Kritik | „Django Unchained“ (OST)

Küstler:
Various
Redaktions-Wertung:
Titel:
Django - Unchained (OST)
Release:
18. Januar 2013
LeserInnen-Wertung:

Am 17. Januar kommt mit „Django Unchained“ der neueste Streich von Quentin Tarantino auf die deutschen Leinwände. Ein Western, in dem Jamie Foxx und Christoph Waltz als Sklave und Kopfgeldjäger durch den Süden der Vereinigten Staaten ziehen, um die Brittle Brothers auszuschalten und Django mit seiner Liebsten Broomhilda wieder zu vereinen. Für Fans des Regisseurs ein absolutes Muss. Und das gilt nicht nur für den Kinobesuch, sondern auch den Soundtrack.

Der kommt nur einen Tag später in den Handel, am 18. Januar, und untermalt die blutige Reise von Django und Dr. King Schultz mit einer schicken Mischung aus Western-Themes, Folk-Rock der 60er und 70er Jahre und stimmungsvollem Blues. Wer Tarantino kennt, weiß, dass der 49-Jährige ein echtes Händchen für die Auswahl seiner Songs hat. Sie sind für ihn nicht einfach nur ein netter Zusatz, sondern ein Stilmittel.

So erklärt es sich, dass auf diesem umfangreichen Soundtrack Künstler wie Luis Bacalov und Rocky Roberts (Main Theme „Django“) auf  Ennio Morricone („Sister Saras Theme“, „Un Monumento“) oder James Brown und 2Pac („Unchained“ (The Payback/Untouchable)) treffen. Auch Jamie Foxx selbst hat einen Titel zum Soundtrack beigesteuert: „100 Black Coffins“.

Mit insgesamt 23 Tracks fällt der OST wirklich beachtlich aus, bietet aber auch eine derart große Bandbreite, dass sich darüber garantiert niemand beschweren wird. Zwischendrin begegnen einem immer wieder Dialoge aus dem Film, auf die Exklusivaufnahmen und Stücke aus Quentins persönlicher Vinylsammlung folgen. Der Soundtrack besticht aber – neben „100 Black Coffins“ – auch mit neuen Songs wie „Who Did That To You?“ von John Legend, „Freedom“ von Anthony Hamilton und Elayna Boynton sowie dem Track „Ancora Qui“ von Ehren-Oscar-Preisträger Ennio Morricone und Elisa. Damit dürfte diese Sammlung ganz bestimmt ihre Fans finden und auch Quentin selbst darf sich wieder kräftig auf die Schulter klopfen. Dennoch sollte man ein gewisses Faible für den Retro-Italo-Western mitbringen, um sich vollends auf Film und Musik einlassen zu können.

Life – Liberty – Vengeance!

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