A beautiful lie von „30 Seconds to Mars“

Küstler:
30 Seconds to Mars
Redaktions-Wertung:
Titel:
A beautiful lie
Release:
30. August 2005
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Nach ihrem Debütalbum „30 Seconds to Mars“ veröffentlicht die amerikanische Alternative-Rock-Band „30 Seconds To Mars“ nun ihr zweites Album „A beautiful lie“. Die Band „30 Seconds to Mars“ wurde von dem Schauspieler Jared Leto und seinem Bruder Shannon Leto ins Leben gerufen und erfreut sich einer wachsenden Zuhörerschaft. In Europa sind sie noch weitgehend unbekannt und gelten eher als Geheimtipp. Der Bekanntheitsgrad wird sich voraussichtlich nach dem neuen Meisterwerk „A beautiful lie“ vergrößern.

Produziert wurde das Album von Josh Abraham, der schon Alben für Pink, Linkin Park und Limp Bizkit produzierte. Da der Sänger Jared Leto schon seit längerer Zeit seiner Schauspielkarriere nachgeht, wurde der Longplayer „A beautiful lie“ wegen der wechselnden Drehorte auf insgesamt vier verschiedenen Kontinenten in fünf verschiedenen Ländern eingespielt. Obwohl einige Demoaufnahmen einzelner Songs bereits vor der Veröffentlichung des Longplayers im Internet zu finden waren, setzte man die Arbeit an dem Album fort. Das Ergebnis kann sich hören lassen.

„A beautiful lie“ ist durch und durch ein gelungenes Album. Mitunter ist der Titel „Hunter“ auf dem Longplayer zu finden, der eigentlich aus der Feder von Björk stammt. Bedingt durch die eigene Interpretation des Songs fällt es dem Zuhörer gar nicht auf, dass es sich bei „Hunter“ um ein Cover handelt. Insgesamt sind 12 Songs auf dem Album platziert.

Das Stimmpotenzial von Jared Leto ist einzigartig. Seine Stimme hat einen enormen Erkennungswert. In den Tracks „ The kill“, „A beautiful lie“ und „from yesterday“ ist das gewaltige Stimmvolumen deutlich erkennbar. Man mag es kaum glauben, dass der zerbrechlich wirkende Schauspieler Jared Leto solche Töne hervorbringen kann.

Der Titel R-Evolve überzeugt mit klaren Gitarrenriffs und einem Shannon Leto, der sein Schlagzeug sicherlich mit ins Bett nimmt. Diese Platte muss unbedingt „laut“ gehört werden. Wer dabei die Augen verschließt begibt sich allerdings in Gefahr in 30 Sekunden zum Mars zu fliegen. Jeder Song steht für sich, rundet aber das Gesamtkonzept ab. Von „30 Seconds to Mars“ wird man sicherlich in den nächsten Jahren noch einiges auf die Ohren bekommen, soviel ist sicher. Schon allein der Titel „The kill“ ist es wert, sich diesen Longplayer zu kaufen, die restlichen Bonussongs bekommt man quasi umsonst dazu. Diese Platte gehört in JEDES Platten- oder CD-Regal. Das ist nicht nur ein Meisterwerk: das ist Musikkunst!

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