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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Common</title>
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		<title>Universal Mind Control von &#8220;Common&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 21:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1948" title="universal-mind-control-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/universal-mind-control-cd-bewertungende.jpg" alt="universal-mind-control-cd-bewertungende" width="200" height="200" />Künstler, die ihren Stil verändert haben, gab es in der letzten Zeit recht häufig, auch Common gehört nun mit dazu. Der 36 jährige MC aus Chicago war bisher eine der schillerndsten Personen in der Conscious Szene und ist dank der souligen Beats von Kanye West nicht mehr nur Insidern ein Begriff. Nach bisher zwei Alben für G.o.o.d. Music sollte mit dem als ursprünglich &#8220;Invincible Summer&#8221; betitelten Werk einiges anders werden. Statt Kanye übernahmen die Neptunes 70% der Produktion, die restlichen 30 kommen von Mr. DJ. Im Vorfeld sorgte dies schon für viel Gesprächsstoff, da viele der Meinung waren, Common wolle die Namen von Pharrell Williams und Chad Hugo nur dazu nutzen um endlich mehr Charterfolge erzielen und Kohle scheffeln zu können. Doch kann das bei einem Künstler mit 12 Mio. Dollar Einkommen wirklich sein, oder geht es ihm doch eher um die Kunst?</p>
<p>Gleich mit dem ersten Track &#8220;Universal Mind Control&#8221; zeigt Common, dass ihm wohl eher das Zweitgenannte am Herzen liegt. Selbst für die Neptunes ist dieser Beat sehr ungewöhnlich und neu. Man meint fast Common wäre neu geboren, denn so wie er hier über den sehr elektronischen, sehr abgefahrenen und sehr freshen Synthie Sound flowt, hat man ihn dank der zahmen Produktionen auf den älteren Alben gar nicht in Erinnerung. Insgesamt ein ungewöhnlich rougher Einstand, aber ein äußerst gelungener. Wer nun denkt, Common habe sein altes Ich völlig verloren, der täuscht sich gewaltig. Songs wie &#8220;Punch Drunk Love (The Eye)&#8221; lassen den entspannten und reifen Rapper wieder zum Vorschein kommen, was mit chilligen Melodien und Mentor Kanye West am Mic geschieht. Mr. DJ darf auf &#8220;Make My Day&#8221; das erste Mal zeigen, wozu er in der Lage ist. Er schmiedete für Common und Cee-Lo ein traumhaftes Stück, das noch etwas an den Titel &#8220;Invincible Summer&#8221; erinnert, denn seine fröhlichen Melodien und frischen Klänge in Kombination mit den smoothen Stimmen der beiden, insbesondere der von Cee-Lo, lassen doch tatsächlich die Sonne aus dem CD Player scheinen.</p>
<p>Leider gelang nicht alles so gut. &#8220;Sex 4 Suga&#8221; ist zwar der perfekte Ausdruck für den neuen Common, doch ehrlich gesagt nervt dieses eintönige Beatgehämmer und Pharrell&#8217;s Genuschel im Hintergrund doch ganz schön, noch dazu ist die lyrische Seite sehr enttäuschend. Umso besser kommt &#8220;Announcement&#8221;, bei dem Common in souveräner Art und Weise aufzeigt, wie seine Beziehung zum Hip Hop aussieht. Auch Pharrell kickt einige Lines was sich sehr ordentlich anhört und die gelungene Kollaboration auf diesem sehr angenehm anzuhörenden Track abrundet. Nach einem sehr ruhigen, fast schon an alte Zeiten erinnernden Intro mit Soul-Charakter, donnern bei &#8220;Gladiator&#8221; auf einmal die Bässe los, unterstützt wird dies von zusätzlich anpeitschenden Trompeten und ein paar Elementen aus der Elektronik. Was für ein harter Sound &#8211; wahrlich eines Gladiators würdig!</p>
