Kritik | “Beauty Behind The Madness” von The Weeknd

Küstler:
The Weeknd
Redaktions-Wertung:
Titel:
Beauty Behind The Madness
Release:
28. August 2015
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Wenn es derzeit jemanden gibt, der R&B neu definiert, dann The Weeknd! Seine drei gefeierten Mixtapes und sein 2013 veröffentlichter „Kiss Land“-Nachfolger bescherten ihm Millionen von Fans. Sein neuester Streich, „Beauty Behind The Madness“, dürfte ihm sicher noch ein paar mehr einbringen. Der 25-Jährige weiß einfach, was er tut.

Der Kanadier hat sich vom mysteriösen Untergrund-Phänomen zum internationalen Hitmaker gewandelt. Angekündigt von Rap-Superstar Drake im März 2011, bei Twitter. „Follow the young king“ waren seine Worte. Es folgten drei gefeierte Mixtapes via Tumblr, zahlreiche Gerüchte über diesen jungen König, kaum Fakten, aber Remixes, dann Collabos – und heute hat The Weeknd über 3,1 Millionen Facebook-Fans und 2,1 Millionen Instagram-Follower.

Erstmals richtig aufgefallen ist er uns eigentlich bei seinem Duett mit Ariana Grande. Dank „Love Me Harder“ tauchte sein Name zum ersten Mal in den Top-10 der US-Singlecharts auf und er trat endlich aus dem Schatten ins Licht. Ins Rampenlicht. Er kündigte sein Album „Beauty Behind The Madness“ an und lieferte mit der Single „Earned It“, veröffentlicht auf dem gefeierten Fifty Shades of Grey-Soundtrack, einen richtigen Kracher. Nachdem mit den Singles „The Hills“ und „Can’t Feel My Face“ (#1 iTunes in 15 Ländern) dann auch die offiziellen Vorboten seines kommenden Studioalbums erschienen waren, stellte er plötzlich sogar Rekorde auf.

The Weeknd ist der erste Künstler überhaupt, der alle drei Plätze der Top-3 in den Billboard-R&B-Charts gleichzeitig belegt hat – und der erste männliche Künstler in diesem Jahr, der zeitgleich zwei Songs in den regulären US-Top-10 hatte. Kein Wunder, dass die Vorbestellungen für seine neue LP ebenfalls Rekorde brachen. Inhaltlich geht es auf der Scheibe um Dunkelheit, Abgründe, aber auch Schönheit. Vielleicht sogar um Liebe.

Was The Weeknd einfach kann, sind sphärische Comedown-Soul-Songs: Düster, berauschend, unverkennbar. Irgendwie ist „Beauty Behind The Madness“ wohl vor allem deshalb so vielschichtig geworden. Jedes Mal, wenn man das Album hört, entdeckt man etwas Neues.

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