Kritik | Drama Y Luz von „Maná“

Küstler:
Maná
Redaktions-Wertung:
Titel:
Drama Y Luz
Release:
27. Mai 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wenn die Sonne scheint und sich die Gemüter erhitzen, kann das Temperament mit meinem schon mal durchgehen. Vor allem, wenn man die passende Musik um Ohr hat. Ein Tipp für den Sommer 2011: Maná mit ihrem Album „Drama Y Luz“ (sinngemäß: „Drama und Licht“)! Das mexikanische Quartett musiziert bereits seit 1980 zusammen und hieß ursprünglich Sombrero Verde. Seit 2001 versucht die Band, auch auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen.

Während anfangs vor allem englische Titel gecovert wurden, konzentrierten sich Fernando Olvera, Juan Diego Calleros, Sergio Vallin und Alex Gonzáles nach einiger Zeit auf spanische Songs und hatten damit deutlich mehr Erfolg. Nach der Umbenennung und Neustrukturierung der Band war es besonders das zweite Album „Falta Amor“ (1990), das der Gruppe zum Durchbruch verhalf.

Zwischen dieser Scheibe und der aktuellen CD „Drama Y Luz“ liegen nicht nur 21 Jahre, sondern auch etliche Alben. Das letzte Album „Amar es combatir“ ist vor fast fünf Jahren erschienen, hierzulande aber fast völlig unbekannt. Mit dem neuesten Werk wollen die Mexikaner nach mehr als 20 Millionen verkauften Platten nun auch in Deutschland durchstarten und die 12 Titel Ihres Albums könnten genau der richtige Weg sein.

Besonders der Opener „Lluvia al Corazón“ ist als Einstieg ideal gewählt Die Nummer ist etwas schneller, harmoniert aber perfekt mit der markanten Stimme von Leadsänger „Fher“ und geht bereits beim ersten Hören ins Ohr. Man muss der spanischen Sprache nicht mächtig sein, um die Gefühle zu verstehen, die Maná transportieren wollen. Die wohl erfolgreichste Rockband Lateinamerikas hat schließlich nicht umsonst drei Grammys und weitere Awards bekommen.

Die Musik der Mexikaner ist rockig, aber dennoch leicht und unterhaltsam. Perfekt für die kommenden Sommerabende oder Autofahrten mit heruntergelassener Scheibe. Was überrascht, ist die Vielfalt, die auf „Drama Y Luz“ geboten wird. Songs wie „El Espejo“ („Der Spiegel“), „El Dragón“ („Der Drache“) oder „Sor María“ („Schwester Maria“) erzählen Geschichten aus dem Leben der Männer, handeln von Liebe, Religion und Hingabe, und sind trotzdem wie Balsam für die Ohren. Ein tolles Album, auch für alle, denen Maná bisher kein Begriff waren!

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