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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Gucci Mane</title>
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		<title>The State vs. Radric Davis von &#8220;Gucci Mane&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 07:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Gucci Mane]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3422" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/the-state-vs-radric-davis-von-gucci-mane/attachment/the_state_vs_radric_davis_cd-bewertungen-de/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3422" title="The_state_vs_radric_davis_cd-bewertungen-de" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/The_state_vs_radric_davis_cd-bewertungen-de-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Gucci Mane ist mittlerweile zum wahren Phänomen herangereift, denn trotz begrenzter Skills steigt seine Popularität unaufhaltsam weiter und machte ihn in den letzten zwei Jahren zu einem der gefragtesten Künstler der Black Music Szene. Warum das so ist, wird er selbst nicht mal so genau wissen, denn bisher waren seine Alben nicht unbedingt auf die breite Masse zugeschnitten. In der Zwischenzeit haben auch die Label-Chefs das Potential der Marke Gucci Mane erkannt, als Lohn wird sein bereits schon fünftes Studio-Album &#8220;The State vs. Radric Davis&#8221;, das übrigens der Beginn einer Trilogie werden soll, nun weltweit vertrieben. Um für Erfolg in den Charts zu sorgen, wurden Gucci namhafte Features und Producer wie Lil Wayne, Soulja Boy, Usher, Rick Ross, Bun B, Bangladesh, Scott Storch, Polow Da Don und viele weitere zur Verfügung gestellt. Ob dadurch das Album klingt wie jedes beliebige, oder ob Gucci Mane mit diesen Gästen der große Wurf gelingt, sehen wir jetzt&#8230;</p>
<p>Dass es dem 30-jährigen Trapstar aus Atlanta, Georgia nicht an Selbstbewusstsein mangelt, zeigt er uns gleich mit dem ersten Track &#8220;Classical&#8221;, das durch pompöse Operngesänge fast schon etwas Anbetendes hat, auch Gucci selbst zeigt uns mit verbessertem Flow, was er von sich hält, das Ganze geschieht über eine überraschend sanfte Drumma Boy Produktion, die mit ihrem mystischem Charme punkten kann. Ein dicker Kick-Bass und schrille Synthie-Effekte sind das Erkennungszeichen von &#8220;Heavy&#8221;, einem typischen Down South Standard Song, der durch Gucci&#8217;s lässige Performance jedoch noch etwas Cooles bekommt und sich gut dazu eignet, im Auto gepumpt zu werden. Wenn man Gucci Mane&#8217;s Karriere der letzten Zeit so verfolgt, erwartet man eigentlich etwas poppigeren Sound, doch die Anfangsphase der Platte ist zum Glück komplett verschont, stattdessen macht Gucci genau das Selbe wie auf seinen Alben zuvor. Lyrisch darf man natürlich nicht mehr erwarten als Selbstdarstellung, leichte Mädchen und diverse Illegalitäten &#8211; eben typisch Trap Rap. Dem ein oder anderen sollte die Single &#8220;Lemonade&#8221; bereits bekannt sein, allerdings dürften sich viele fragen, warum ausgerechnet ein eher entspannter und wenig spektakulärer Song wie dieser ausgekoppelt wird, denn außer einem recht eintönigen Instrumental, einem wie am Fließband dazu rhymenden Gucci Mane und einem von Kindern eingesungenen, recht kitschigen Refrain, hat das Stück nichts zu bieten. Deutlich besser gelang da &#8220;Bingo&#8221;. Eine dunkle Grundstimmung und ein mitreißender Takt sind die Grundlage für Gucci und seine Gäste Soulja Boy und Wacka Flocka Flame, wobei sich besonders der Youngster Soulja Boy überraschend gut verkauft.</p>
