Kritik | Chocabeck von „Zucchero“

Küstler:
Zucchero
Redaktions-Wertung:
Titel:
Chocabeck
Release:
19. November 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Zucchero – ein Italiener, eine Musikgeschichte, ein neues Album. Am 19. November ist das lang erwartete neue Album „Chocabeck“  endlich erschienen, sodass Fans von Chocabeck 11 neue Lieder ihres italienischen Lieblingssängers hören können. Es ist vielleicht das persönlichste Album des mittlerweile 55-jährigen Rockmusikers, der in seiner erfolgreichen Karriere schon mit zahlreichen Größen des Musikgeschäfts wie Eric Clapton, Paul Young, B.B. King oder Miles Davis zusammen gearbeitet hat. Nach einer zwei jährigen Schaffenspause kommt nun das Album „Chocabeck“, sodass die Musikkarriere von einem der erfolgreichsten italienischen Musiker überhaupt erneut fortgesetzt wird.

Langsam wird der 55-jährige Rockmusiker jedoch ruhiger, sodass er sich mit seiner ehemaligen Rockmusik immer weiter in Richtung Alternative-Pop bewegt. Der Titelsong des Albums, auf welchem ebenfalls Ex-Beach Boy Brian Wilson agiert, ist wesentlich ruhiger, melodischer und „poppiger“ als viele seiner alten Songs, allerdings lernt der gute Zucchero ja auch in Punkto „charttauglichkeit“ dazu, sodass man ihm diesen Stilwandel nicht übel nehmen darf. Das Gesamtwerk „Chocabeck“ ist jedoch keineswegs ruhig und sentimental, sodass auf zahlreichen Songs ebenfalls die von ihm bekannten Rockelemente zu hören sind.

Die 11 Titel des Albums bieten insgesamt eine bunte Mischung und sind natürlich, wie von Zucchero gewohnt, etwas für Hörer mit multilingualen Kenntnissen. Zahlreiche Songs werden nur auf Italienisch gesungen, andere auf Englisch und manchmal, ja da mischt der gute Zucchero auch einfach die beiden Sprache. Fans von Zucchero sind dies natürlich nicht anders gewöhnt, Neueinsteiger werden sich an diese Sprachwechsel unter Umständen erst gewöhnen müssen. Insgesamt ist das Album „Chocabeck“ ein rundes und sehr vielseitiges Werk, welches den langjährigen Fan sicherlich begeistern wird, der Durchschnittshörer wird jedoch nicht aus der Bahn geworfen.

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