The Performance von „Shirley Bassey“

Küstler:
Shirley Bassey
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Performance
Release:
6. November 2009
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

shirley-bassey-the-performance-cd-bewertungen-de„The Performance“ – Und die Seele kann treiben! Passend zu dieser Jahreszeit überrascht die Bassay nach fast 20 Jahren mit einem Album, das klarer ihre Handschrift hätte nicht tragen können. Sie reiht sich damit in die Hall of Fame der ganz großen Songstilisten. Ein Werk so voller Sinnlichkeit und Melancholie verzaubert besonders graue Nachmittage. Man spürt förmlich, wie jeder Ton, gar jedes Lied die Seele auf Wanderschaft trägt. Es stellt sich nicht die Frage wo will ich ankommen, sondern wann.

Sie erweckt in ihrem Album ein Gefühl, welches sonst nur bei Größen wie Nil Diamond oder Frank Sinatra zu spüren war. Mit jedem Wort glaubt man ihre Aufrichtigkeit, ihr Verlangen- nein vielmehr ihren Wunsch noch einmal ein ganz großes Werk zu präsentieren. Man merkt ihr in keiner Sekunde, die nicht spurlos an ihr verstrichenen Jahre an. „Our Time is Now“ weckt die Erinnerungen an eine Zeit voller Charme und Esprit. Für Freunde ihrer Balladen sind „Almost There“, „Girl From Tiger Bay“ oder „ASGod is My Witness“ sicherlich das Glanzstück dieses Albums. Sie begeistert mit gefühlvollen und kräftigen Melodien.

Zum Abschluss setzt Sie sich mit „The Performance of my Life“ ein eigenes Denkmal, das sich nicht besser als finalen Ausklang eignen könnte. Ein Künstler steht oder fällt mit der Qualität seiner Texte und dem Zauber seiner Melodien. Diesmal wollte die Bassay wohl nichts dem Zufall überlassen. Dieses grandiose Werk trägt ganz klar die Unterschrift von Künstlern die ihr damit keine größere Respektbekundung hätten schenken können. So zählen Gary Barlow, KT Tunstall, Rufus Wainwright, John Barry, Don Black, die Manic Street Preachers und die Pet Shop Boys zu den Akteuren die der leeren Hülle eine Seele eingehaucht haben.

Dieses Album ist sicherlich nichts für die schnellen und hektischen Momente des Lebens. Vielmehr verdient es, zur Ruhe zu kommen und dieser einmaligen Reise durch die Zeiten zu folgen. Erst dann kann man fühlen wie laut die Stille doch sein kann.

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