Kritik | The Truth About Love von "P!nk"

Küstler:
P!nk
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Truth About Love
Release:
14. September 2012
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Lange Zeit war es still um P!nk. Hauptsächlich, weil sie im vergangenen Juni Mutter geworden ist und sich seitdem mehr um ihre kleine Familie gekümmert hat. Die hat sie jetzt scheinbar bestens im Griff, denn sie hatte die Muse, sich an ein neues Album zu setzen, Songs zu schreiben und Stunden um Studio zu verbringen. Und deshalb klärt sie uns nun auf. Mit „The Truth About Love“.

Bei diesem Titel ist natürlich schon klar, welches Thema sich als rosaroter Faden durch die Scheibe zieht. P!nks sechsten Longplayer übrigens. Liebe zeigt sich für P!nk in vielen Facetten (und die müssen nicht immer schön sein) und ebenso bunt gestaltet sich auch ihre Tracklist. Die 13 Titel tragen unverkennbar die P!nk-Note, aber irgendwie hört sich Alecia reifer, gestandener an. Ausgeflippte Popsongs sucht man vergebens, stattdessen versucht es die 33-Jährige mit etwas ruhigeren Tönen. Aber keine Sorge. „The Truth About Love“ ist deshalb noch lange keine Schmuseplatte geworden. Es ist ein Follow-Up zu „Funhouse“, das 2008 erschienen ist.

2012 bleibt es rockig und frech, wie auch die Vorabsingle „Blow Me (One Last Kiss)“ zeigt. Entstanden ist die Nummer in Zusammenarbeit mit Grammy-Preisträger Greg Kurstin entstanden, der in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg Songs für Lily Allen, Kelly Clarkson, Red Hot Chili Peppers, Beck und die Flaming Lips schrieb und produzierte. Kein Wunder, dass sie es hierzulande in Rekordzeit auf Platz eins der Airplay-Charts geschafft hat. Kurstin war aber nicht der Einzige, auf den P!nk gesetzt hat. Am Album beteiligt waren auch ihre langjährigen Songwriting- und Produktionspartnern Max Martin und Shellback, Billy Mann und Butch Walker. Auch der Name Dan Wilson, aus dessen Feder u.a. der Adele-Hit „Someone Like You“ stammt, findet sich in den Credits.

So lässt sich das Album bequem durchhören, schnell findet man Lieblinge wie „Try“ oder „Just Give Me A Reason“. Und man stellt fest, dass P!nk ihre balladeske Seite (die niemals zu kitschig ist) richtig gut steht. Zum Glück wurde auf sämtliche Dubstep- oder Dance-Zusätze verzichtet, die derzeit nur allzu gern unter jeden Song gepackt werden. P!nk bleibt sich treu und das hört such gewohnt gut an!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

n/a