„Sex and the City 2“ Original Motion Picture Soundtrack

Küstler:
Various Artist
Redaktions-Wertung:
Titel:
Sex and the City 2 - Original Motion Picture Soundtrack
Release:
21. Mai 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Hat nicht jede Frau schon die Serie „Sex and the City“ verschlungen? Jede Woche wartete man gespannt auf die neuen Folgen, in denen man vernehmen konnte wie es Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda in der großen Stadt New York ergehen würde.

Als Frau konnte man mit den vier Freundinnen mitfühlen. Erst Recht, wenn es um die Beziehung von Carrie und „Mr. Big“ ging. Insgeheim hoffte man immer, dass die Beiden zusammen finden würden. Und nach vielen Schwierigkeiten war es im lang ersehnten Kinofilm endlich soweit. Aber auch in dem ersten Kinofilm ließen es sich die Produzenten nicht nehmen, die geplante Hochzeit platzen zu lassen. Erst zum Ende konnten die erhitzten Gemüter vieler Frauen mit einem Happy End beruhigt werden.

Nun sind zwei Jahre vergangen. Heute startet der zweite Kinofilm von Sex and the City in den deutschen Kinos. Wieder einmal werden wir mit den vier Freundinnen lachen und leiden. Auf dem Soundtrack des Films ist ebenfalls geballte Frauenpower. Alicia Keys, Dido, Cindy Lauper und Liza Minnelli sind als Künstlerinnen sicherlich nicht zufällig ausgewählt worden. Es mag auch weniger erstaunen, dass die Darstellerinnen zum Mikrofon gegriffen haben und einen Titel zum Besten gegeben haben.

Der Soundtrack beinhaltet insgesamt 18 Songs, leider hätte man vom Booklet etwas mehr erwarten können. Den Anfang macht Alicia Keys mit dem Blondie Cover „Rapture“, welches mehr als gelungen erscheint. Als zweites gibt sich Dido mit dem Titel „Everything to loose“ die Ehre. Mit einem leichten Dance-Rhythmus und einer überragenden Dido gehört „Everything to loose“ mit zu den besten Stücken auf dem Soundtrack. Für eine wirkliche Überraschung sorgt der Sänger Cee Lo. Das Lied „Language of love“ ist wirklich atemberaubend.

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Die First Lady of Neo-Soul Erykah Badu kann mit „Window Seat“ überzeugen. Bis dato wusste ich noch gar nicht, dass dieses Musik-Genre überhaupt existiert. Sehr arabische Klänge sind von Natascha Atlas zu vernehmen. Bei einem Film, der mitunter in Abu Dhabi spielt, ist das also kein Wunder. Selbiges kann man auch dem Titel „Euphrates Dream“ entnehmen, welcher von Michael McGregor eingespielt wurde.

Liza Minneli singt „Single Ladies (Put a Ring on it)“. Leider reicht Frau Minnelli nicht an das gewaltige Stimmvolumen von Beyoncé Knowles heran, welche den Titel im Original gesungen hat.  Und wenn wir gerade bei der amerikanischen R&B Sängerin sind, so vermittelt der Titel „Can`t touch it“ den Eindruck, dass er ebenfalls von ihr performed wurde. Doch das ist leider falsch. Die Künstlerin Ricki-Lee Coulter steckt dahinter und sie muss sich nicht hinter ihrer Leistung verstecken.

Ein weiteres Highlight kommt wieder einmal von Alicia Keys, welche mit der Fortsetzung ihrer bereits veröffentlichten Single „Empire State of mine“ zeigt, dass siezu ihrem alten Stil zurückfinden kann. In diesem zweiten Part singt Alicia ohne die Hilfe von Jay-Z. Nicht weniger herzergreifend ist „Love is your colour“ von Jenifer Hudson. Hier liegt eine brisante „Taschentuchgefahr“ vor.

Selbstverständlich dürfen auf dem OST die vier Schauspielerinnen nicht fehlen, die mit „I am woman“ ihr Bestes geben. Für die Anhänger der ruhigen Musik, welche dem Stil der 1950er Filmmusik frönen, sind gleich drei Titel vom Sex and the City Men’s Choir von belang. Ähnlich klingt „Bewitched, bothered and bewildered“ von Shayna Steele, Jordan Ballard und Kamilah Marshall. In dem Film gibt es auch einen Gastauftritt von Liza Minnelli, daher ein zweites Lied auf dem Soundtrack. Soviel sei verraten, sie tritt während einer Hochzeit auf.

Obwohl „True Colors“ von Cindy Lauper aus den 1980er stammt, hat der Schmachtfetzen nichts von seiner Faszination verloren. Den Abschluss bildet „Divas and Dunes“ von Aaron Zigman. Doch man sollte vorher die Repeat Taste eingestellt haben, um den OST noch einmal hören zu können. Alles in allem ist der Soundtrack sehr gelungen und ein „Muss“  für jeden Sex and the City Fan, abgesehen von einem Paar Schuhen von Manolo Blahnik.

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