Kritik | Rokstarr von „Taio Cruz“

Küstler:
Taio Cruz
Redaktions-Wertung:
Titel:
Rokstarr
Release:
10. September 2010
LeserInnen-Wertung:

Dass guter R&B nicht nur aus den USA kommt, beweist der Brite Taio Cruz schon seit 2006. Damals dominierte seine Single „I Just Wanna Know“ die Charts und machte ihn international bekannt. Taio Cruz ist aber nicht nur ein erfolgreicher Sänger, sondern beweist auch als Songwriter für Britney Spears, Brandy oder sich selbst ein glückliches Händchen. Darüber hinaus ist er Gründer des Plattenlabels Rokstarr Music London. Nach seinen ersten beiden Alben „Departure“ und „Rokstar“ präsentiert er letzteres in diesem Spätsommer in einer neuen Version und beweist, dass er bei weitem kein One-Hit-Wonder ist.

Im Gegenteil: „Rokstarr“ steckt voller Ohrwürmer, Chartkracher und Dance-Nummern, kein Song ist 08/15 oder enttäuschend. Der Opener „Dynamite“ ist derzeit weltweit in den Billboards zu finden. Bei uns steht die Nummer aktuell auf Platz 5, im UK bereits auf der 1. Kein Wunder. Der Song ist dynamisch und geht, wie es der Name bereits sagt, ab wie Dynamit. Auch „Break Your Heart“ ist seit geraumer Zeit in den Charts vertreten. Die Zusammenarbeit mit Ludacris hat sich bezahlt gemacht, die Single hat es sowohl in der Schweiz, als auch in den USA und im UK an die Spitze geschafft. „Dirty Picture“ feat. Ke$ha wird dem in nichts nachstehen, denn die beiden Artists harmonieren wirklich außerordentlich gut miteinander. Der Electro-Remix geht ins Ohr und hätte vielleicht schon eher released werden sollen. „Take Me Back“ dürfte dem ein oder anderen bekannt sein. Der Song wurde bereits im letzten Jahr veröffentlicht, hat es bislang aber nur in die britischen Charts geschafft. Gemeinsam mit Tinchy Stryder liefert Taio Cruz hier einen weiteren Ohrwurm, der perfekt auf die Scheibe passt.

Mit „I’ll Never Love Again“ wird es dann balladiger, aber keinesfalls langweilig. Taio hat den Song selbst geschrieben und unterstreicht damit eindrucksvoll seine Songwriter-Qualitäten. So ist es auch bei den folgenden Singles „ I Can Be“ und „No Other One“. Der musikalische Brite hat seinen ganz eigenen Stil, präsentiert sich aber so vielseitig, dass wirklich jeder Song anders klingt und schon beim ersten Hören ins Ohr geht. Auch bei „Come On Girl“ feat. Luciana gelingt dies. Die Nummer steht dem Duett mit Ke$ha in nichts nach stimmt einfach von vorn bis hinten. Auch, wenn Luciana nur einen kleinen Part hat.

„Falling In Love“ ist dann wieder eine ruhigere Nummer, die sich angenehm zwischen die R&B- und Dance-Tracks mischt. Richtig rhythmisch wird es anschließend mit „Higher“. Wer genau hinhört, weiß schnell, woran das liegt: David Guetta. Der französische DJ hat derzeit einfach einen unglaublichen Run und seine talentierten Finger überall mit im Spiel. Die Single ist für mich eine der besten auf der Scheibe, wobei man neidlos anerkennen muss, dass Taio Cruz mit „Rokstarr“ ein Album abliefert, das schlichtweg keine Schwachstellen hat. Auch der Bonus Track „I Feel Again“ gefällt und lässt die CD entspannt ausklingen.

Bitte mehr davon!

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