Was kostet die Welt von “Eko Fresh”

Küstler:
Eko Fresh
Redaktions-Wertung:
Titel:
Was kostet die Welt
Release:
25. Juni 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Eko Fresh ist wieder zurück! Lange Zeit war es still um den bürgerlichen Ekrem Bora, doch nun ist sein neues Album „Was kostet die Welt“ bei seinem eigenen Label „German Dream“ erschienen. Das lang erwartete Album umfasst 18 Tracks, auf welchen neben dem Hauptprotagonisten Eko, zahlreiche Größen der deutschen Hip Hop Szene und natürliche einige German Dream Schützlinge zu Wort kommen. Die größte Erkenntnis des neuen Eko Albums wird schon beim Hören des Intros und der ersten Tracks klar. Der junge Künstler Eko Fresh, der in seiner Karriere schon einige Höhen und Tiefen erlebt hat, ist endlich gereift und hat sich vom Rapper mit dem losen Mundwerk zu einem ernstzunehmenden Musiker weiterentwickelt.

Eko nimmt sich und die Rapszene nicht mehr allzu ernst und glänzt auf zahlreichen seiner Tracks mit anspruchsvollen und voller Ironie geprägten Texten. Das Paradebeispiel für diesen „neuen“ Eko und seine neue Sichtweise der Rapszene ist zweifellos der Track 12 „Wieder Fresh“, auf welchem Eko seinen ehemaligen Labelchef und Arbeitgeber Bushido nahezu parodiert. Weiterhin ist auf zahlreichen Tracks des Albums auffällig, dass Eko immer mehr zum Singen tendiert, sodass viele seiner Lieder immer mehr den Kriterien der deutschen Popmusik entsprechen. Zwar gibt es immer noch zahlreiche Punchlines und auch ernste Representer- und Battletracks, allerdings hat sich Eko nicht mehr zu hundert Prozent der ernsten Musik verschrieben. Auch seine beiden Singleauskopplungen „Königin der Nacht“ und „Arschloch“ befinden sich auf dem neuen Album, mit welchem Eko unter Anderem auch in den deutschen Charts landen konnte.

Die bereits angedeuteten Features des Tonträgers sind allesamt auf hohem Niveau, wobei auch die „üblichen Verdächtigen“ des German Dream Lagers zu gefallen wissen. In diesem Zusammenhang sind Summer Cem, G-Style und auch TJ Taylor zu nennen, welche bereits seit einigen Jahren mit Eko zusammenarbeiten. Ein ebenfalls ganz besonderer Track ist wohl Titel 8 „Der Ghostwriter“, auf welchem Eko gemeinsam mit dem bereits „pensionierten“ Rapper Sentino agiert. Der Track klärt ein für alle Mal die zahlreichen Gerüchte, welche vor einigen Jahren um diese beiden Protagonisten kursierten, da es lange Zeit im Gespräch war, dass Eko als Ghostwriter für den berliner Rapper Sentino agiert. Freunde von Eko kommen beim neuen Album „Was kostet die Welt“ in jedem Fall auf ihre Kosten, jedoch eignet sich der neue Tonträger aus dem Hause German Dream auch für generelle Fans des deutschen Hip Hops.

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16 Kommentare

  1. Gutes Review!
    ganz meine Worte

  2. Gute Bewertung, allerdings gibt es da ein paar Fehler:

    Der Sänger heißt nicht TJ Taylor, sondern CJ Taylor.
    Eko Fresh hat nicht als Ghostwriter für Sentino fungiert, beide sind Ghostwriter für andere Künstler. Sentino ist außerdem nicht pensioniert und bringt bald ein neues Album auf den Markt.

  3. Sowas hat Deutscher HipHop gebraucht 🙂 Einfach klasse, einfach Ek 😉 Freshness Pur 😀

  4. richtig geiles album

    dieses tape ist eine deutschrap-reformation! einfach nur hammer

  5. hammer album einfach zu empfehlen.

  6. Eko is back…eindeutig hamma…GD4Life…Widerstand

  7. Super Album..
    raptechnisch hat Eko fresh mit diesem Album wiedermal die Latte höher gesetzt…
    Eko rappt jetzt wieder wie mans vom König von Deutschland kannte und diese CD kann sich nur Ich bin jung und brauche das Geld und Der König von Deutschland anschließen…
    Unterhaltsame Texte auf hohem Niveau vom König von Deutschland

  8. Eko ist halt wieder Fresh und zieht sein ding durch

  9. Das Album ist top und einfach weiterzuempfehlen…

  10. Bestes album überhaupt…..
    Sehr viel verschiedene Musik aufjedenfall für jeden HipHop fan ein muss!

  11. GD babe babe
    Wer kann bei so einem Album noch mithalten?
    Niemand!
    GD is einfach der Hammer und Ek is bester Texter Deutschland’s.
    Das soll ihm erst einmal einer nachmachen!
    GD Widerstand

  12. geil geil geiill

  13. album ist sehr abwechslungsreich und höre es mir schon seit dem 1. tag an 😀 wird nie langweilig

  14. Schönes Review, einige Fehler sind aber drinne, z.B: Sentino bringt bald ein neues Album und ist nicht „pensioniert“ naja ist ja jetzt auch egal 🙂

  15. Richtig gutes Album, kann ich nur weiter empfehlen.

  16. er ist freeeeeeeeeeeeeeeeesh !
    mega tracks, mega beats, mega texte, MEGA ALBUM !!
    GD wiederstandt

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