baby Huey and the Babysitters, öffnet das Album mit Dringlichkeit und Verzweiflung. Wir erleben zurzeit die größte Wirtschaftskrise seit der Großen Depression. Und trotzdem scheint unsere Arbeits- und Wohnungslosigkeit noch auswegloser zu wirken, wenn Black Thought zu den oft gesampelten Beats von Curtis Mayfield scharf zugibt, dass er für eine Verbesserung seiner Situation vermutlich alles tun würde: (<em>„I probably do whatever that would better my outcome / This city is like the Audubon ballroom waiting on Malcolm / ’Cause people wanna see my blood flow like fountains / I got nowhere to go and still feel like bouncing”).</em> <strong>Legend und The Roots</strong> tauchen tiefer in den Anti-Kriegs-Soul ein und fahren mit dem unsterblichen Stück „Compared to What?“ von Eugene McDaniels fort, einem Vietnam-Protestsong, der 1969 durch den Pianisten Les McCann und den Saxophonisten Eddie Harris berühmt geworden ist. Da McDaniels wegen seiner Kritik an Nixon ins Abseits gedrängt wurde, hat seine Botschaft nur in Samples von HipHop-Stücken überlebt. <strong>Legends</strong> temperamentvoller Bariton und Chris Farrs Saxophon beschwören den fortschrittlichen Geist von McDaniel herauf und zerschneiden so den Nebel des Kriegs mit bemerkenswerter Klarheit – und begegnen dem Klang der US-Raketen im Nahen Osten mit dem konstanten Ruf nach Gerechtigkeit.</p>
<p><strong>Weblinks</strong>: <a href="http://www.johnlegend.com/de" target="_blank">www.johnlegend.com/de</a>,<a href="http://www.union-street.de/artist/john-legend " target="_blank"> www.union-street.de/artist/john-legend </a></p>
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		<title>Evolver von &#8220;John Legend&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 09:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[John Legend]]></category>

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		<description><![CDATA[Im gewohnten 2 Jahresrhythmus bringt John Legend im Herbst 2008 sein bereits nun drittes Album &#8220;Evolver&#8221; auf den Markt, wie die Vorgänger auf Kanye West&#8217;s Label G.o.o.d. Music. &#8220;Evolver&#8221; ist ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/evolver-von-john-legend/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2182" title="john-legend-evolver-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/john-legend-evolver-cd-bewertungende.jpg" alt="john-legend-evolver-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Im gewohnten 2 Jahresrhythmus bringt John Legend im Herbst 2008 sein bereits nun drittes Album &#8220;Evolver&#8221; auf den Markt, wie die Vorgänger auf Kanye West&#8217;s Label G.o.o.d. Music. &#8220;Evolver&#8221; ist abgeleitet von Evolution und soll verdeutlichen, was man auch zu hören bekommt: John Legend hat sich verändert. Anstatt auf soulige Stücke, die mit vielen Instrumenten eingespielt werden, hat man hier auf fast ausschließlich elektrische und poppige Produktionen gesetzt, was dem ein oder anderen Fan seiner ersten Alben sicher nicht unbedingt gefallen wird. Verantwortlich dafür sind die Producer wie Malay &amp; KP, will.i.am, Supa Dups, Drew &amp; Shannon oder Trevor Horn, von Kanye oder John ist hier leider keine Spur.</p>
<p>Nach einem kurzen Intro folgt Hitsingle &#8220;Green Light&#8221; sofort als erstes. An ihr hört man gleich den neuen John Legend. Anstatt auf sein berühmtes Piano setzt der Mann aus Springfield, Ohio auf schnelle und poppige Klänge, die jedoch überraschend viel Begeisterung auslösen und John&#8217;s smoothe Stimme schön unterstreichen. Andre 3000, der ebenfalls mit dabei ist, macht ebenfalls einen tollen Job und rappt so gut wie lange nicht mehr. Im ähnlichen Stil geht es mit &#8220;It&#8217;s Over&#8221; weiter. Fröhliche Synthies prägen den Sound, doch auch ein paar Saxophone und ein Klavier kommen zum Einsatz.</p>
