Kritik | Tiger Suit von „KT Tunstall“

Küstler:
KT Tunstall
Redaktions-Wertung:
Titel:
Tiger Suit
Release:
22. Oktober 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:
Pop,

KT Tunstall ist wieder da. Die schottische Sängerin und Songwriterin gab 2004 ihr Debüt mit „Eye to the telescope“ und wurde in Deutschland vor allem bekannt durch die Songs „Suddenly I see“ und „Black horse and a cherry tree“.

2006 bekam sie bei den Brit Awards den Preis für den besten weiblichen Solokünstler.

Ein Jahr später erschien ihr zweites Studioalbum „Drastic Fantastic“, welches es aber nur auf Platz 35 in die deutschen Charts schaffte.

Die erste Auskopplung des neuen Albums „Tiger Suit“ ist „Still a weirdo“ und objektiv betrachtet sicherlich auch der beste Song auf der CD.

Im Großen und Ganzen ist KT Tunstall ihrem Stil treu geblieben, Akustik Gitarre und rhythmische Mädchenmusik sind die Grundbestandteile des Albums. Dennoch hat sie sich weiter entwickelt. Das Album­ hat mehr elektronische Klänge bekommen, was durchaus passend erscheint und vor allem in „Push that knot away“ und in „Difficulty“ zum Ausdruck kommt.

Mein persönlicher Favorit ist Song 8 „Come on, get it“, ein schneller Song, der Einzige, der für mich hier ein wenig aus dem Raster fällt, allerdings sehr stark an das oben genannte „Black horse and a cherry tree“ erinnert.

„Difficulty“ ist sehr langwierig, nicht nur weil dieses Lied tatsächlich auch knapp 5 Minuten läuft, sondern auch weil sich einfach alles ständig wiederholt und es nichts Neues hergibt.

Wohingegen „Fade like a shadow“ ist ein Gute-Laune-Hit mit Chartpotenzial ist.

Alles in Allem ist das Album ein schöner musikalischer Hintergrund für Mädelsabende mit Sekt und Chips.

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