Kritik | Write It On Your Skin von „Newton Faulkner“

Küstler:
Newton Faulkner
Redaktions-Wertung:
Titel:
Write It On Your Skin
Release:
06. Juli 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Der Sommer 2012 kommt mal wieder nicht so richtig in die Pötte. Als kleine Entschädigung sendet uns der Musikgott dafür aber einen vertonten Sonnenschein und der hat den Namen Newton Falkner. Noch nie gehört? Das wird sich spätestens nach „Write It On Your Skin ändern. So heißt nämlich das dritte Album des 27-jährigen Sommer-Barden mit den rostroten Dreadlocks und der eingängigen Stimme.

Und der gar nicht so sehr ein Newcomer, wie man es vielleicht vermutet. Schon 2007, also vor fünf Jahren, sicherte er sich den Titel „Prinz des perlenden Gitarrenpop“ und konnte mit seinem Debütalbum „Hand Built By Robots” einen Nummer-Eins-Erfolg landen. Alleine in seiner britischen Heimat verkaufte sich die Scheibe über eine Million Mal. Die Singles „Dream Catch Me“ und „I Need Something“ bestimmten den Festivalsound der Jahre 2007 und 2008.

Und das, obwohl er kurz darauf fast wieder bei null anfangen musste. Denn gerade, als er sich an die Aufnahmen seiner geschrieben Songs machen wollte, brach er sich beim Skifahren in Frankreich das Handgelenk. Für einen Gitarrengroßmeister wie ihn fast schon ein Genickbruch. Eine Metallplatte und neun Nägel später war Newton schon wieder in Lage, in die Saiten zu hauen. Und seinem zweiten Album merkte man den Zwischenfall nicht an.

Und auch 2012 beweist Newton Faulkner sein Gespür für gute Vibes. Im Gepäck hat er ein Album, das so sonnig ist, wie es das Cover vermuten lässt. Voll mit Gute-Laune-Mitsing-Melodien, viel Gitarre, viel Gefühl. Er ist zu einer Art Wegbereiter für die neue Generation von Singer-Songwritern geworden, zu der u.a. Ed Sheeran, Ben Howard und Michael Kiwanuka zählen. Die mögen sich zwar stilistisch z.T. erheblich vom Faulkner-Sound unterscheiden, haben jedoch ganz eindeutig seine „have-guitar-will-travel“-Attitüde verinnerlicht.

Bei „Write It On Your Skin“ hat Newton diesmal einiges anders gemacht. Er hat sich z.B. hinsichtlich der Zusammenarbeit mit anderen Songschreibern und Musikern geöffnet. Einer Handvoll ebenso gleichgesinnter wie einzigartiger Kollegen, die ihm bei der Umsetzung und Ausgestaltung seiner stets unverwüstlich melodiösen Songs halfen. Sein Bruder Toby, Sam Farrar, zeitweiliger Bassist bei der aus LA stammenden Band Phantom Planet sowie das Produktions-/Songwriting-Team Nexus. Die Tracks entstanden im Studio auf einem Boot, in einem Haus außerhalb von Leeds, in Schulen oder Gemeindesälen. Entstanden ist ein Album, das vor Spontanität nur zu strotzt, ein Traum in DIY und Songs, die aus völlig unerwarteten Quellen stammen. Ein cooler Typ, dieser Newton Faulkner!

In die Songs des Albums könnt ihr übrigens hier reinhören!

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2 Kommentare

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