Kritik | Zeig mir was Neues von „Harthof“

Küstler:
Harthof
Redaktions-Wertung:
Titel:
Zeig mir was Neues
Release:
27. Januar 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Zeig mir was Neues. Eine eindeutige Aufforderung, der Harthof allerdings zuvorkommen. Die junge Band aus Berlin steckt voller Tatendrang und das schon seit mittlerweile sieben Jahren. Sie rocken und sie singen deutsch. Und das recht erfolgreich. Nach ihren ersten beiden Longplayern „Gerockt wird woanders“ (2005) und „Nichts was mir gefällt“ (2009) schieben sie jetzt ihren zweiten Silberling hinterher und machen mal wieder deutlich, wie handfest deutsche Musik sein kann. Textlich nehmen sie dabei, wie gewohnt, kein Blatt vor den Mund.

Stand bei ihrem Debüt noch das Thema Liebe im Mittelpunkt, so sind es jetzt Leidenschaft und Sehnsucht, die in der 11 Titel-starken Tracklist Anklang finden. Mateusz (Gesang), Toby (Gitarre/Gesang), Schaf (Bass/Gesang) und Tim (Schlagzeug) sind mit Mitte 20 eben auch etwas nachdenklicher geworden und reflektieren andere Inhalte. Die Songs auf „Zeig mir was Neues“ tragen deshalb Namen wie „Kein Blick zurück“, „Nichts riskieren“ oder „Du bist kein Hit“. Eine Sache hat sich in den vergangenen drei Jahren allerdings nicht geändert: Harthof wollen nach wie vor „spielen, spielen, Alben rausbringen, spielen“. So bringen sie es zumindest auf ihrer Facebook-Fanpage kurz und knackig auf den Punkt.

Und ihr Album redet nicht nicht lange um den heißen Brei herum. Hier wird nicht kopiert, sondern eine ganz eigene Mischung aus deutschem Punkrock und Pop kreiert, die durch neue, konfrontative Texte und rockige, gitarrenlastige Musik äußerst ohrenschmeichelnd ist. Zusammen mit Produzent Corni Bartels (Killerpilze, 12 Apostel) haben die vier Jungs im März 2011 in München die neue Platte „Zeig mir was Neues“ aufgenommen. Und was sie sagen, das meinen sie auch so: ZEIG MIR WAS NEUES! Eine Aufforderung, ein Wunsch, der sich nicht nur an die Band selbst, sondern auch an den Hörer und Fan zu Hause auf der Couch richtet. Werde aktiv, sei interessant, sei anders und einzigartig. Zeig es. Zeig es dir und allen anderen vor deiner Haustür! Denn nichts ist schlimmer als stehenzubleiben. Deshalb: Ab zum Plattendealer des Vertrauens. Seit dem 27. Januar ist die Scheibe zu haben!

03.02.2012 – Pforzheim: Kupferdächle
04.02.2012 – Ravensburg: Jugi
10.02.2012 – Berlin: Lido
23.03.2012 – Erlangen: E-Werk
24.03.2012 – Wittenberge: Sous-Sol (ehemals Beat Club)
30.06.2012 – Herzogenaurach: tba

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