Kritik | Come Around Sundown von “Kings of Leon”

Küstler:
Kings of Leon
Redaktions-Wertung:
Titel:
Come around Sundown
Release:
15. Oktober 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Kings of Leon wurden im Jahr 2000 von den Brüdern Caleb, Jared und Nathan Followill und deren Cousin Matthew Followill gegründet. Stilistisch kann man sie als Alternative und Indie Rockband betrachten, die Einflüsse von Southern Rock und Blues beinhaltet. Ihr Debutalbum Youth & Voung Manhood erschien drei Jahre später.

Mitunter spielten sie als Vorgruppe von U2, Pearl Jam und The Strokes. Man muss zugeben, dass die Jungs bis vor der Veröffentlichung ihres vierten Album „Only by the night“ noch etwas seltsam aussahen. Doch mit dem vierten Album veränderte sich auch ihr Styling. Die Songs der Jungs reiften und mit dem Album „Only by the night“ schossen sie in Großbritannien innerhalb kürzester Zeit auf Platz 1 der UK-Billboard Charts.

Mit dem Erfolg des letzten Albums steigen natürlich die Erwartungen für den mittlerweile fünften Longplayer der Band, der den Namen „Come Around Sundown“ trägt und ab dem 15. Oktober 2010 in den Läden erhältlich sein wird.

Nach den erfolgreichen Songs „Sex on fire“ und „Use somebody“ ist die Messlatte ziemlich hoch, doch auf dem neuen Longplayer „Come Around Sundown“ gibt es sicherlich so einige Songs, die denen ebenbürtig sind. Während die Limited Deluxe Edition zwei CD’s beinhaltet, gibt es die normale Variante mit 13 Titeln. Schon der Song „The End“ zeigt unweigerlich, dass die Jungs von Kings of Leon ihrem Stil treu geblieben sind. Der zweite Titel „Radioactive“ geht richtig ab und rockt das Haus. „Radioactive“ ist definitiv der beste Song auf der Platte. Etwas ruhiger wird es mit „Pyro“, wo die des Sängers Caleb Followill besonders zum tragen kommt.

Nach den ersten Knallern folgt das Lied „Mary“, welches man sich eigentlich hätte sparen können. Doch „The Face“ und „The Immortals“ machen den kleinen Ausrutscher wieder weg, obwohl sie vergleichbar mit den ersten drei Titeln etwas weniger überzeugend wirken. Doch das ist sicherlich Stimmungsabhängig. Bei „Back Down South“ kann man ganz deutlich den Einfluss von Southern Rock erkennen, was der Qualität des Tracks nicht schadet. Mit „Beach Side“ wird es lockerer und die Füße wibbeln. Ein weiteres Highlight ist „No money“. Da sind sie wieder, die Kings of Leon mit ihrem rockigen Sound. Vorsicht anschnallen ist hier angesagt.

Weiter geht es mit „Pony up“, der ebenso zu den besten auf der CD gehört. Liest man den Titelnamen „Birthday“ denkt man sich leicht: „Oh, nein. Nicht noch ein lahmes und langweiliges Geburtstagslied.“ Langweilen muss man sich bei „Birthday“ jedoch nicht und lahm ist der Track auch nicht, was sicherlich auch an dem schönen Text liegen mag.

„Mi Amigo“ und „Pickup Truck“ schließen das eindrucksvolle Album „Come Around Sundown“ ab. Nach „Pickup Truck“ sollte der Zuhörer jedoch nicht vergessen, die Repeat- Taste einzuschalten. Hinter diesem Longplayer müssen sich Kings of Leon nicht verstecken.

Anspieltipps:

  • Radioactive
  • Pyro
  • No Money
  • Pickup Truck
  • Pony up

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