Kritik | Tattoos von "Jason Derulo"

Küstler:
Jason Derulo
Redaktions-Wertung:
Titel:
Tattoos
Release:
20. September 2013
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Kaum ein Album wurde in diesem Jahr so sehr erwartet, wie das von Jason Derulo. Nach einem schweren Unfall musste der Megastar gezwungenermaßen aussetzen und sich den Weg zurück ins Rampenlicht erkämpfen. Nun ist er aber wieder da und hat sein neues, inzwischen drittes Studioalbum im Gepäck.

„Tattoos“ heißt es und ist der Nachfolger des 2011er Chartbreakers „Future History“! Einen ersten Vorgeschmack auf die Scheibe haben die ersten beiden Single-Auskopplungen „The Other Side“ und „Talk Dirty (feat. 2Chainz)“- übrigens sein erster Feature überhaupt – gegeben. Und die stellen zugleich einen ganz guten Querschnitt durch den Longplayers dar.

Auf dem wartet das aus Miami stammende Energiebündel mit jeder Menge heißen Ohrwürmern und tanzbaren Nummern, aber auch poppigen Balladen auf. Und er geht auch neue Wege, wie bei „Talk Dirty“ kaum zu überhören ist. Die Mischung von Balkanklängen („Hermetico“ von Balkan Beat Box) und R&B funktioniert zusammen mit der Stimme des Sängers hervorragend und gibt dem Song einen sexy Touch.

Die Tracklist gestaltet sich allgemein sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Die elf Track sind schnell durchgehört, es sind aber etliche Titel dabei, die im Gedächtnis bleiben.

Und apropos bleiben: Den Albumtitel „Tattoos“ hat Jason natürlich nicht zufällig gewählt. Nach seinem schweren Unfall – an den inzwischen nur noch ein Tattoo mit dem Schriftzug „Undefeated“ – erinnert, waren die Monate der Rehabilitation sehr hart für ihn. Allerdings setzt er genau solche Erfahrungen mit dem bunten Körperschmuck gleich: Sie bleiben für immer und sind teils auch schmerzhaft. Einige würde man am liebsten entfernen, andere nur zu gern mit der ganzen Welt teilen. So oder so machen sie einem zu dem Menschen, der man ist und erzählen eine eigene Geschichte.

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