<p>Nach dieser Neptunes-Phase darf nun auch wieder Mr. DJ ran und ähnlich wie bei &#8220;Make My Day&#8221; ist sein &#8220;Changes&#8221; sehr melodisch und frühlingshaft, gibt einem fast das Gefühl einen Sonnenaufgang live mitzuerleben, der Refrain von Feature Muhsinah verstärkt dies ungemein, sodass man eine der schönsten Nummern von &#8220;Universal Mind Control&#8221; genießen darf, vor Allem die Texte sind mal wieder feinster Stuff aus Chi-Town. Letzten Zweiflern wird mit &#8220;Inhale&#8221; noch einmal klargemacht, dass die Neptunes Common nicht ihren Style aufgezwungen haben, sondern fast schon eher umgekehrt. Dieser von Massen an Violinen unterlegter Song berührt Geist und Seele, so wir es von Common kennen und es von den Neptunes noch öfters hören wollen. Auch die Dancefloors kommen nicht zu kurz. &#8220;What A World&#8221; heißt der Smash, der mit flotten Rhythmen, funky Grooves und besonders dem tollen Rapstyle Commons und dem stimmlich verzerrten Chester French die Tanzfläche zum Beben bringt. Passend zum Ende bekommt man auch den aller besten Song geboten. Mr. DJ&#8217;s &#8220;Everywhere&#8221; erinnert zwar eher an asiatischen Elektro-Pop, was Feature Martina Topley-Bird auch widerspiegelt, allerdings bekommt man hier eine solch faszinierende Klangwelt geboten, die sich sofort ihren Weg ins Gehör bahnt und definitiv noch lange dort bleiben wird.</p>
<p>Mit gerade einmal 10 Songs und einer Spielzeit von nicht einmal 40 Minuten wurde &#8220;Universal Mind Control&#8221; fast schon unverschämt kurz, doch das gleichen die einzelnen Stücke wieder aus, indem sie alle ihren eigenen Charakter mitbringen und die Platte so sehr spannend und kurzweilig gestalten. An manche Sachen muss man sich sicher erst gewöhnen, doch das sollte kein größeres Problem sein. Auch wenn der Sound sich etwas verändert hat, bekommt man hier wieder einmal ein mehr als gelungenes Werk von Common.</p>
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		<title>Be von &#8220;Common&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2005 19:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Common]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen es im Rap fast nur noch darauf ankommt wie viel Geld und Frauen man hat oder wer der größere Gangster ist, ist es immer mal wieder ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/be/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1944" title="common-be-cd-bewertungende" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/common-be-cd-bewertungende1.jpg" alt="common-be-cd-bewertungende" width="200" height="200" />In Zeiten, in denen es im Rap fast nur noch darauf ankommt wie viel Geld und Frauen man hat oder wer der größere Gangster ist, ist es immer mal wieder schön etwas Bodenständiges, Ehrliches und Reales zu hören. Am Besten sieht man sich hierzu in der Conscious-Szene um, in der sich mit Common aus Chicago ein wahrer Meister seines Fachs befindet. Seine ersten Major-Alben waren nicht unbedingt jedermanns Sache, doch als er zu Kanye West&#8217;s Label GOOD Music wechselte, durfte man doch einiges erwarten. Mit Kanye hat Common genau den Producer, der wie für ihn geschaffen ist, denn seine melodischen und souligen Beats unterstreichen wunderbar die intelligenten Rhymes. Neben Kanye West steuerte auch J Dilla (R.I.P.) noch zwei Instrumentals bei, für die das Selbe gilt.</p>