<p>Als Feature ist Kanye West mit dabei, auf den hätte man jedoch eigentlich auch gut verzichten können, denn sein Gesang kann mit dem von John bei Weitem nicht mithalten. Eine erste emotionale Nummer bekommt man mit &#8220;Everybody Knows&#8221;, ein Song der mit akustischen Instrumenten eingespielt wurde, dadurch deutlich mehr unter die Haut geht als die ganzen poppigen Lieder und etwas an John Legend&#8217;s frühere Werke erinnert. Leider hat man ab hier das Gefühl, dass das meiste Pulver aus dem &#8220;Evolver&#8221;-Revolver schon rausgefeuert wurde.</p>
<p>Die Kollabo &#8220;Quickly&#8221; mit Brandy verliert sich irgendwo im belanglosen Mittelfeld und auch das ruhigere &#8220;Cross The Line&#8221; plätschert eher dahin und reißt bei Weitem nicht so mit wie noch ein &#8220;Used To Love U&#8221; aus 2004. Eine kleine Überraschung findet man mit &#8220;No Other Love&#8221; vor. Kaum zu glauben, aber wahr: John Legend fährt hier die Reggae-Schiene, was auch noch erstaunlich gut klappt und dank dem weiblichen Gegenpart von Estelle zu einem der besten Stück des Albums wird. Den unverkennbaren Style des will.i.am darf man sich mit &#8220;Satisfaction&#8221; zu Gemüte führen.</p>
<p>Entspannt, dennoch nicht zu ruhig und mit sehr vielen elektrischen Elementen weiß der Track vor Allem im Refrain zu gefallen, doch auch insgesamt stimmt der Eindruck, auch wenn es kein wirklich herausragender Hit ist. Das wohl größte Problem von &#8220;Evolver&#8221; ist, dass zu den guten Liedern, keine sehr guten mehr dazu kommen, sondern eher mittelmäßige. So geschehen auch bei &#8220;Take Me Away&#8221;, das zwar nicht schlecht ist, aber einfach zu glattgebügelt und emotionslos rüberkommt, von den doch mehr als nur langweiligen &#8220;Good Morning&#8221; und &#8220;I Love, You Love&#8221; ganz zu schweigen.</p>
<p>Dass er es auch besser kann, zeigt uns John Legend mit &#8220;If You&#8217;re Out There&#8221;, bei dem endlich mal wieder sein Piano Verwendung findet und durch Unterlegung eines Gospelchors und imposanten Trommelschlägen zum musikalischen und emotionalen Highlight des Albums wird. Mehr von diesem Kaliber hätten definitiv nicht geschadet. Der Reggae-Style scheint John wohl sehr begeistert zu haben, denn auch &#8220;Can&#8217;t Be My Lover&#8221; geht in diese Richtung, ist auch nicht schlecht, kommt aber wie eine 1:1-Kopie zu &#8220;No Other Lover&#8221; rüber. Als Bonus gibt es noch einen Remix zu &#8220;It&#8217;s Over&#8221;, der &#8220;Evolver&#8221; gebührend abschließt, nämlich recht ordentlich, allerdings nicht wirklich herausragend.</p>
<p>Nach den ersten beiden tollen Alben hätte man hier doch etwas mehr erwarten können, gerade weil mit dem Titel viel versprochen wird. Es scheint allerdings nicht nur ein Phänomen des John Legend zu sein, denn auch die Label-Kollegen Kanye West und Common probieren es jetzt auf die poppige anstatt soulige Tour, was leider nur in den wenigsten Fällen richtig überzeugt. Leute, die seine Stimme und den neuen Stil der Singles mögen können sicher zugreifen, Anhänger der alten Alben sollten sich vorher gut darüber informieren.</p>
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		<title>Live From Philadelphia von &#8220;John Legend&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 09:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[John Legend]]></category>

