Kritik | Auf und davon von „Saitenfeuer“

Küstler:
Saitenfeuer
Redaktions-Wertung:
Titel:
Auf und davon
Release:
18. Mai 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

„Der Name ist Programm!!! Das soll jetzt nicht irgendwie überheblich klingen, aber wir werden unser bestes geben um die Saiten entflammen zu lassen.“

Im Jahr 2010 stellte die Band „Saitenfeuer“ schon einmal seinem Publikum ein Album mit dem vielversprechenden Titel „Auf und Davon“ vor. Jetzt, nach nunmehr 2 Jahren, erscheint eine Neuauflage des Debüts, welches nicht nur um einen Plattenvertrag reicher ist, sondern auch 3 neue Songs im Gepäck hat. „Saitenfeuer“, das ist eine aus fünf jungen Sachsen (Carsten: Gesang; Robert: Gitarre, Schlagzeug; Eichi: Gitarre; Joe: Schlagzeug; Benny: Gitarre) zusammengestellte Deutschrock-Band, die sich von der musikalischen Machart gut und gerne neben „Die Toten Hosen“ oder „Böse Onkelz“ stellen lässt.

„Deutschrock bis zum Tinitus, es wird ein riesen Fest, wenn ne Bande voll Chaoten, heut Nacht die Sau rauslässt.“

Selber bezeichnen sich die Jungs – natürlich vollkommen berechtigt – als unartige „Chaoten“, die ihr turbulentes Leben genießen. Dies zeigt sich besonders in der vom Punk- bis zum Hardrock beeinflussten Musik. Neben sprachlich recht ausgefeilten Texten, sind es eben auch die von der Einfachheit geprägten, welche vom Leben berichten und so für jedermann zugänglich sind.

Es fällt nicht schwer das musikalische Vorbild des Sängers der Band heraus-zufinden. Schließt man die Augen, so könnte man denken Campino („Die Toten Hosen“) stünde auf der Bühne. Leider führt dies an einigen Stellen zum Verlust der ganz persönlichen Note.

Das Fazit lautet folgendermaßen: Saitenfeuer sind laut, rockig, chaotisch, mu-sikalisch und vor allem vielse(a)itig. Feine Raffinessen auf den Gitarren sind jedoch nicht zu erwarten. Ebenso wird man hier und da unbewusst gezwungen Vergleiche zu anderen Größen der Deutsch-Rock-Szene zu ziehen.

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