Replay von „Iyaz“

Küstler:
Iyaz
Redaktions-Wertung:
Titel:
Replay
Release:
20. August 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Keidran Jones alias Iyaz ist der neueste Schützling von Produzent J.R. Rotem und einer der Durchstarter des Jahres. Das musikalische Talent wurde dem Rapper und Sänger praktisch in die Wiege gelegt, denn sein Vater war seinerzeit Mitglied in einer Band und seine Mutter Leiterin eines Kirchenchors. Der Stil seines Gesangs erinnert stark an den Mann, der ihn entdeckt und in den USA bei seinem Label „Time Is Money“ unter Vertrag genommen hat: Sean Kingston.

Das 11 Titel starke Album ist eine geballte Ladung gute Laune und liefert jede Menge Songs mit Sommerfeeling. Bereits der Opener und Titelsong „Replay“ entpuppt sich durch seinen markanten Refrain zu einem Ohrwurm und hat es im UK und in der Schweiz bereits auf Platz 1 geschafft. Like a melody in my head. Auch „Solo“ und „So Big“ knüpfen daran an und schleichen sich heimlich und leicht bis in die wippenden Fußspitzen.

„Ok“ klingt bei den ersten Takten wie „Hey There Delilah“ von den Plain White Ts, entpuppt sich aber als sanfte und nachdenkliche Single mit der für Iyaz üblichen Portion Reggae. Ebenso „Breathe“. Hier beweist Iyaz, dass ihm auch ruhige Nummern liegen und er zaubert eine Ballade, so sanft wie ein Sommerregen. Besonders die Melodie bleibt im Kopf. Das gelingt auch bei „Heartbeat“.

Mit „There You Are“ zeigt Iyaz, dass er einem Tayo Cruz oder Kevin Rudolf in nichts nachsteht. Der Song geht mehr in Richtung R&B statt Reggae und ist damit eine willkommene Abwechslung. Auch „Stacy“ folgt diesem Weg und weist sogar Dance-Elemente auf, kann sich dabei aber nicht so stark von den restlichen Tracks abheben. Dieses Schicksal teilt auch „Look At Me Now“, obwohl der Song vielversprechend beginnt. Bei den beiden letzten Songs wird es dann noch einmal ruhig. „Friend“ und „Goodbye“ plätschern aber größtenteils vor sich hin und können „Replay“ nicht so beenden, wie die Scheibe begonnen hat.

Alles in allem liefert Iyaz mit seinem Album ein stimmiges Debüt und beweist, dass er durchaus Potenzial hat. Mich erinnert seine Musik allerdings zu stark an Jason Derulo und Sean Kingston, weshalb ich gespannt bin, wie sich der junge Sänger noch entwickelt.

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2 Kommentare

  1. Typische Klingeltonmusik aus der Konserve. Würde mich wundern, wenn von ihm in 2-3 Jahren noch was halbwegs Erfolgreiches zu hören ist

  2. Thanks alot – your answer solved all my pobrelms after several days struggling

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