Kritik | Sparks von „Set Alight“

Küstler:
Set Alight
Redaktions-Wertung:
Titel:
Sparks
Release:
28. Oktober 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Ob Set A Light, Setalight oder einfach nur Set Alight – vier Jungs aus Aschaffenburg wollen es wissen und leuchten, wie es der Name sagt, bereits seit knapp vier Jahren. Ihre Single „Twilight“ (von der gleichnamigen EP) war bereits bei zahlreichen Radiosendern in der Rotation, sie waren auf Compilations wie dem Mercedes Benz Mixed Tape 29 zu finden und als Support für Acts wie Silbermond, Donots oder Stanfour im Einsatz. Seit geraumer Zeit konzentrieren sich die Jungs nun aber nur noch auf sich selbst, denn ab dem 28. Oktober ist ihre erste Scheibe „Sparks“ zu haben.

Die birgt eine Essenz aus mitreißenden Songs und Rhythmus, weiß aber immer, wann der richtige Moment zum Innehalten ist. Die Mixtur aus Indie und Rock ist kantig, zugleich aber auch kraftvoll. Damit erinnern Set Alight an Bands wie Hoobastank, die Foo Fighters, Kings of Leon, The Script oder Fall Out Boy. „Twilight“ hebt sich beim Durchhören besonders positiv von den restlichen Tracks ab, zumal Sänger Christoph Sauer hier zu Höchstform aufzulaufen scheint und ganz klar deutlich wird, warum Incubus zu den Vorbildern des Quartetts zählen. Und keine Frage: Der Titel kann zweifellos mit großen, internationalen Nummern mithalten!

Auch die anderen zehn Nummern langweilen keinesfalls. Set Alight scheinen ganz genau zu wissen, was ein Album braucht, denn es ist in erster Linie die klare Stimme von Christoph, die allen Songs einen ganz eigenen Charakter verleiht. So bleiben besonders „Aurora“, der Titeltrack „Sparks“, „Cold At Heart“ und „The Word“ im Kopf. Es sind insgesamt professionelle und gut produzierte Tracks, bei denen man gar nicht glauben kann, dass die vier Jungs aus dem nördlichsten Winkel Bayern stammen und eigentlich Softwarentwickler (Christoph), Jurastudent (Simon), Elektrotechnikstudent (Peter) und Physikstudent (Florian) sind.

Mittlerweile dürfte für die Aschaffenburger klar sein, wohin die Reise geht. Zurück an die Uni bzw. ins normale Berufsleben ganz sicher nicht. Denn fragt man sie nach dem bedeutendsten Moment in ihrer musikalischen Geschichte, lautet die Antwort ganz klar: „Eindeutig in der voll bestzten Porsche-Arena vor tausenden von mitklatschenden Leuten zu spielen!“ Solche Momente dürften Set Alight in Zukunft sicher noch öfter erleben, denn „Sparks“ steckt das Trommelfell definitiv in Brand!

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