<p>Schon der Introsong &#8220;Be&#8221; macht verdammt viel Freude auf das folgende Album. Dieser beginnt mit einer chilligen und einfach wunderbaren jazzigen Melodie, die schon ordentlich groovt, wenn Common zu rappen anfängt dann zum echten Ohrenschmaus wird. Auf &#8220;The Corner&#8221; wird Common von Kanye West und The Last Poets lyrisch unterstützt. Der Beat ist recht schlicht und hat einen gewissen Old School Touch, kommt daher nicht wirklich spektakulär rüber, aber passt gut zu Common&#8217;s Flow, leider wirken seine Gäste hier eher Fehl am Platz, weshalb man den Track zu den schwächeren zählen kann. &#8220;Go&#8221; hingegen besticht wieder mit alten Tugenden. Das Instrumental ist eher ruhig, dennoch wunderbar und angenehm anzuhören und bekommt durch die Scratches seinen letzten Schliff. Common hier zuzuhören macht wieder einmal richtig Spaß, doch auch die Backgroundgesänge von John Mayer und Kanye fügen sich gut mit ein.</p>
<p>Eines der absoluten Highlights findet man mit &#8220;Testify&#8221;. Der tiefe Bass , die Snares, die Drum und das Klavier erzeugen tolle Klänge und eine schöne daraus resultierende Atmosphäre. Common rappt dazu mal etwas bissiger, was er auch echt gut drauf hat, doch besonders der inbrünstig gesungene Refrain hat es mir hier richtig angetan. Etwas flotter und auch wieder ein musikalischer Traum wäre &#8220;Chi-City&#8221;, eine Hommage an die Heimatstadt, für die sich die beiden Chicagoer Common und Kanye West selbst übertroffen haben. Durch ein Trompetenspiel, das mit Scratches, Schlagzeug und ein paar Funk-Elementen gekreuzt wurde, entsteht ein unglaublich gutes Instrumental, was von einem Routinier wie Common natürlich ausgenutzt wird, doch auch Kanye&#8217;s Gesang am Ende ist eine echte Wucht .</p>
<p>&#8220;The Food&#8221; hat einen etwas dunkleren Klang, was auf den doch eher ernsten Inhalt mit dem Struggle der Straßen zu tun hat. Es wirkt jedoch nicht bedrückend, sondern eher positiv emotional. Klingt komisch, ist aber so. Das ist eben mehr als nur Musik, es ist echte Kunst. Wieder die etwas jazzige Richtung schlägt &#8220;The People&#8221; ein. Ein enormes Aufgebot an akustischen Instrumenten sorgt für schöne Grooves und tolle Vibes, wozu Common&#8217;s smoothe Stimme natürlich grandios passt. Man könnte fast meinen dieser Song entstamme Guru&#8217;s &#8220;Jazzmatazz&#8221; Reihe. &#8220;They Say&#8221; versprüht nicht nur durch den Auftritt von John Legend einen souligen Flavor, man spürt einfach in jeder Sekunde der Laufzeit dass Common, Kanye und John hier ihre volle Leidenschaft hinein gesteckt haben. Den Abschluss von &#8220;Be&#8221; macht die J Dilla-Produktion &#8220;It&#8217;s Your World&#8221;. Auch dieser Track ist eher von der entspannten Sorte, bekommt aber durch Common&#8217;s Verse und den schönen Gesang von Bilal und Lonnie Lynn im Chorus seine gewisse Dynamik und Emotion, sodass man sich wünscht, dass dieses Album noch ewig weitergeht, doch leider, leider schon endet.</p>
<p>In &#8220;Be&#8221; steckt wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde Kreativität, Seele und Liebe zur Musik. Egal ob Common&#8217;s wie immer mehr als gelungene Texte oder die traumhaften Instrumentals von Kanye West und J Dilla, alles passt hier einfach perfekt und lässt ein smoothes und intelligentes Album entstehen, das man sich am Besten anhört, wenn man mal vom üblichen Chart Hip Hop abschalten will und einfach mal wieder was für Herz und Hirn braucht. Ein Werk wie dieses sollte eigentlich in jeder Rap-Sammlung zu finden sein, ist es jedoch leider nicht. Ich hoffe diese Rezension trägt dazu bei, dies zu ändern.</p>
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