Kritik | Scheiss auf die Disco [EP] von „Sebel“

Küstler:
Sebel
Redaktions-Wertung:
Titel:
Scheiss auf die Disco
Release:
25. Mai 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Eine Stimme, die durch Mark und Bein geht. Gut gebrüllt, Sebel! Eine kleines, nettes Album mit 5 Tracks liefert uns der Ruhrpottler und zeigt wie lustige Musik doch sein kann. Nett, das würde Sebel allerdings nicht auf sich sitzen lassen. In seinem Albumtitel „Scheiss auf die Disco“ zeigt er sich nämlich an einigen Stellen sogar äußerst kritisch:

„Wenn die Leute meine Lieder nicht mehr hören, die Computerbeats das Letzte hier zerstören. Ich werd noch verrückt! Scheiß auf die Disco.“

Auch wenn er hier und da gezielte Kritik zum Ausdruck bringt, sind die Titel auf dem Album doch letztlich eins: Unterhaltsam. Es macht einfach Spaß zuzuhören. Und genau das ist es was Sebel auch anstrebt. Keine intellektuelle Verbalakrobatik, keine tiefsinnigen musikalischen Formen, sondern einfach nur guter deutscher Rock ohne höheren Anspruch. Wer sich also einfach von guter handgemachter Musik und lustigen Texten besudeln lassen möchte, der ist bei Sebel an der richtigen Adresse.

SEBEL Clubshows:
13.06.12 Oberhausen – Zentrum Altenberg
14.06.12 Köln – Blue Shell
20.06.12 München – Ampere
21.06.12 Frankfurt – Das Bett
24.06.12 Berlin – Comet Club
07.09.12 Dresden – Ostpol

SEBEL Festival Shows:
29.06.12 Oer-Erkenschwick, SSBO Festival
29.-31.07.12 Paaren/Glien bei Berlin, Greenville Festival

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