Rainbow’s End von „Mark Medlock“

Küstler:
Mark Medlock
Redaktions-Wertung:
Titel:
Rainbow's End
Release:
30. April 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Web:
keine Angaben

Der Sommer naht und mit ihm in schöner Regelmäßigkeit ein neues Medlock-Album. So erhält sich Mark Medlock die Konkurrenzfähigkeit zu denen, die bei DSDS in seine Fußstapfen treten sollen. Als alleiniger Superstar mit absoluten Dauerverkaufzahlen kann er sich getrost immer wieder in Bohlens Produzentenhände begeben, denn damit ist er auch bisher ganz gut durchgestartet. Dies wird vermutlich auch das Werk Nr. 5 auf seiner audiografischen Liste zeigen. Hier kommen Melodien und Texte gewohnt seicht daher und bilden den popmusikalischen Hintergrund des kommenden Sommers und bei diesem Image gilt es auch zu bleiben, denn anderes wollen die Medlock-Fans von ihrem Mark sicher nicht hören. Da ist die Symbiose zwischen dem Sänger und dem bevorzugten Produzenten inzwischen wohl ein absolutes Muss.

Der Titel des Album erzählt auch von der Suche nach dem Schatz am Ende des Regenbogens, den Medlock mit seinem Musikstil gefunden zu haben meint. Bohlens Ideen für Medlock aber sind nicht das Neueste vom Neusten sondern wieder einmal ein Sammelsurium auch alter Titel wie „Real Love“ und immer wieder scheint die einstige klangliche Erfolgsstory von Modern Talking durch die Notenlinien hindurch.

Vielleicht liegt der regelmäßige Erfolg der Titel darin, dass die 80er Ära, in der der Komponist sein all-Time high hatte sich auf dem Retrovormarsch befindet.

In fast allen Titeln der CD träumt der Hörer sich mühelos an Mallorcas Strände und spürt förmlich den Sand zwischen den Zehen und durch die Finger rieseln. Auch die obligatorsiche Ballade darf selbstverständlich bei den Tracks der CD nicht fehlen und wir finden sie unter dem Titel „Not over“. Einzig bei zwei ziemlich abgefahrenen Titeln wagt Medlock nach Bohlens Rat etwas gänzlich Unerwartetes und lässt seine Stimme bis zu einem kaum messbaren Wiedererkennungswert verändern. Man fühlt sich beim Hören unwillkürlich an die Schlümpfe erinnert – und sieht Bohlen hier schnell als Vadder Abraham.

Trotzdem ist der Erfolg für dieses Album ebenso vorprogrammiert wie bei den vorangegangenen Exemplaren und für alle, die dringend Nachschub von neuen Madlockmelodien benötigen ist dies der richtige Moment.

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