Kritik | Nicht so wie früher von „CJ Taylor“

Küstler:
CJ Taylor
Redaktions-Wertung:
Titel:
Nicht so wie früher
Release:
04. November 2011
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:

Smoothie und textreich

Es ist bald da! Am 04.11.2011 erscheint es, das neue Album von C.J.Taylor. Nachdem wir im Laufe des Jahres bereits die Singles „Wunderschön“ und „Ich hab Soul“ für euch bewertet haben, könnt ihr jetzt das ganze Werk mit euren eigenen Ohren betrachten. Smoothie und textreich kann man es nennen.

Christopher Jimmy Taylor, den man als Sänger von der deutschen Hip-Hop-Gruppe „Rapsoul“ kennt, hat bereits mit Künstlern wie Die Firma, Massiv, Monroe und Eko Fresh musiziert und produziert. Und ob dieser Künstler seine Berufung nicht nur liebt sondern lebt, davon kann man sich bei „Nicht so wie früher“ eine Meinung bilden.

Der erste Song „Es ist schön“ beginnt leicht und melodiös. „Ich hab Soul“ ist etwas eintöniger, aber der Schwung verliert sich nicht. „Entfernt“ ist eine langsame Ballade und auch „Wunderschön“ ist sanft aber nicht lahm. Harmonisch klingende Popsongs die am Ohr vorbeirauschen und manchmal ins Ohr Einzug finden. Hoffnung, Liebe, Sehnsucht und das Leben. „Ich habe mir alles von der Seele geschrieben, was mich beschäftigt hat, was mir in meinem Leben so passiert ist und was ich mir von der Zukunft erhoffe“. Und das ist wie man sieht einiges an Schreibmaterial. In „Nicht so wie früher“ finden wir eine weitere sinnliche klavierbetonte Ballade, die träumerisch mit den anderen seichten Liedern das Album entlang schwebt, während „Renn jetzt los“ auf klangliche Weise motiviert und die Spannung des Weiterhörens hebt. „Ich weiß, wie es ist“ wird als Mischung aus Streetsoul und Pop sehr bassbetont gesungen.

Mit der neuen Platte wollte C.J. Tayler sich „frei machen, umorientieren und in gewisser Weise auch neu erfinden“ und wer seine Musik verfolgt hat, kann das beurteilen. Die Liste inspirierender Künstler ist lang und so klingt das Album durchaus abwechslungsreich. Rapsoul nennt der bayrische Sänger die Stilrichtung. „Wenn man einen Song schreibt, hat man meist schon jedes Instrument genau im Kopf“, meint der Wahl-Mannheimer. Und so war es wichtig, dass die Chemie zwischen Produzenten und Sänger stimmt.

Das Album ist Rap, und weniger Soul als Pop. Schöner langsamer und manchmal auch mitreißender Pop der unter die Haut geht. Eine sanfte und überzeugende Stimme hat C.J., und auch die Texte zeugen von gedankenvollen Emotionen. Eine Sammlung aus Stücken, „die auch nach zwanzig Jahren noch Bestand haben“, soll das neue Album sein. Kann C.J. Taylor vielleicht am Ende mit Xavier Naidoo auf einer Rapsoul-Welle surfen?

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1 Kommentar

  1. So ein Album habe ich schon lange nicht mehr gehoert, einfach weltklasse!!!!!! Nur wer Ahnung von Musik hat, versteht dieses Album, Top!! Schade nur, dass man von CJ Taylor nichts mehr hoert.

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