Kritik | Deep Cuts 3 von „Queen“

Küstler:
Queen
Redaktions-Wertung:
Titel:
Deep Cuts 3
Release:
02. September 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Show must go on. Dieser Spruch gilt nicht nur allgemein für Queen, sondern auch für die Deep Cuts-Reihe der Band. Denn mittlerweile sind wir beim dritten Teil angelangt und der konzentriert sich auf die Jahre 1984 bis 1995. Damit umfasst er die Zeit zwischen Freddie Mercury’s ersten beiden Solo-Alben „Mr. Bad Guy“ (1985) und „Barcelona“ (1988), den letzten großen Live-Auftritten der kompletten Band (u.a. im Budapester Népstadion) und natürlich den viel zu frühen Tod von Freddie im Jahr 1991. Albentechnisch zählen „The Works“, „A Kind of Magic“, „The Miracle“, „Innuendo“ und „Made in Heaven“ zu „Deep Cuts 3“.

Damit beinhaltet der dritte Part der Reihe weniger bekannte Songs und Material von den finalen fünf Alben der Band. Der Opener „Made in Heaven“ stammt dabei vom gleichnamigen Album und wurde ursprünglich von Freddie für sein erstes Solo-Album geschrieben. Nach seinem Tod wurde der Track von seinen Kollegen neu produziert, praktisch als Liebesbeweis. Herausgekommen ist ein kleines Meisterwerk, das mit Freddies Originalstimme für Gänsehaut sorgt. Es folgt „Machines (Or ‚Back To Humans‘)“, ein Track, der von der B-Seite von „The Works“ stammt und vom Kampf zwischen Mensch und Maschine erzählt. Einige der Techniken, die Roger angewandt hat, kamen auch bei „Radio Ga Ga“ (1984) zum Einsatz.

„Don’t Try So Hard“ ist aus dem Album „Innuendo“ aus dem Jahr 1991 und eine beeindruckende Ballade, bei der Freddie die volle Bandbreite seiner Falsett-Stimme ausnutzt. „Tear It Up“ ist aus „The Works“ entnommen, „I Was Born To Love You“ widerrum ein Song, der seinen Anfang auf „Mr. Bad Guy“ von Freddie gefunden hat und mit der originalen Version nur wenig zu tun hat. In Japan wurde die Neuauflage zum Erfolg, die restliche Welt dürfte sie kaum kennen. Passend dazu ist „A Winter’s Tale“ der letzte komplette Song, den Freddie vor seinem Tod geschrieben hat. Erneut eine starke Ballade, bei der er sich von der Schönheit des Genfersees in der Schweiz hat inspirieren lassen.

Auch „Ride The Wild Wind“, „One Year of Love“, The Hitman“, „Bijou“ und allen voran „Was It All Worth It“, einer der wohl größten Tracks von Queen, sind auf „Deep Cuts 3“ zu finden und machen auch die dritte Auskopplung zu einem Must-have für Fans und Kenner großartiger Musik. Besonders die letzten Jahre und Alben zeigen, wozu Queen und besonders Freddie Mercury noch im Stande gewesen wären. Anlässlich des 40-jährigen Bandjubiläums, das dieses Jahr gefeiert wird, und passend zu Freddie Mercurys 65. Geburtstag veröffentlicht Island Records deshalb hierzulande am 02. September 2011 die Neuauflagen der fünf in der Zeit zwischen 1984 und 1995 erschienen Queen Alben – ‘The Works’, ‘A Kind Of Magic’, ‘The Miracle’, ‘Innuendo’ und ‘Made In Heaven’. Zusammen mit den Re-Issues erscheint auch der dritte Teil von ‘Queen: Deep Cuts’!

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