Kritik | F.A.M.E. von „Chris Brown“

Küstler:
Chris Brown
Redaktions-Wertung:
Titel:
F.A.M.E.
Release:
25. März 2011
LeserInnen-Wertung:

Wenn es jemanden gibt, der dem Begriff ‘Prügelknabe’ eine neue Bedeutung gegeben hat, dann wohl Chris Brown. Wenn sein Namen fällt, dann denkt man automatisch an Rihanna und an die Fotos von ihrem Gesicht, die um die Welt gingen. Keine Frage, mit seinem „kleinen Ausraster“ hat Chris Brown nicht nur seine Beziehung, sondern vorübergehend auch seine Karriere zerstört. Vorübergehend deshalb, weil er das große Glück hat, die richtigen Leute um sich haben. Und das nötige Talent.

Denn seine Musik ist gut. Tracks wie „Kiss Kiss“, „With You“ und “Forever” bescherten ihm in der Vergangenheit attraktive Chartpositionen, seine bisherigen drei Alben verkauften sich über 6,5 Millionen Mal. Klar, dass sich Chris, nachdem ein bisschen Ruhe eingezogen ist, mit einem neuen Album in den Fokus der Öffentlichkeit schiebt. „F.A.M.E.“ steht dabei für „Forgiving All My Enemies“. Oder „Fans Are My Everything“. Das kann wohl jeder interpretieren, wie er möchte.

18 Tracks (Deluxe Edition) lassen dabei keine Fragen offen, denn das Album ist bis zur letzten Sequenz vollgestopft mit einer breiten Palette an Songs und Featuring-Partnern wie Justin Bieber, Lil Wayne, Busta Rhymes, Ludacris, Benni Benassi oder Timbaland. Titel wie „Look At Me Now“, „She Ain’t You“ oder „All Back“ erzählen dabei ganz eindeutig auch von der Liebe zu seiner Verflossenen, von den Fehlern, die gemacht worden ains. So heißt es u.a. „I would never give it all cause I was just a fool. A fool for you, when I loved you so childishly. And I want it all back. (…) I was just a fool, a fool for you. That didn’t know what I had until I lost you” (“All Back”). Die Zeit kann Chris Brown damit nicht zurückdrehen und ein gewisser Ruf wird ihm wohl auf ewig anhängen, aber es muss ja weitergehen.

Seine wichtigsten Unterstützer sind dabei eindeutig seine Fans. Sie sehen und hören in erster Linie seine Musik und sind bereit, zu vergessen. Die erste internationale Singleauskopplung „Yeah 3x“ hat deshalb einen fulminanten Start hingelegt und schaffte es sowohl in Deutschland als auch im UK und den USA in die Top 20. Das soll aber noch längst nicht alles gewesen sein, denn auf „F.A.M.E.“ warten zahlreiche weitere Hit-Kandidaten. Besonders im Gedächtnis bleiben dabei die bereits erwähnten Tracks „Look At Me Now“ feat. Lil Wayne und Busta Rhymes sowie „She Ain’t You“, aber auch „Wet The Bed“ feat. Ludacris und “Beautiful People” feat. Benni Benassi. Obwohl die Dance-Richtung eine Schiene ist, an der man sich momentan etwas sattgehört hat.

Der wohl interessanteste Titel auf „F.A.M.E.“ ist der Opener „Deuces“. Denn hört man sich die Anfangsmelodie mal ganz genau an, ist eindeutig erkennbar, dass hier ein wenig bei „Te Amo“ von Rihanna geklaut wurde. Und das sicher nicht unabsichtlich. In den amerikanischen Hot R&B/Hip-Hop Songs-Charts hielt sich der Song nach der Veröffentlichung im vergangenen Sommer dennoch ganze sieben Wochen auf der 1 und wurde damit für Chris zur ersten Number One seit „Say Goodbye“ im Jahr 2006.

Überhaupt dürfte das gesamte Album erfolgreich werden. Auch, wenn unter den 18 Titeln einige sind, auf die Chris Brown gut und gerne hätte verzichten können. In Deutschland erscheint „F.A.M.E.“ am 25. März und man darf gespannt sein, wie die Fans es annehmen.