<p>Nachdem es bisher härter zur Sache ging, tut Gucci Mane mit der folgenden, sehr R&#8217;n'B lastigen Phase, einiges für die Verkaufszahlen. Hitsingle &#8220;Spotlight&#8221; zusammen mit Usher eröffnet den soften Mittelteil von &#8220;The State vs. Radric Davis&#8221; mit einem gewohnt Synthesizer haltigem Instrumental von Polow Da Don, der aber wie so oft einen recht flotten Beat verbaut hat, so dass sich &#8220;Spotlight&#8221; hervorragend für Clubs eignet. Wirklich grausam hingegen fällt &#8220;I Think I&#8217;m In Love&#8221; aus. So viel Schmalz auf einmal kann kaum einer ertragen. Pseudo romantisches Melodien-Wirrwarr gepaart mit schleimigen Versen von Gucci und einem schier nicht auszuhaltenden gepiepsten Refrain von Jason Caesar, von dem fraglich ist, wer ihm bescheinigt hat ein guter Sänger zu sein. Leider ist der Rest dieser Phase auch nicht wesentlich besser, lediglich das recht poppige &#8220;Bad Bad Bad&#8221; (feat. Keyshia Cole) kann sich der Mainstream gewohnte Rap Hörer ab und an antun. Zum Glück zündet Gucci Mane mit &#8220;The Movie&#8221; wieder eine echte Bombe, die die vorangegangenen Fehltritte etwas vergessen macht. Mit einer flotten Jazze Pha Produktion im Gepäck erzählt er uns ein bisschen von seinem Lifestyle, nicht gerade interessant, dennoch unterhaltsam. &#8220;Gingerbread Man&#8221; legt da gleich noch mal einen drauf, bietet einen hart wummernden Mannie Fresh Beat, der besonders während des Refrain im wahrsten Sinne des Wortes fresh klingt und mit Gucci Mane und seinem Schützling OJ Da Juiceman ein gut aufgelegtes Duo parat hält. Im letzten Teil des Albums dürfte besonders die verträumt und hypnotisch klingende Smoker Hymne &#8220;Kush Is My Cologne&#8221;, bei der neben Gucci auch Bun B, Devin The Dude und E-40 ihre Erfahrungen preisgeben, für Aufsehen sorgen, aber auch der relaxte und angenehme &#8220;Wasted&#8221; Remix (feat. Lil Wayne, Jadakiss &amp; Birdman) ist noch einmal ein kleines Highlight zum Schluss, das den schlechten Part von Plies auf der ursprünglichen Version wieder ausgleicht.</p>
<p>Von sehr gut bis sehr schlecht bietet &#8220;The State vs. Radric Davis&#8221; wirklich alles auf der Skala. Schön zu sehen ist dabei, dass die guten Songs die sind, bei denen er sich auf seine Wurzeln besinnt und das tut, was er schon immer getan hat. Die poppigen Tracks hingegen sind leider recht schwach, aber im heutigen Major Business muss man des eben leider hinnehmen. Insgesamt liefert Gucci Mane mit diesem Album ein recht ordentliches Down South Werk ab, das zwar nicht großartig in die Geschichte eingehen wird, dennoch als eines seiner besten angesehen werden kann und damit seine Fans zufrieden stellen wird.</p>
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		<title>Murder Was The Case von &#8220;Gucci Mane&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 09:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Gucci Mane]]></category>

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		<description><![CDATA[Gucci Mane verlies bereits vor über 2 Jahren sein altes Label, dennoch scheint Big Cat Records noch lange nicht genug von seinem alten Star zu haben. Nachdem vor einigen Monaten ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/murder-was-the-case-von-gucci-mane/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1807" title="gucci-mane-murder-was-the-case-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/gucci-mane-murder-was-the-case-cd-bewertungende.jpg" alt="gucci-mane-murder-was-the-case-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Gucci Mane verlies bereits vor über 2 Jahren sein altes Label, dennoch scheint Big Cat Records noch lange nicht genug von seinem alten Star zu haben. Nachdem vor einigen Monaten ein Best Of veröffentlicht wurde, kommt nun ein Album mit bis dato unveröffentlichten Aufnahmen des Rappers aus Atlanta auf den Markt. Verantwortlich ist dafür natürlich Labelboss Big Cat persönlich, aber auch Dr. Dre‘s langjähriger Protegé Mel-Man ist einer der ausführenden Produzenten. &#8220;Murder Was The Case&#8221; ist der harte Titel dieser Scheibe und gar nicht mal so unangebracht, denn Gucci hat tatsächlich ein Menschenleben auf dem Gewissen, wurde aber frei gesprochen, da es sich um Notwehr handelte. Neben der üblichen Selbstdarstellung überraschen die Lyrics ein wenig, denn man bekommt von Gucci Mane tatsächlich auch etwas Gangstarap geboten.</p>
