Step Up 3D Soundtrack

Küstler:
V.A.
Redaktions-Wertung:
Titel:
Step Up 3D O.S.T.
Release:
27. August 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

In den Kinos beben wieder einmal die Tanzflächen, denn „Step Up“ geht in die nächste Runde, dieses Mal sogar in 3D. Mindestens genauso wichtig wie das Bildmaterial ist in diesem Genre natürlich der Soundtrack und genau den betrachten wir nun mal etwas näher.

Die Single „Club Can’t Handle Me“ von Flo Rida sollte inzwischen so manch einer schon mal im Radio etc. gehört haben. Der Name des Produzenten David Guetta sagt dabei mehr als tausend Worte, denn auch hier gelingt, wie schon in der Vergangenheit, die Verbindung aus Pop-House und Black Music richtig gut. Etwas später werden wir „Freak“ von Estelle und Kardinal Offishall begegnen, auch hier hatte Guetta seine Hände im Spiel, leider ist diese Nummer jedoch eintönig und langweilig und hat nicht viel mit seinen großen Hits gemein. Den Titelsong zum Film, „My Own Step“, performen Newcomer Roscoe Dash, T-Pain und Fabo von D4L. Hierbei handelt es sich um typischen Mainstream Hip Hop, fette Beats und schrille Synthies prägen dabei den Sound der Club-Hymne, bei der natürlich T-Pain deutlich heraussticht. Für etwas softere Klänge sorgt R&B Shootingstar Trey Songz, der mit seinem „Already Taken“ einen wirklich hochwertigen Slow Jam abliefert, der zweifelsohne zu den Highlights dieses Soundtracks zu zählen ist. Die kanadische Elektrofunk-Gruppe Chromeo darf man getrost als einen der Geheimtipps auf diesem Album ansehen. Zwar stammt ihr „Fancy Footwork“ noch aus dem Jahr 2007, dennoch dürften nicht viele hier diese Gruppe kennen, die mit ihrem flotten und melodischen Sound schnell für gute Laune sorgen.

Ziemlich abgedroschen und völlig uninspiriert hingegen zeigt sich Teenie-Star Jesse McCartney mit seinem „Up“, das obendrein durch übermäßigen und eigentlich komplett fehlplatzierten Auto-Tune-Einsatz fast unhörbar wird. Etwas überraschend und auch ziemlich schade ist, dass für den „Step Up 3D“ Soundtrack nicht viele neue Lieder aufgenommen, sondern so manch älteres Stück verwendet wurde. Auch der Electro-Rock Kracher „Whachadoin?“ von N.A.S.A. oder Mims‘ Clubhit „Move If You Wanna“ sind dem aufmerksamen Musik-Liebhaber schon aus dem letzten Jahr bekannt, Busta Rhymes „Tear Da Roof Off“ stammt sogar noch aus den 90ern, wirklich frisch ist also anders. „Shawty Got Moves“ von Get Cool folgt dem aktuellen Trend Hip Hop mit elektronischen Beats zu vermischen, klingt zwar ein Stück weit nach Trance zweiter Klasse, dank des treibenden Rhythmus kommt insgesamt ein recht cooles Flair auf, das sicher auch auf den Tanzflächen dieser Welt gut ankommt. Gegen Ende wird sogar noch Latin-Pop aufgefahren mit gleich zwei Liedern. Hierbei handelt es sich um „Irresistible“ von Wisin y Yandel und „No Te Quiero“ von Sophia Del Carmen featuring Pitbull. So schnell wie diese beiden glattgebügelten Songs ins Gehör gehen, so schnell sind sie wieder draußen. Zwar sind sie „ganz nett“, aber eben nichts besonderes, die typische Musik, die man gut nebenbei hören kann, jedoch nicht wirklich beeindruckt davon ist.

Wer auf Tanzfilme steht oder eine CD für die nächste Home-Party braucht, der liegt mit dem „Step Up 3D“ Soundtrack nicht verkehrt. Kennt man sich jedoch ein bisschen im Black Music Genre aus, so macht sich aufgrund der vielen alten und längst bekannten Lieder Ernüchterung breit und auch die neu aufgenommenen können nicht immer überzeugen.

Das Lineup sieht wie folgt aus:

01. Flo Rida (feat. David Guetta) – Club Can’t Handle Me
02. Roscoe Dash & T-Pain (feat. Fabo) – My Own Step
03. Sophia Fresh (feat. T-Pain) – This Instant
04. Trey Songz – Already Taken
05. Laza Morgan – This Girl
06. Chromeo – Fancy Footwork
07. Jesse McCartney – Up
08. Estelle (feat. Kardinal Offishall) – Freak
09. N.A.S.A. (feat. M.I.A., Spank Rock, Santigold & Nick Zinner) – Whachadoin?
10. Busta Rhymes – Tear Da Roof Off
11. Mims – Move (If You Wanna)
12. Get Cool – Shawty Got Moves
13. Wisin y Yandel – Irresistible
14. Sophia Del Carme (feat. Pitbull) – No Te Quiero

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