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		<description><![CDATA[Live so gut wie im Studio &#8211; das schaffen nur die Wenigsten, John Legend ist einer davon. Passend zum neuen Album &#8220;Evolver&#8221; steht nun auch das Live-Album vom Stop in ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/live-from-philadelphia-von-john-legend/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2085" title="john-legend-live-from-philadelphia-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/john-legend-live-from-philadelphia-cd-bewertungende.jpg" alt="john-legend-live-from-philadelphia-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Live so gut wie im Studio &#8211; das schaffen nur die Wenigsten, John Legend ist einer davon. Passend zum neuen Album &#8220;Evolver&#8221; steht nun auch das Live-Album vom Stop in Philadelphia von seiner 2007er &#8220;The Show Me Tour&#8221; in den Läden. Darauf zu finden ist das Beste seiner ersten zwei Alben &#8220;Get Lifted&#8221; und &#8220;Once Again&#8221;.</p>
<p>Die Qualität der Aufnahmen ist dabei fast schon unglaublich. John&#8217;s Stimme immer glockenhell und gut zu verstehen, dazu die musikalische Unterstützung seiner Band, die mit Schlagzeug, Keyboards, Bass und Bläsern ausgestattet ist (John am Piano nicht zu vergessen) und den Songs eine noch emotionalere Note verleiht, als die Studioaufnahmen. Nicht zu vergessen die Backgroundsänger und natürlich das Publikum, die dem Sound zusätzlich einheitzen und sich die Stimmung des Konzerts ungebrochen ins heimische Wohnzimmer verlagert.</p>
<p>Absolute Highlights dürften wohl &#8220;Heaven&#8221;, &#8220;Let&#8217;s Get Lifted&#8221;, &#8220;Save Room&#8221;, &#8220;I Can Change&#8221;, &#8220;Dance To The Music&#8221;, das &#8220;P.D.A. / Feel Like Making Love&#8221; Medley, &#8220;Used To Love U&#8221; und &#8220;Ordinary People&#8221; sein. Egal, ob eher schnell oder emotional, ob funky oder nachdenklich &#8211; John Legend beweist, dass man mit Soul genauso rocken kann wie mit Pop oder Rock&#8217;n'Roll. Natürlich darf man nicht erwarten, dass sich die Lieder hierbei genauso anhören wie auf den Studioalben. Man bekommt eher etwas neue, aber auch sehr interessante Versionen, bei &#8220;Number One&#8221; oder den zwei Encore-Stücken &#8220;Show Me&#8221; und &#8220;So High&#8221; wird einem sogar etwas völlig Neues geboten und darauf kommt es bei einem Künstler ja schließlich auch ein bisschen an.</p>
<p>Was auch schön anzuhören ist, ist die Einbeziehung des Publikums. John lässt die Menge nicht bei allem mitgröhlen, das wäre bei Soul sicher auch fatal, sondern setzt die Masse gekonnt ein, besonders bei &#8220;Ordinary People&#8221; sorgt das für richtig Gänsehaut-Feeling. Insgesamt kann man &#8220;Live From Philadelphia&#8221; als eine wirklich großartige Scheibe bezeichnen, die einen mindestens so berührt wie &#8220;Get Lifted&#8221; und &#8220;Once Again&#8221;, eher noch mehr, sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass man nach den knapp 80 Minuten die Scheibe gleich noch einmal im Player rotieren lässt.</p>
<p>Für Fans von John Legend ein absolutes Muss, gerade weil &#8220;Evolver&#8221; die Erwartungen ja etwas verfehlt hat, aber auch jeder andere sollte vielleicht einmal reinhören und findet möglicherweise genau das Richtige für sich damit. Für die, die davon nicht genug bekommen, gibt es auch eine Version mit Zusatz-DVD, auf der das Konzert aufgezeichnet wurde.</p>
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