<p>Los geht es allerdings in üblicher Manier, nämlich mit einem Partytrack namens &#8220;Runnin Back (Getting Fat)&#8221;. Wer denkt, bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um einfache Resteverwertung, wird hier gleich eines Besseren belehrt, denn der Track ist eine echte Bombe. Nicht nur die sehr synthiehaltige Produktion pusht ordentlich nach vorne, auch Gucci Mane geht überraschend gut ab, mit einem temporeichen Flow, den man so heute kaum noch von ihm kennt. Komplett ins Gegenteil läuft &#8221; Hot!&#8221; über. Eher schwerfällig und behäbig wummert der Track auf einen zu, ist dabei angenehm melodisch und chillig. Gucci rappt dementsprechend ruhig, allerdings muss man wirklich ein Fan seiner Stimme und seines Rap Styles sein, um diesen Track genießen zu können. Leider folgt auch dieses Album der Regel, dass Gucci Mane immer wieder schwaches Material bietet, so geschehen z.B. bei &#8220;Block Party&#8221;, das eher zum Gähnen als zum Tanzen animiert.</p>
<p>Dass der Junge aus ATL auch eine toughe Seite hat, bekommt man mit &#8220;Murder For Fun&#8221; zu spüren. Düster, basshaltig, langsam und böse dröhnt hier die Elektronik im Hintergrund zu den harten Lyrics des Gucci Mane, als Kontrast dient der Refrain von Feature Ox und dessen jamaikanischen Dialekts. Selbst über die harte Jugend wird uns hier von Gucci Mane berichtet. Sicher, er wird nie in die Geschichte als großer Poet eingehen, interessant ist es dennoch, vor Allem, da er heutzutage ja fast nur noch über Cash rappt. Unterlegt werden seine Verse mit einer überraschend fröhlichen Kombination aus Bläsern und Beat, die dem Ganzen jedoch etwas die Brisanz nimmt. Für etwas Abwechslung sorgen ein paar E-Gitarrenriffs, die jedoch auch mächtig von Synthesizer Effekten unterstützt werden. &#8220;Yella Diamonds&#8221; heißt das Stück, das allerdings nach einer Weile etwas eintönig wird.</p>
<p>Bei &#8220;Get Low (Like A Lambo)&#8221; (feat. Selassie) treffen zwei Welten aufeinander. Zwar handelt es sich um eine wirklich gelungene Uptempo Nummer, die für gute Laune sorgt, allerdings muss man dabei auch auf Durchzug schalten können, denn die Texte, in denen Frauen mit Autos verglichen werden, sind doch mehr als dämlich. Bis hier hin war die Platte überraschend gut, vor Allem wenn man bedenkt, dass es sich um Aufnahmen aus dem Archiv handelt, die für andere Platten als zu schlecht empfunden wurden. Das recht relaxte &#8220;Say Damn&#8221; ist das letzte wirklich überzeugende Lied, danach fällt die Qualität mit dem übertrieben düsteren und auch etwas einschläfernden &#8220;Cuttin Fingaz Off&#8221; kontinuierlich ab, denn auch die letzten beiden Songs &#8220;Gangs&#8221; (feat. Biz) und &#8220;Shittin Onum&#8221; reißen wirklich keine Bäume aus.</p>
<p>So hundert Prozent überzeugte bisher noch kein einziges Album von Gucci Mane, umso verrückter, dass gerade &#8220;Muder Was The Case&#8221; zu den besseren Werken in seiner an Highlights doch sehr überschaubaren Discografie gehört. Sowohl von den Produktionen her als auch von den Lyrics zeigt sich die Scheibe so abwechslungsreich, wie kaum ein zweites seiner Alben, allerdings muss man auch festhalten, dass weder das eine, noch das andere wirklich neu oder gar außergewöhnlich ist und in Zusammenhang mit dem ein oder anderen Lückenfüller ein Gesamtbild ergibt, dass über das Prädikat &#8220;ganz ordentlich&#8221; nicht hinweg kommt. Wer noch nichts von Gucci Mane hat und dies gerne ändern möchte, liegt mit &#8220;Muder Was The Case&#8221; ganz richtig, alle anderen verpassen nicht all zu viel.</p>
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