Kritik | The Rising of the Son von "Patrice"

Küstler:
Patrice
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Rising of the Son
Release:
30. August 2913
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Patrice mach Reggae, Patrice lebt Reggae. Dementsprechend fleißig ist er, was das Musizieren, Aufnehmen und Produzieren angeht. Fünf Studioalben hat er bereits veröffentlicht, mit „The Rising of the Son“ ist am 30. August Nr. 6 erschienen.

Und an dem hat er eifrig gearbeitet. In einem langen, kreativen Prozess. An dem war ein kleines, aber eingespieltes Team beteiligt, das über die Jahre immer fester zusammengewachsen ist und mittlerweile eine untrennbare Einheit darstellt. So konnte Patrice praktisch im Kreise der „Familie“ an seiner neuen LP arbeiten. Diese Entspanntheit ist hörbar.

Um ehrlich zu sein, klingt der Reggae-Sänger sogar ein bisschen wie früher. „The Rising of the Son“ erinnert an die ersten Scheiben des Kölners. Er hat sich zwar in großen Schritten weiterentwickelt, ist aber dennoch der Gleiche geblieben. Unberührt und abseits von all dem Trubel, den das Musikgeschäft so mit sich bringt, geht der Sänger seinen Weg entschlossen weiter und bleibt sich und seinen Prinzipien treu.

Er ist voller Positivität. Ein souliger, denkender Rebell mit einem sonnigen Herzen. Einer, der die Welt mit seinen Melodien und ehrlichen Texten ein bisschen besser machen möchte. Der aber auch weiß, dass es ohne Licht keinen Schatten gibt. Auf seinem Album gibt es deshalb nicht nur upliftende Uptempo-Nummern, sondern auch balladeske Klänge. Patrice‘ ganz spezieller Dogma-befreiter Sound ist mal träumerisch und sanft, mal aufwühlend und energisch, findet aber immer unaufhaltsam den Weg ins Ohr und umhüllt dabei Seele und Geist. Seiner charismatischen Stimme gelingt es zu fesseln und zu besänftigen, Feuer zu sprühen und im gleichen Moment den Regen heraufzubeschwören.

Wer bei einem seiner Sunrise-Konzerte in Berlin, Köln, Hamburg oder sogar Paris dabei war, weiß, er kann es immer noch: Patrice kann noch immer mit seinem ganz eigenen Stil, bewaffnet nur mit seiner Gitarre, das Publikum begeistern. Und das nicht nur live, sondern auch auf CD. „Die Arbeit hat sich unfassbar gut angefühlt“, sagt er über die Realisierung von „The Rising Of The Son“. So hört sie sich auch an.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

n/a