Kritik | Medicate My Blues Away von „Norbert Schneider“

Küstler:
Norbert Schneider
Redaktions-Wertung:
Titel:
Medicate My Blues Away
Release:
09. März 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Das Komponieren. Das ist die große Leidenschaft des Wieners Norbert Schneider. Schon mit 9 Jahren hat der Singer/Songwriter sich an der klassischen Violine versucht, dann an der Gitarre und damit eine ganz besondere Verbindung zur Musik aufgebaut. Die kam vor allem durch seine Familie. Seine Schwester hat ihm die wichtigsten Grundkenntnisse vermittelt, den Rest hat Norbert Schneider sich autodidaktisch eingeeignet.

Dass er die Musik, das Spielen beherrscht, hat er bereits mehrfach bewiesen. Denn der smarte Österreicher war bereits mit den ganz Großen der Musikszene unterwegs: Big Jay McNeely, Pink, Simply Red, Mick Taylor, One Republic. Mit seiner Stimme, die drei Oktaven umfasst, und der unglaublichen Begabung an der Gitarre schafft er einen lockerlässigen Übergang zwischen Blues, Soul und Pop. Den hat er auch beim österreichischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2012 unter Beweis gestellt, wo es aber leider nicht fürs Treppen gereicht hat. Kann Norbert Schneider eigentlich nur recht sein, denn eigentlich hat er gar keine Zeit für Baku.

Nach Auszeichnungen wie dem Vienna Blues Award und dem Concerto Poll Preis hat er im April 2010 den Ö3-Soundcheck, den größten Bandwettbewerb Österreichs, gewonnen. 2011 erhielt er schließlich den Austrian Newcomer Award. 2012 läutet er nun mit einem neuen Album ein: „Medicate My Blues Away“. Mit diesem stellt er einmal mehr sein musikalisches Können und das Gespür für verschiedene Musikstile unter Beweis. Neben den zwei Coverversionen „Lipstick Traces (On A Cigarette)“ von Naomi Neville und „The Heat Is On“ von Harold Faltermeyer und Keith Forsey beinhaltet das Album 12 mitreißende und groovende Eigenkompositionen des jungen, aufstrebenden Talents, die zum Relaxen und Abschalten einladen. Sehr entspannt, der junge Mann.

„Medicate My Blues Away“ steht seit heute in den Läden. Hier seht ihr, was der Sänger selbst darüber zu berichten hat.

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