Kritik | Future Analogue von „Trademark“

Küstler:
Trademark
Redaktions-Wertung:
Titel:
Future Analogue
Release:
07. September 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Die Sechziger und Siebziger, das sind unüberhörbar die Dekaden, die das musikalische Schaffen von Trademark am meisten geprägt haben. Doch nicht nur die. Auch Bands wie die Foo Fighters, Queens Of The Stone Age, The Who oder Nirvana geben die vier Jungs als ihre Vorbilder an. Demnach macht das Quartett aus Tel Aviv klassischen, aber dennoch modernen und frischen Rock.

Etwas weniger frisch und damit auch nicht unbedingt schlau gewählt ist hingegen ihr Bandname. Denn hier besteht Verwechslungsgefahr. Schließlich gibt es eine englische Band, die sich auch Trademark nennt. Und die Trademark Band. Beide machen zwar andere Musik, sind in dem Fall aber unglücklich auf den Plan gerufene Konkurrenten. Ein bisschen mehr Kreativität und der Einsatz von Mr. Google wäre in diesem Fall wohl nicht verkehrt gewesen.

Dafür haben sich die vier Jungs bei der Musik etwas mehr Mühe gegeben. Ihr Erstling trägt den Titel „Future Analogue“ und ist seit einer Woche zu haben. Darauf findet sich kein Classic Rock im Sinne gängiger Schubladen, sondern gut abgehende Gitarrenmusik mit einem eingängigen Hookgespür. Insgesamt zwölf Titel machen die Tracklist aus, die meisten davon sind sehr solide geworden. Produziert wurde die Scheibe übrigens von keinem geringeren als Nick Sole (Oasis, Arctic Monkeys, Stereophonics, The Darkness, Steve Harley).

Während Trademark hierzulande noch einen weiten Weg vor sich haben, was den Bekanntheitsgrad angeht, haben sie sich in ihrer Heimat bereits eine loyale und stetig wachsende Fanbase aufgebaut. Und zwar seit ihrem ersten Auftritt im berühmten „Pathiphone Club“ in Tel Aviv. Neben eigenen Konzerten in ganz Israel haben sie auch Bands wie Useless-ID, Man Alive oder MXPX supportet. Bleibt abzuwarten, wie Europa und der Rest der Welt auf Trademark reagieren.

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