Kritik | From Birthdays To Funerals von „Death By Chocolate“

Küstler:
Death By Chocolate
Redaktions-Wertung:
Titel:
From Birthdays To Funerals
Release:
20. Januar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Wir waren auf einem Ausflug nach England. Irgendwann saßen wir in einem Restaurant, das als Dessert „Death By Chocolate“ anbot. Ich hab´s probiert, es ist ein Mörder-Schokoladenkuchen, der sich wie ein Faustschlag in den Magen anfühlt“, sagt Mathias Schenk, Sänger und Gitarrist, über die Namensfindung des schweizer Quintetts. Da der süßen Versuchung niemand so recht widerstehen konnte, entschieden sich die Mannen aus Binz schließlich für Death By Chocolate als Bandnamen und damit für eine kleine Sünde.

Ihr Sound ist allerdings gar nicht so zuckrig-klebrig, wie man vielleicht vermuten würde. Die Schweizer stehen eher auf zeitlosen Rock´n´Roll und sehe ihre Inspiration in Größen wie Elvis und Chuck Berry, aber auch Led Zeppelin. Zumindest haben sie mithilfe dieser Künstler ihr Handwerk gelernt. Denn aus anfänglichen Coversongs wurden schnell eigene Titel, die schließlich in die EP „My Portable Love“ gegipfelt sind. Ab dem 20. Januar steht nun das Debütalbum „From Birthdays To Funerals“ in den Läden.

Ein Album mit elf mitreißenden Songs, die zum Großteil dem kreativen Kopf und auch der Feder von Mathias entstammen. Der Frontmann spricht Themen wie Beziehungen, Hoffnungen, aber auch Heimweh an. Umgesetzt werden seine Ideen dann von seinen Kollegen Thomas, Julien und Daniel & Daniel, und tragen Titel wie „Our Fathers Ghosts“ oder „Mr. Ecstasy“. Von denen können es Death By Chocolate gar nicht erwarten, sie live zu performen. Knapp 140 Gigs haben die Schweizer bislang gespielt, darunter sogar als Support von Bon Jovi vor 40.000 Zuschauern. Das reicht ihnen aber noch nicht. „Wir haben hart gearbeitet und etwas Gutes geschaffen, nun wollen wir die Bühnen möglichst vieler Länder rocken“, so Mathias. Mit „From Birthdays To Funerals“ haben die Bieler in jedem Fall einen soliden Grundstein gelegt.

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