In Love & War von „Amerie“

Küstler:
Amerie
Redaktions-Wertung:
Titel:
In Love & War
Release:
6. November 2009
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Nachdem Amerie Sony Music den Rücken zugewendet hat, hat sie nun einen neuen Plattenvertrag beim großen Def Jam Boss Jay-Z unterzeichnet. Mit dem vierten Album im Gepäck und der Unterstützung von Starproduzent LA Reid und einer Vielzahl an weiteren Producern, sowie Features mit Keyshia Cole, Ciare oder Keri Hilson beweist Amerie erneut ihren Status als charmante R’n’B Sängerin. Sie war bereits dreimal für den Grammy nominiert und konnte schon mehrere gute Platzierungen in den Billboard Charts erzielen.

Dennoch hat Amerie bisher noch keinen festen Platz in den CD-Regalen der deutschen gefunden. Mit ihrem neuen Album „In Love & War“ sollte sich das aber nun ändern. Eine eigene Note, sowie ein aggressiver Mix aus klassischem Soul, Hip Hop und Rock’n’roll, sollen hierbei die neue Richtung der 29 Jährigen vorgeben. Unterstützung holt sie sich hierfür auch von Trey Songz, Fabolous sowie Lil Wayne. Der Remix zur aktuellen Single „Heard ‘Em All“ ist im Doppelpack mit „Pretty Brown“ zu hören.

Beim ersten hören beider Titel wird die Vielseitigkeit sofort deutlich. Gesanglich hat Amerie eine beachtliche Bandbreite für Uptempo-Club-Nummer a la „1Thing“ oder Laid-Black-Balladen. Sie war natürlich auch soundtechnisch an der Produktion federführend beteiligt und hat mit Teddy Riley, Brayn-Michael Cox sowie Warryn Campbell die Sounds gebastelt. Dabei entstanden ist natürlich die erste hörenswerte Single wie „Why R U“ aus einem Ultramagneticen MCs Sample, welches von Nas, Jadakiss sowie Rick Ross gefeatured wird. Natürlich sind auch die Singles „More Than Love“ mit Fabolous sowie das poppige „Swa Back“ entstanden.

Persönlich ist in „Love & War“ die Beziehung sowie das Gefühl wie sich Liebe und Krieg unterscheiden wiederzufinden. Von Amerie ist die Weiterentwicklung ganz klar zu hören. Ihr aktueller Sound ist nicht gekünstelt sondern einstimmig, was bei einer Prise Oldschool Flava sowie klassischem Soul ganz klar zu hören ist. Schon wie beim Vorgänger „Because I Love It“ kam die Zusammenarbeit mit dem Weggefährten „Rich Harrison“ wieder nicht zustande. Er zeigte sich für ihren größten Hit „1 Thing“ verantwortlich. Wir wünschem Amerie weiterhin Viel Erolg, auf das es demnächst mit dem Grammy klappt.

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