Kritik | Songs of Patience von „Alberta Cross“

Küstler:
Alberta Cross
Redaktions-Wertung:
Titel:
Songs of Patience
Release:
31. August 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Ein Album haben Alberta Cross bereits veröffentlicht. Allerdings ohne, dass man hierzulande wirklich etwas davon mitbekommen hat. Wer häufig Festivalgelände unsicher macht, dem dürfte das Duo aber eventuell schon bekannt sein. Der Schwede Petter Ericson Stakee und der Engländer Terry Wolfers treiben sich in diesem Jahr nämlich zum Beispiel beim Area4 oder dem Highfield Festival herum.

Wer dort nicht sein kann, der kann sich mit „Songs of Patience“ immerhin eine akustische Alternative nach Hause holen. Das zweite Album der Band ist seit dem 31. August im Handel erhältlich. Die erste Auskopplung „Magnolia“, die zugleich auch der Opener ist, ist bereits im Juli erschienen.

Vor sieben Jahren sind der Skandinavier und der „Inselaner“ aufeinander getroffen. In einem eher ungewöhnlichen Moment. Terry hat Petter in einem Pub praktisch vor ein paar aufgebrachten Gästen gerettet. Der Beginn einer wilden und zugleich außergewöhnlichen Freundschaft. Denn günstigerweise haben die beiden kurz darauf festgestellt, dass sie musikalisch bestens zueinander passen. Ihr Debüt „Broken Side Of Time“ hat das 2009 gekrönt. Die Folge waren Gigs bei unzähligen Show und Festivals sowie Touren mit Bands wie Oasis und Black Rebel Motorcycle Club.

Danach hat sich das Duo in eine alte Hütte nahe Woodstock, NY, zurückgezogen. Hier haben sie den Wahnsinn der vergangenen Monate ausgesperrt und stattdessen neue Ideen fließen lassen. Doch ganz so einfach war die Arbeit an einem Nachfolger dann doch nicht. Zwischendrin hat besonders Petter ein wenig die Orientierung verloren, zu wild gefeiert, zu viel Geld ausgezogen. Er ist daraufhin nach Schweden zurückgekehrt und zugleich mit den Füßen auf den Boden gekommen. Also ist er zurück nach Brooklyn gezogen. Dahin, wo mit Terry alles begonnen hat. Zu zweit konnten sie sich wieder auf alles Wesentliche besinnen und haben neue Songs geschrieben.

Zehn davon haben es auf „Songs of Patience“ geschafft. Einen energiegeladenen Longplayer mit viel Seele. Melodisch, aber auch rockig. Mit viel Gitarre und Bass,  traumhaften Refrains. Damit schlagen Alberta Cross ein neues Kapitel auf.

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