The Mothership von „Mo Thugs Family“

Küstler:
Mo Thugs Family
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Mothership
Release:
30. Januar 2004
LeserInnen-Wertung:
Web:
keine Angaben

mo-thugs-family-mothership-the-lazie-bone-cd-bewertungen-deDies dürfte mit Vol. 2 wohl der unbekannteste Teil der Mo‘ Thugs Reihe sein; meiner Meinung nach ist es aber überraschenderweise einer der besten. Vor allem die Abwechslung macht dieses Album echt geil. Einige Songs sind im typischen, souligen Bone Thugs-n-Harmony Style gehalten, andere dagegen sind von Beat und Rap etwas härter, wiederum gibt es reine R’n’B Songs, die für mich zu den Highlights gehören. Hauptact ist natürlich Bone-Head Layzie Bone, der auch auf den meisten Tracks vertreten ist, wie z.B. dem etwas härteren „Who Forgot About Us“ von den Desperados, die nicht annähernd an Layzie’s Klasse herankommen. Einer der besten Tacks ist das auch ziemlich harte „Last Laugh“. Der Beat ist einfach eine Bombe und die Rhymes von Freaky-G und vor allem von den Emmortal Thugs sind erste Sahne. Ein weiteres Highlight ist das chillige „Backyard“ von Layzie Bone und seinem Sohn Jeremy, wobei der kleine Bone seinen Dad mit Gangsta-Rhymes wie „Nigga what ya wanna do? I got that AK-47…“ ziemlich alt aussehen lässt. Auch bei „Gunline“ ist Layzie wieder am Start und liefert neben den Desperados und Black Hole Of Watts eine Super Performance. Einen sehr geilen R’n’B Track hätten wir mit „Wanna Be Ballers“ von der Girlgroup Potion, der für etwas Abwechslung sorgt. Sehr cool ist auch das wieder etwas härtere „U Don’t Want None“ von den Emmortal Thugs, Freaky-G und Capone, die alle mit sehr schnellen Raps überzeugen können. Wieder etwas Souliger und relaxter ist „This Ain’t Livin'“. Layzie Bone und Sängerin / FeMCee Felicia machen diesen Song zu einem der besten Bone-Tracks, die ich je gehört habe. Richtig fett ist auch das leicht Westcoast lastige „Tighten Up Your Operation“ von den Desperados, genau wie das chillige „2 The Playaz“ von Skant und Felicia. Zum Ende der Platte gibt es noch mal einen genialen Solo-Track von Layzie Bone. „Everything Green“ gibt einem Bone-Fan alles, was er sich wünscht: einen eher weichen, funkigen und groovenden Beat und dazu Layzie’s soulige Raps. Einfach fantastisch! Für alle Bone Thugs-N-Harmony Fans ist diese Compilation sicher zu empfehlen, aber auch die, die mit den Bones noch nicht so vertraut sind, können beherzt zugreifen.

R.I.P. Eazy-E

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