Kritik | Sammys Abenteuer O.S.T Soundtrack

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
Sammys Abenteuer O.S.T Soundtrack
Release:
29. Oktober 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wenn Schildkröten an die große Liebe glauben und dafür sämtliche Weltmeere durchqueren, dann ist klar, dass die passende musikalische Untermalung nicht fehlen darf. Die animierten Abenteurer Sammy, Shelly und Ray werden deshalb von Künstlern wie Donovan Frankenreiter, Mishon, Mika und Lena auf ihrer Reise begleitet, wobei Letztere auch direkt einen Part als Synchronsprecherin übernommen hat und der charmanten Shelly ihre Stimme leiht. Der Film ist bereits Ende Oktober in den Kinos angelaufen, kurz darauf wurde der Soundtrack veröffentlicht.

Eröffnet wird dieser vom bereits erwähnten Donovan Frankenreiter mit seiner Single „Free“, die an Jack Johnson erinnert und perfekt zum Strand, dem Meer und dem Feeling in „Sammys Abenteuer“ passt. Die Dry Spells, eine Gruppe aus San Francisco, steuern „Happy People“ bei, eine unbeschwerte Mitsing-Nummer, deren Name Programm ist, und Mika singt „Love Today“. Fehlen dürfen natürlich auch The Mamas & The Papas mit ihrem Klassiker „California Dreaming“ nicht, der, trotz etlicher Jahre auf dem Buckel, hervorragend auf den Soundtrack passt.

Ebenso wie Mishon (eigentlich Mishon Ratliff) mit „Love Will Find A Way“. Der amerikanische Sänger ist hierzulande noch recht unbekannt, konnte mit seinen 17 Jahren in den USA aber bereits etliche Erfolge feiern. Sein Debütalbum „The Yearbook“ ist erst in diesem Jahr erschienen. Eine Veröffentlichung hat vor Kurzem auch der folgende Künstler gemacht: Michael Jackson. Bei „Ain’t No Sunshine“ werden ihn viele gar nicht erkennen, denn hier ist er als 14-Jähriger zu hören und beeindruckt mit einer unglaublichen Stimme. Damals war er noch Teil der Jackson 5, ging zwischenzeitlich aber erste eigene Wege. Eine tolle Nummer, die unter die Haut geht.

„You’re Not Alone“ von Self dürfte ebenso wenig bekannt sein. Der Track fällt mit einer Spielzeit von gerade mal anderthalb Minuten aber auch recht kurz aus und hinterlässt kaum Eindruck. Fibes, oh Fibes!, eine schwedische Combo, sorgen schon allein wegen ihres Namens für Aufsehen und liefern mit „Love Child“ eine interessante Rock-Pop-Nummer. Genau wie VV Brown mit „Shark In The Water“, einem der besten Tracks auf dem Soundtrack. Den Abschluss der ersten Hälfte bildet Lena mit „Touch A New Day“.

Anschließend wird es instrumental, denn die verbleibenden acht Tracks stammen alle aus der Feder von Ramin Djawadi. Der deutsch-iranische Film- und Fernsehkomponist hat u.a. für Blockbuster wie „Blade: Trinity“, „Iron Man“, „Kampf der Titanen“ und die Serie „Prison Break“ die Musik geschrieben und bereits mehrere Preise eingestrichen. Auf „Sammys Abenteuer“ zeigt er, dass ihm auch weniger düstere Sounds liegen.

Der Soundtrack ist damit ein wahrhafter Unterwasserspaß für die Ohren, der Lust auf Urlaub macht und vor allem mit der Vielfalt der, teils auch relativ unbekannten, Künstler punktet.

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