Kritik | The Collection von „Ciara“

Küstler:
Ciara
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Collection
Release:
09. November 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wenn eine Künstlerin bereits in jungen Jahren ein Best-Of Album veröffentlicht, kann das aus verschiedenen Gründen passieren. Bei Ciara ist dieses Album “The Collection“ tatsächlich so etwas wie der Abschluss einer Ära. Denn nach vier Studioalben bei ihrer alten Plattenfirma trat sie im Februar 2011 über das Portal Facebook öffentlich an ihr Label heran und bat dort um die Auflösung ihres alten Plattenvertrages. Dieser Wunsch wurde ihr erfüllt und so unterschrieb sie im Juli 2011 einen neuen Vertrag beim Label Epic Records. Zum Abschluss präsentiert sie nun mit “The Collection“ eine Zusammenfassung ihrer bisherigen Karriere.

Dabei sind auf “The Collection“ jedoch nicht ausschließlich einfach die alten Songs im alten Stil zu hören, sondern es gibt auch einige neue Remix-Versionen, die wirklich extrem cool sind. Nach ihrer ersten Hitsingle “Goodies“ und dem sehr coolen Song “Like A Surgeon“ folgt eine bombastische Remix-Version ihres Hits “Love Sex Magic“. Dieser Up-Tempo Remix von Jason Nevins ist eine echte Tanzgranate. Von den nächsten drei Titeln im Originalstil ragt vor allem “Heavy Rotation“ mit seinen smarten Dance-Beats heraus.

Der zweite Remix ist das komplette Gegenteil vom Original, nämlich ein Slow Bass Remix von “Gimmie Dat“, der eine schnelle Dance-Nummer in einen langsamen, aber gesanglich wesentlich intensiveren Song umwandelt. Beide Versionen haben ihre Reize, das ist letztlich Geschmackssache, was der Zuhörer lieber mag. Nach vier Titeln mit dem Spitzensong “Pick Up The Phone“ folgt ein Duett der Superlative. Bei “Turn It Up“ unterstützt sie kein Geringerer als Usher, der aus diesem Song einen echten Dance-Hit seines unverwechselbaren Stils macht. Es folgen vier weitere wirklich hörenswerte Titel und zum Abschluss noch ein Remix des Songs “LIke A Boy“. Dieser ehemals R&B Song wird durch den neuen Club-Mix in eine schnelle Dance-Nummer mit modernen Elektro-Beats verwandelt.

Das ganze Best-Of Album bietet mit einer wesentlichen Ausnahme einen wirklich guten Überblick über die bisherige Karriere von Ciara. Leider fehlt mit “One, Two Step“ eine ihre herausragenden Singles, die auf jeden Fall auf ein solches Best-Of Album draufgehört hätte. Dafür gibt es klare Punktabzüge. Trotzdem macht “The Collection“ extrem viel Lust auf das neue Album “ One Woman Army“, das noch Ende 2012 bei ihrem neuen Label erscheinen soll.

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