Kritik | Too Weird To Live, Too Rare To Die von "Panic! At The Disco"

Küstler:
Panic! At The Disco
Redaktions-Wertung:
Titel:
Too Weird To Live, Too Rare To Dieam
Release:
04. Oktober 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

“Too Weird To Live, Too Rare To Die” ist der Titel (und ein Zitat des „Fear and Loathing in Las Vegas“-Autors Hunter S. Thompson) des inzwischen vierten Albums von Panic! At The Disco und steht sinnbildlich für eine “Party-Scheibe”. So beschreiben es die Rocker zumindest selbst. Und tatsächlich ist es eine Mischung aus Dance und Hip-Hop, die mit knapp 33 Minuten allerdings eher an eine Feier-Stippvisite erinnert.

Das hat aber nichts zu heißen, denn Panic! At The Disco wissen die halbe Stunde gut zu nutzen. Und sie zollen ihrer Heimat Las Vegas Tribut. Die Stadt, in der sie erwachsen geworden sind und die sie auch immer noch inspiriert. “Bevor ich überhaupt irgendwelche Songdemos für das Album anpackte, war ich in Vegas und ging dort in einen Club. Ich lauschte den treibenden Beats und beobachtete all die tanzenden Leute dabei, wie sie Spaß hatten. Und ich dachte mir: “Ich Unter anderem kannst du die Reise im Sunmaker antreten, wo der 3D-Spielautomat von Sheriff Gaming angeboten wird. möchte Musik wie diese machen – diese Leute zelebrieren das Leben””, so Band-Frontmann und -Songwriter Brendon Urie. Die Krönung seiner Liebe zu Vegas ist der Song “Vegas Lights”.

Auch zum Sound des neuen Album muss noch was gesagt werden. Die einzelnen Titel wurden auf einer Kollektion von Arturia- und Moog-Synthesizern aufgenommen. Sie entstammen einer Sammlung von Brendon und Spencer. Und auch bei den Texten wurden selbstverständlich selbst Hand angelegt. Brendon wollte seine eigene Geschichte erzählen und dabei absolut ehrlich sein. Bei “The End of All Things” hat ihn das Songwriting regelrecht zu Tränen gerührt. Der Titelsong „Too Weird To Live, Too Rare to Die!“ ist hingegen deutlich düsterer. Und auch “Miss Jackson” rechnet ab und beschreibt auch die Schattenseiten, die Urie schon erleben musste.

Um die darzustellen, wird auf “Too Weird To Live, Too Rare To Die” auch unüberhörbar mit elektronischen Elementen gespielt. Man muss sich ein bisschen reinhören, aber das dürfte für Fans der Herren kein Problem sein.

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