Kritik | Head In The Dirt von „Hanni El Khatib“

Küstler:
Hanni El Khatib
Redaktions-Wertung:
Titel:
Head In The Dirt
Release:
30. August 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Sein erstes Haustier war ein Kanarienvogel namens Punka, seine erste Platte von den Beastie Boys. Bei Hanni El Khatib ist nichts, wie man es vermuten würde. Sonst wäre aus dem Jungen, der ziemlich schlecht Gitarre spielen konnte, wohl kaum ein Vollblut-Musiker geworden, dessen Debüt Kritiker auf Anhieb überzeugt hat.

San Francisco, wo er als Skater und Creative Director bei einem Streetwear-Label tätig war, hat er hinter sich gelassen. Jetzt lebt und wirkt er in Los Angeles, wo er bei dem Innovative Leisure Label als Art-Director arbeitet. Seine Füße kann der Singer-Songwriter aber dennoch nicht still halten. Muss er auch gar nicht. Es gibt nämlich durchaus Männer, die multitaskingfähig sind. Hanni zählt dazu.

2012 hat es ihn deshalb erneut ins Studio gezogen. Genauer gesagt ins Studio von Dan Auerbach. Drei Wochen waren für die Arbeit am Zweitling eingeplant. Und ein wirkliches Konzept gab es nicht. Nicht mal Demos. Hanni El Khatib sollte sich einfach auf seinen Instinkt verlassen und die Kreativität fließen lassen.

Entstanden ist ein Album, das anders klingt. Punkig, rockig, dreckig. Passend dazu heißt es „Head In The Dirt“ und ergründet die Tiefen der Rebel Music. Elf Songs nehmen mit auf eine Reise. Angefangen beim Rhythm `n´Bluesigem „Save Me“ bis zu Dampframmen im Iggy & The Stooges-Stil à la „Family“. Die Tracklist ist abwechslungsreich, der Zugang kinderleicht. Das Album klingt so, wie es das Cover vermuten lässt. Vorherrschende Themen? „Die leichtesten Themen sind nach wie vor Liebe und Unglück. Irgendwie wandert mein Denken beim Songwriting immer in eine dieser beiden Richtungen…“, so der US-Amerikaner.

Zum Reinhören haben wir hier direkt den Album-Player zu „Head In The Dirt“ für euch. Viel Spaß!

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