Hang Cool Teddy Bear von „Meat Loaf“

Küstler:
Meat Loaf
Redaktions-Wertung:
Titel:
Hang Cool Teddy Bear
Release:
23. April 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Was haben Rob Cavallo, Brian May (Queen), Hugh Laurie (bekannt aus Dr. House), Jack Black und Steve Vai gemeinsam? Auf den ersten Blick könnte man diese Fragen mit einem klaren Wort beantworten: „Nichts!“

Aber sie haben alle etwas gemeinsam. Sie haben an dem neuen Album „Hang Cool Teddy Bear“ von Meat Loaf mitgewirkt. Sei es als Gitarist, Klavierspieler oder Background Sänger. Inspiriert zu diesem Album wurde Meat Loaf durch die gleichnamigen Kurzgeschichten von Kilian Kerwin. Um das Projekt erfolgreich umzusetzen holte sich Meat Loaf einen der bedeutendsten Produzenten ins Studio. Dabei muss man erwähnen, dass zwischen Rob Cavallo und Meat Loaf der Funke übergesprungen sein muss. Zumindest strotzt das Album nur so voller Energie. Die Einflüsse von Rob Cavallo, der schon mit Green Day zusammen gearbeitet hat, sind nicht zu überhören, dennoch ist der Stil von Meat Loaf klar erkennbar.

Nach vier langen Jahren hat Meat Loaf das Album „Hang Cool Teddy Bear“ veröffentlicht und wird damit an seine alten Erfolge anknöpfen können. Schon immer hatte der Sänger Meat Loaf (geboren als Marvin Lee Aday) den Stil verfolgt auf seinen Alben Geschichten, Märchen oder Opern zu erzählen. Dabei setzt Meat Loaf auf Dramatik pur.

Der Longplayer „Hang Cool Teddy Bear“ kann mit 13 Songs aufwarten, die eine Art Stimmungskurve aufbauen. Man kann nicht benennen, welches Lied das Beste sein soll. Jeder einzelne Titel ist auf seine eigene Art und Weise gut ausgearbeitet und aufgenommen worden.

Der Titel „If I can’t have you“ ist klar dem Meat Loaf Stil zu zuordnen. Er ist unverkennbar. Kara  Dioguardi unterstützt Meat Loaf mit ihrer engelhaften Stimme und Hugh Laurie begleitet die beiden am Klavier. Die Gitarren von Brian May und Steve Vai sind auf dem Track „Love is not real“ zu hören. Die zwei Gitarristen rocken richtig ab. In „Like a rose“ gibt Jack Rose seine Background-Qualitäten zum Besten.  Auch das Lied „Song of madness“ geht richtig ab, obwohl man das anhand des Titels nicht gerade vermuten könnte. Die Handschrift von Steve Vai ist jedoch klar und deutlich zu hören.

Zwei wundervolle Balladen sind die Lieder „Did you ever love somebody“ und „Let’s be in love tonight“. Das Schlusslicht bildet der Song „Elvis in Vegas“, was allerdings nicht bedeuten soll, dass „Elvis in Vegas“ unbedeutsam ist. Ganz im Gegenteil. Der Titel ist die gelungene Krönung zu einem gelungenen Album. Ich würde sogar behaupten, dass er mit „If I can’t have you“ zu den besten Stücken gehört.

Das Album „Hang Cool Teddy Bear“ hat sicherlich vieles zu bieten. Meat Loaf ist seinem Stil treu geblieben, kann allerdings dennoch überraschen. Tolle Stimme und ein tolles Album. Nach fast vier Jahrzehnten kann man das auch erwarten.

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