Kritik | Twenty von „Boyz II Men“

Küstler:
Boyz II Men
Redaktions-Wertung:
Titel:
Twenty
Release:
28. Oktober 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Sie waren der Traum vieler schlaflosen Nächte und, wenn man so will, die erste richtige Boygroup überhaupt. Die Rede ist von Boyz II Men und schmachtvollen Hits wie „End Of The Road“, „I’ll Make To Love You“ oder „4 Seasons of Loneliness“, die in den vergangenen Jahren Unmengen weiblicher Fans in Verzückung gebracht haben. Nun sind die Herren der „Mengroup“ aber schon längst keine jungen Hüpfer mehr, ganz im Gegenteil. In diesen Tagen feiert die R&B-Group ihr 20-jähriges Bestehen und feiert diesen Anlass mit einem entsprechenden Album – „Twenty“!

Das enthält nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder brandneues Material und ist damit keine lose Sammlung älterer Tracks. Um auch nach 20 Jahren im Business noch zu punkten, haben die Boyz II Men nichts dem Zufall überlassen und mit Producern wie Babyface (Beyoncé), Jimmy Jam & Terry Lewis (Janet Jackson), Teddy Riley (Blackstreet, Micheal Jackson), Rob Knox (Justin Timberlake), Julian Bunetta (Leona Lewis, Natasha Bedingfield) sowie Tim/ Bob (Jamie Foxx, Jennifer Lopez) zusammengearbeitet. Entstanden ist eine Doppel-CD, die zwölf neue Songs plus acht neu aufgenommene und überarbeitete Versionen von Klassikern wie „End of the Road“ oder „On Bended Knee“ enthält.

Auch wenn man es nicht glauben mag: Selbst nach zwei Jahrzehnten zählen Boys II Men noch immer zu den erfolgreichsten Boygroups und sollen dafür nun sogar mit einem Stern auf dem Walk Of Fame in Hollywood geehrt werden. Sie schlagen ein neues Kapitel auf und werden sicher auch in den nächsten Jahren nicht so einfach von der Bildfläche verschwinden. Auch wenn aus dem ehemaligen Quintett bzw. Quartett längst ein Trio geworden ist. Wanya und Nathan Morris sowie Shawn Stockman sind überzeugt davon, dass sie auch zu dritt gute Chancen haben. „Wir begonnen mit purer Liebe zur Musik, sodass es einen wahren Segen für uns bedeutet, auch nach zwanzig Jahren weiterhin das tun zu können, was wir lieben“, so Wanya Morris.

Fans der ersten Stunde dürfte es freuen, zumal die neuen Songs auf „Twenty“ immer noch den 90s-Charme haben, mit dem Boyz II Men so groß geworden sind. Für einige sicher zu schmalzig und soft, für andere aber vielleicht genau richtig.

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2 Kommentare

  1. Ich bin von dem neuen Album beeindruckt, habe mir aber bisher noch nicht die CD gekauft, da ich die Japanische Edition lieber haben möchte.
    Hier gibt es als Bonus
    End Of The Day – Boys 2 Men ft. Exile Atsushi (Twenty 2011)
    Hier der Link für weitere Interessenten
    http://www.youtube.com/watch?v=WLS8TUpYjmE&feature=related

    Falls jemand weiss wie ich an die CD komme(Amazon.de.com.jp,Ebay, Homepage u.s.w gesucht,keinen Erflog bisher)JP kann ich nicht lesen:-(, bitte INFOs

  2. Das neue Album ist auf jeden Fall überdurchschnittlich gut. Ich habe mir die deutsche Version gekauft. Eine Doppel CD. Auf der ersten finden sich an die 12 Lieder, alle handwerklich gut gemacht, harmonisch, ja, echt sehr gut. Das hatte ich nicht erwartet, hab mir das Album prmär wegen der CD 2 gekauft: 8 Hits aus den letzten 20 Jahren. Hier aber der Haken: Neu eingesungen, also ohne Michael. Das merkt man leider besonders bei „Water runs dry“, Four seasons of loneliness“ und besonders bei ihrem größten Hit „I´ll mak love to you“. Hier fehlt einfach der Bass, diese unverkennbare tiefe Stimme, die diese Lieder oft getragen und untermalt hat. Letztlich aber: Absolut kaufenswert. Kein Klassiker, aber immer noch Boyz II Men. Man merkt auch dass das Album nicht nur gemacht wurde um Rechnungen zu bezahlen, sondern auch zu zeigen dass sie immer noch gute Musik machen.

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