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10 Kommentare

  1. Also ich bin seit Anfang an überzeugter Chris Brown Fan! Seine Musik ist klasse und Talent hat er auf jeden Fall.
    Und ja, der Gewaltvorfall ist schwer zu vergessen und schwerer zu vergeben.
    Aber versetze sich doch mal einer in Chris` Lage! So etwas heftiges getan.Keiner glaubt, das es einem wirklich Leid tut, alles was man macht wird nur schlecht gemacht und man muss sich ganze Zeit rechtfertigen…vor der ganzen Welt! Aber Privat ist Privat. Und für das, das Chris so im Mittelpunkt steht, kämpft er sich privat sowie beruflich sehr gut durch. Er hat auch das Recht, weiterzumachen, sich zu beweisen und zu kämpfen.
    Und siehe da! Er hält sich wacker, die Musik ist immer noch super!
    TOP!

  2. Ja sicher ist es eine schwere Tat gewesen aber wir sollten uns bemühen grade aus zu sehen was eben passiert ist,ist eben passiert das spielte in der Vergangenheit.Chris ist ein großartiger Künstler mit sehr viel Talent das Album F.A.M.E ist echt gut geworden sogar mehr als das.
    Team Chris Brezzy

  3. Was!!? chris brown top!!? ein hurensohn ist er und hoffentlich geht der pleite!

  4. Der große Erfolg und die Verkaufszahlen dieses Albums zeigt wohl deutlich, wie gut das Album ist. Es sit das Beste was Chris rausgebracht hat! Harte Arbeit an seiner Karriere und seiner Person hat sich ausgelohnt!!! Er ist sehr talentiert, so zu singen und Musik zu machen, dazu so grandios zu tanzen! Hallo??? Alle Chris Brown Hasser können noch sagen was sie wollen. Das Talent und den Erfolg damit kann ihm keiner Wegnehmen !!!

  5. Wer dauert die Vergangenheit aufgreift, hat nix verstanden!!! Chris hat sehr hart und stark an sich und seiner musikalischen Karriere gearbeitet. Er hat seine Strafe vom Staat bekommen,beglichen, ohne Pause weiter gearbeitet und gekämpft vor aller Welt. Und seine einzige Message ist: Es geht um Musik!!! Nur um Musik und ihn als Artist/Künstler! Und siehe da, er ist zurück, und das total überzeugend und volle Power!
    Der erste werfe den Stein, der ohne Sünde ist??? Und???
    So. Und jetzt lasst Chris Brown in Ruhe mit den unnötigen Hass-Sprüchen und der längst vergangen Zeiten…

    <3 F.A.M.E <3

  6. So ein mädchen so verdreschen geht gar nicht und auserdem ist chris brown ein hurrensohn. Es ist leider so (seine mama war anschaffen)

  7. :der BOZZ ist zurück. „irgendwie tschekke ichs nicht, wenn alle menschen nur ein wenig wie ich tikken würden, hätten die (chris brown verschnitte keinen müden dollar verdient. ……………also kauft schön wieter ;der BOZZ hatte was auf dem magen) l.o.l

  8. Rihanna hat nur das bekomm was sie verdient hat! BITCH!

  9. Er ist der Beste. Von Anfang an bin ich ein großer Fan von ihm und mir ist es eigentlich egal dass er Rihanna geschlagen hatte.. Okay es ist vielleicht nicht so toll jemanden brutal zu schlagen. Aber Jeder hat irgendeine schlechte Seite , jeder kann mal ausrasten oder sonst etwas man ist ja auch nur ein Mensch!
    Und ihr großen Tratscher da draußen? Lernt wie ein Mensch zu sein. Ihr tut mir Leid wenn ihr den Sinn immer noch nicht erkannt habt.
    Chris hat sich durch geschlagen.
    Respekt.. Wer von euch Hatern würde das hin bekommen ? ..Ich bitte euch ihr macht euch nur lächerlich 😉
    Er ist trotzdem ein guter .. Chris Brown 4 Ever

  10. Unglaublich gutes Album von Breezy!
    Look at me Now,Beautiful People oder Deuces ; alles geile Songs.
    Doch ob „Deuces“ von „Te Amo“ kopiert wurde wage ich zu bezweifeln, denn Deuces erschien nicht mit dem Album „F.A.M.E.“ (März 2011) sondern auf Tygas und seinem Mixtape „Fan of a Fan“ (Mai 2010) und ist also sogar etwas früher als „Te Amo“ erschienen. Also entweder wurde von den beiden bewusst bei der Produktion eine Ähnlichkeit gewollt oder es ist tatsächlich Zufall.
    In dieser Kritik geht es um Chris Browns Musik und nicht darum was er privat so verbockt hat, also hört euch einfach das Album an.
    Team Breezy

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