Kritik | The Solitude & Me von „Sommersault“

Küstler:
Somersault
Redaktions-Wertung:
Titel:
The Solitude & Me
Release:
3. September 2010
LeserInnen-Wertung:
Genre:

Jeder Mensch braucht vom alltäglichen Stress ein wenig Entspannung. Entweder lässt man sich ein heißes Bad ein, liest ein Buch oder macht es sich gemütlich bei einem Gläschen Wein und guter Musik.

Wenn die innere Stimme nach Erholung läschst empfiehlt es sich, die neue CD von Somersault „The Solitude to me“ in den Player zu legen. In insgesamt 11 Werken beschreibt Somersault das Gefühl von Melancholie, Einsamkeit und dem nachfolgendem Trost.

Bei Somersault könnte man absolut der Meinung sein, dass es sich um eine außergewöhliche Neuentdeckung aus fernen Landen handelt. Entgegen des ersten Eindruckes ist die Dame Somersault eine deutsche Erscheinung, die den deutschen Musikmarkt sicherlich durcheinander bringen kann, selbst wenn sie nicht die höchsten Chartpositionen erreichen wird. Dies liegt nicht an ihrer Musik oder an ihrem mangelhaften Talent. Ganz im Gegenteil. Wie auch sie selbst ist ihre Musik eher ruhig veranlagt. Obwohl sie Gatten eines sehr bekannten Prominenten ist, hat sie sich nie profiliert. Somersault ist immer ihren eigenen Weg gegangen. Mit ihrem prominenten Ehemann würde sie niemand in Verbindung bringen. Aus diesem Grund verschweige ich auch den Namen und beziehe mich nur auf die Musik der deutschen Sängerin. Der neue Longplayer hat die Sängerin ihrer Tochter gewidmet, durch die sie nach eigenen Aussagen ein anderer Mensch geworden ist.

Das Album „The Solitude & Me“ entstand an verschiedenen Schauplätzen. Unter anderem wurde es in Berlin, München und Hamburg aufgenommen. Peter Seifert alias Jem produzierte den Longplayer. Zuvor hatte Peter Seifert bereits Erfolge als Produzent der Alben von Klee, Virginia Jetzt! und als Co-Produzent von Ich & Ich verbuchen konnte. Für das Songwriting war Jacob Bass zuständig. Entstanden ist ein wundervolles und gefühlvolles Werk, welches eine unsagbare Ruhe ausstrahlt. Besonders schön in der dunklen Jahreszeit. Im Fordergrund steht in jedem einzelnen der elf Titel die Stimme von Somersault. Den Titel „Rise and Shine“ ist ein Wiegenlied für ihre mittlerweile 2-Jährige Tochter. Der gleichnamige Albumtitel „The Solitude & Me“ glänzt durch ein Gänsehautgefühl, dem man als Zuhörer nur schwer entrinnen kann. Die Texte der einzelnen Songs sind so poetisch, dass nicht nur die Musik einen Hörgenuss verspricht.

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