Kritik | The Papercut Chronicles II von „Gym Class Heroes“

Küstler:
Gym Class Heroes
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Papercut Chronicles II
Release:
09. März 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Nachdem die Gym Class Heroes im letzten November gemeinsame Sache mit Adam Levine (Maroon 5) gemacht haben und die Welt mit ihrer Top 5-Single „Stereo Hearts“ zum Tanzen herausgefordert haben, kehren die Gym Class Heroes, die Eastcoast-Allstars um Frontmann Travie McCoy, nun mit einem gemeinsamen Album zurück: „The Papercut Chronicles II“. Hierauf vereinen sich Präzisionsrap, Extrem-Ear-Catching, Langzeit-Feierei und Wett-Chillen und stellen somit einen würdigen Nachfolger auf „The Papercut Chronicles“ von 2005 dar.

Damit haben sich die Gym Class Heroes vor mittlerweile sieben Jahren als feste Größe im Rap-Genre etabliert, waren weltweit auf Tournee und haben u.a. einen MTV Video Music Award eingeheimst. Travie McCoy war aber auch solo mehr als erfolgreich. Seine Single „Billionaire“ (feat. Bruno Mars) ist beeindruckend in den internationalen Charts eingestiegen und war 2010 ein Volltreffer. Dennoch will er nun gemeinsam mit seinen Kollegen Disashi Lumumba-Kasongo und Ryan Geise noch mal angreifen.

„The Paper Chronicles II“, das insgesamt fünfte Album der Band, greift die Unbefangenheit und den ungeschliffenen Charme der Anfangstage auf; stellt sowohl Rückblick als auch Weiterentwicklung einer in vielerlei Perspektiven gewachsenen Band dar. Der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand. Künstlerische Erweiterung statt bloßer Nachahmung, wie Travie McCoy erklärt: „Irgendwie überbrückt das neue Zeug die zeitliche Lücke zwischen damals und heute. Als wir den ersten Teil der `Papercut Chronicles` schrieben, hatten wir gerade die High School beendet. Seither hat sich so viel geändert. Einige von uns sind verheiratet und haben sogar schon selbst Kinder. Ich habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gemacht – ich denke, man kann es heute sehr deutlich hören…“

Und zwar anhand von Nummern wie „Martyrial Girl$“ (Rock meets Hip Hop), „Life Goes On“ oder „Ass Back Home“. Auch wenn Fans von „The Papercut Chronicles“ beim ersten Durchhören vielleicht etwas enttäuscht sein dürften – zwischen den beiden Alben liegen sechs Jahre und in diesen hat sich die Band natürlich weiterentwickelt. Nicht nur menschlich, sondern auch musikalisch.

In den USA ist das Album bereits seit November 2011 zu haben, bei uns ist es am 9. März erschienen.

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