Kritik | HBLX von „H-Blockx“

Küstler:
H-Blockx
Redaktions-Wertung:
Titel:
HBLX
Release:
25. Mai 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Lange, lange war es still um die H-Blockx. Genau genommen fünf Jahre, denn so lange liegt „Open Letter To A Friend“ zurück. Vor wenigen Tagen haben sich die Crossover-Rocker nun mit ihrem siebten Studioalbum zurückgemeldet und beweisen, dass sich niemand Gedanken machen muss. „HBLX“ setzt direkt dort an, wo das Quartett 2007 aufgehört hat.

Heißt: Es geht rockig weiter. Im Stil des gewohnten H-Blockx-Sounds, aber auch mit Anleihen von anderen musikalischen Acts wie den Foo Fighters oder den Red Hot Chili Peppers. Henning und Co. sind noch lauter und härter, die elf Titel des Albums gehen ordentlich nach vorn. Melodie meets Rock meets neuartige Vocals. „HBLX“ glänzt mit bis auf die Knochen reduziertem Funk, stürmischen Chorussen und coolen Texten. Vom Opener „Hi Hello“ über „Can´t Get Enough“, „DOIOU“ und „I Want You“ bis hin zu „Headache Remains“ wird hier wirklich eine beachtliche Bandbreite geboten. Besonders „Footsteps On The Moon“ und „Gazoline“ gehen direkt ins Ohr.

Die H-Blockx selbst sind mit ihrem neuesten Longplayer absolut zufrieden. Trommler Steffen „Steddy“ Wilmking sagt über die Arbeit: „Wir haben unfassbar konzentriert gearbeitet, fast alles wurde live eingespielt.“ Damit hat die Band wie früher aufgenommen und zurück zu ihren Wurzeln gefunden. Das greift auch der Titel des Albums auf, denn die Abkürzung „HBLX“ stand früher auf den Zwei Zoll Tonbändern der H-Blockx, mit denen in den Analog-Jahren aufgenommen wurde.

Dennoch ist „HBXL“ keinsfalls ein Schritt zurück. Im Gegenteil. Die Münsteraner haben sich weiterentwickelt und können sich sicher sein, dass sie mit dieser Scheibe nicht nur alte, sondern auch neue Fans begeistern. Schade ist nur, dass das Album recht kurz geworden ist. Ein paar Titel mehr hätten es ruhig sein können.

H-Blockx Live:

02.06. Burglichtenberg / Castle-Rock (D)
15.06. Interlaken / Greenfield-Festival (CH)
07.07. Lliepa / Baltic-Beach-Party (LV)
08.07. Lodz / Student-Festival (PL)
14.07. Straubenhardt / Happiness-Festival (D)
20.07. Cuxhafen / Deichbrand (D)
21.07. Schloss-Holte / Serengeti-Festival (D)
28.07. Salzburg / Julivent (A)
03.08. Erding / Sinnflut Festival (D)
04.08. Trebur / Open Air (D)
11.08. Rothenburg o.d.T. / Taubertal-Festival (D)
18.08. Grosspösna / Highfield-Festival (D)
31.08. Wiesen / Two days a week (A)
08.09. Wittlich / Festi-WIL (D)
Booking: Der Bomber der Herzen, Tim Böning

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