Kritik | Southern Air von „Yellowcard“

Küstler:
Yellowcard
Redaktions-Wertung:
Titel:
Southern Air
Release:
17. August 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Punkig, rockig, catchy. Das neue Album von Yellowcard setzt die gute alte Tradition der amerikanischen Band fort und brilliert mit tollen Melodien und jeder Menge Power. „Southern Air“ nennt es sich und entführt auf eine Straße voll mit Adrenalin. Und dass diese nicht immer nur geradeaus führt, wissen gerade Yellowcard sehr gut. Seit dem Bestehen der Band (1997) hat sich intern viel getan. Von Anfang an bis heute sind nur noch Sean Mackin und Longineu W. Parsons III dabei. Auf allen anderen „Positionen“ gab es einen Wechsel. Bandchef und Sänger Ryan Key ist aber immerhin seit 2000 dabei und weiß nach zwölf Jahren, wie es im Business läuft.

Und das obwohl sich Yellowcard 2008 zu einer Pause entschieden hatten. Einzelne Mitglieder wie Ryan oder Longineu wollten mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen oder aber auch eigenen kleinen Projekten nachgehen. Es stand aber von Anfang an fest, dass es nur eine Auszeit und kein endgültiges Aus sein sollte. Dennoch dauerte es fast zwei Jahre, bis Yellowcard sich wieder reformierten und sich zur Arbeit an einem neuen Album aufschwangen. Teilweise in neuer, veränderter Besetzung. 2011 erschien schließlich „When You’re Through Thinking, Say Yes“. Eine sehr gelungene Scheibe.

„Southern Air“ ist das nunmehr achte Studioalbum des Quintetts. Im März 2012 haben sie mit den Aufnahme dazu begonnen, fünf Wochen später war die CD fertig. Nun steht sie bereits seit dem 17. August in den Läden, die erste Auskopplung „Always Summer“ wurde im Mai veröffentlicht. Inzwischen gibt es davon auch eine Akustikversion. Die Herren haben also wieder alle Hände voll zu tun. Dennoch haben sie auf „Southern Air“ auch genug Platz für Emotionen gelassen. Stark sind besonders Songs wie „Ten“ oder „Telescope“. Und auch wenn die Tracklist nur zehn Titel umfasst, haben die es in sich. Und wie sich zeigt, hat sich die Auszeit für Yellowcard wirklich gelohnt. Es ist zwar nicht ihr bestes Album, aber dennoch eine sehr hörenswerte Scheibe mit jeder Menge Power.

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