Music for the Motion Picture Into The Wild von „Eddie Vedder“

Küstler:
Eddie Vedder
Redaktions-Wertung:
Titel:
Music for the Motion Picture Into The Wild
Release:
16. November 2007
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Eddie Vedder ist eigentlich bekannt als Gitarrist, Sänger und Songwriter der Band „Pearl Jam“. Doch schon  seit langem stellt Eddie Vedder seine musikalischen Qualitäten nicht nur bei Pearl Jam unter Beweis. Ebenso kann er mit einem neuen  Longplayer brillieren. In dem von Sean Pean produzierten Film „Into the wild“ liefert Eddie Vedder die Vorlage zum kompletten Soundtrack. Hier zeigt Eddie, was er musikalisch zu bieten hat.

Wer Pearl Jam kennt, kennt noch lange nicht Eddie Vedder. Der Soundtrack zu „Into the wild“ glänzt mit seiner Einfachheit und mit seinem klaren Gitarrensound. Gepaart mit der Stimme eines Eddie Vedders ergibt sich ein wundervolles musikalisches und einzigartiges Werk, welches den Zuhörer in einer nachdenklichen und melancholischen Stimmung zurück lässt.

Gerade der Titel „Society“ lässt den Zuhörer in seiner Existenz schmal und klein erscheinen, beflügelt ihn dennoch gleichzeitig mit dem Gefühl des frohen Mutes. Nicht nur die Texte jedes einzelnen Liedes finden sich in der Intention des Filmes wieder sondern stehen im Zusammenhang mit dem „normalen sozialen Leben“. Trotz einer etwas kritischen Betrachtungsweise gibt es am Leben immer wieder neue faszinierende Dinge zu entdecken. Genauso wie in den einzelnen Songs. Die Songs „Rise“, „Hard sun“ und „Guaranteed“  sind die Highlights auf diesem Album und unterstreichen die Entwicklung der Lebensweisheit eines jeden Einzelnen.

Ungeachtet der vorgegebenen Endzeitstimmung finden die Kompositionen immer wieder einen Wendepunkt, so dass sich jeder Hörer angesprochen fühlt und sich mit den Musikstücken identifizieren kann. Jedes menschliche Individuum befindet sich auf der Suche nach Glück, Freiheit und Herzlichkeit. Der Soundtrack schildert in Kapitel-ähnlichen Passagen diese Erfahrungen und treibt das Ganze auf die Spitze.

Nicht das Ziel ist die Lösung, sondern der Weg dahin. Es ist nicht wichtig in einer verrückten Welt stark zu sein, sondern viel wichtiger sich stark zu fühlen und zu behaupten. Es gilt sich selbst zu überwinden. Auf Grund der innewohnenden Stärke jedes einzelnen ist es jedem möglich den stärksten Fluss zu überqueren, den höchsten Berg zu erklimmen oder sich in der Wildnis von Alaska zurechtzufinden.

Obwohl das Album einen starken folklorischen Einfluss aufweist, fällt dieser bei mehrmaligem Hören gar nicht mehr auf, sondern perfektioniert die Leistung von Eddie Vedder.

„Into the wild“ ist einer der wenigen Soundtracks, die man von Ende bis zum Anfang hören kann und wo sich ein Kauf auch ohne den Film gesehen zu haben wirklich lohnt.

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